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Aerwisa - ST -

Aerwisa

Stadtplan der Stadt Aerwisa

Stadt in Taron don Umn, ausserhalb vom Tal des Lebens.

Die Stadt entstand aus einer der Siedlungen in welchen die Kanalarbeiter gelebt haben. Diese haben den Kanal damals zwischen dem Golf von Vartir und dem Eingang zum Inneren Meer in der Zeit von zehn Jahren ausgehoben und befestigt. Bei den Unsummen welche das Projekt gekostet hat war die Investition in eine Stadt, ursprünglich für das Wartungspersonal vom Kanal, keine grosse Sache mehr.

Nachdem der Kanal eingeweiht war und seinen Namen "das Tor zur Welt" bekommen hatte, war schon nach dem Erreichen der ersten Handelsflotte klar, dass irgendwie etwas fehlte! Den Stadtvätern war auch sofort klar was das war, nämlich ein Hafen. Dazu empfahlen einige Vertreter der Handelshäuser nicht nur Lagerhäuser zum umschlagen der Waren zu errichten sondern auch Unterhaltungsmöglichkeiten und Unterkünfte für die Schiffsbesatzungen und Reisende zu schaffen.
Nach nur weniger Diskussion beschloss der Rat diesem Vorschlag zu folgen. Das neue Stadtviertel wurde auf der der Stadt gegenüberliegender Seite des Kanals errichtet, direkt hinter dem neuen Hafenbecken. Neben dem Hafenbecken wird zusätzlich die Zugbrücke verbreitert und verstärkt, welche bisher den Kanal überspannt hat. Sie soll für den vermehrten Warentransport gerüstet sein. Nach dem der Ausbau der Stadt beendet war, legten immer mehr Handelsflotten in der Stadt an. Dadurch wurden immer mehr Waren im Hafen umgeschlagen.

Der Handelsweg von der Festung Kahmal zur Hauptstadt Dannan wurde immer lukrativer was durch den verkürzten Weg durch den Kanal begründet lag. Diesen Vorteil nutzten die Handelshäuser und dazu noch die Nähe zum Inneren Meer und zum Rest der Welt. So entstanden nach und nach Kontore und Lagerhäuser in der Stadt. Die Stadt wurde wohlhabend, aber auch das Verbrechnen nahm zu und es werden immer mehr Wahren bei der Stadtbevölkerung gefunden die im Land als unerwünscht eingestuft sind. Der Reichtum führt dazu, dass die Sozialeinrichtungen, Tempel, Schulen und Parks ausgebaut werden, aber auch das die Verbrechen und Gesetzesübertretungen kaum noch von der Stadtwache unter Kontrolle gehalten werden kann.

Die Mehrheit der Bevölkerung empfand diesen Zustand in der Stadt als nicht zufriedenstellend, so dass sie sich zuerst auf den mehrmals wöchentlich stadtfindenden Märkten in der Stadt trafen, um ihre Meinungen und Ärger auszutauschen. Nachdem der Unmut nicht mehr zu verbergen war, trafen sie sich erst in kleinen Gruppen, aber dann bald zu Hunderten vor dem Stadtpalast, um ihren Unwillen auszutragen und Luft zu machen. Das bekam dann doch der Stadtrat mit, als die Stadtwache um Verstärkung bat.
Der Stadtrat setzte sich mittlerweile zum grössten Teil aus Händlern zusammen, und veranlasste, das Problem zur Kenntnis zu nehmen. Es gab viele Vorschläge und Anträge und Diskussionen, aber immer ohne übereinkunft. Aber dann, als ein grosser Teil der unzufriedenen Bevölkerung sich auf dem Platz vor dem Stadthalterpalast traf und lautstark nach Verbesserungen rief und es nicht zu erwarten war das die Stadtgarte die Situation mehr klären könnte, wurde die Angelegenheit gefährlich. Also einigten sie sich auf einen, im Vorfeld schon von den Händlern abgehlehnten, aber machbaren Vorschlag.

Das taten sie gerade noch Rechtzeitig, denn die Stadtbewohner wollten gerade damit beginnen den Stadthalterpalast zu stürmen und ihre Drohung in die Tat umzusetzen, sie im Kanal zu ersäufen. Die Einigung beinhaltet eine Mauer zwischen der Stadt und dem Hafengebiet zu bauen an dessen Toren Alles und Jeder kontrolliert wird, welcher das Hafengebiet betritt oder verlässt. Nach der Fertigstellung der Baumassnahmen nahm fast schlagartig die Kriminalität in der Stadt ab. Allerdings blieben auch viele Handelsflotten weg oder fuhren einfach ohne anzuhalten weiter.


Der Rat der Stadt merkte sofort, dass der Hafen attraktiver werden muss, wenn er seinen früheren Umsatz wieder erreichen soll. Zu diesem Thema waren sofort Ideen und Vorschläge da. Die Ratsmitglieder überschlugen sich fast förmlich eine Lösung zu finden. Es gab sogar einen Bürgerentscheid, welcher auf dem grössten Platz in der Stadt durchgeführt wurde. Das erwarte Ergebnis war: Das der abgeschottete Hafen ein Freihafen werden soll, in welchem jeder Händler steuerfrei und ohne Auflagen seine Waren verkaufen und Waren kaufen kann. Eine Steuer soll nur dann erhoben werden, wenn waren ins Land oder in die Stadt transportiert werden. Als Auflage dafür müssen die Händler für die Sicherheit und Ordnung im Hafengebiet sorgen. Dieser Plan wurde dann in die Tat umgesetzt und nach kurzer Zeit florierte der Hafen, die Händler machten wieder Gewinn, in der Stadt blieb es Ruhig und die Stadtbewohner waren zufrieden.

Die Wirtschaft in der Stadt: Der Handel beherrscht die Stadt. Der wesentliche Industriezweig der Stadt beschäftigt sich mit der Instandhaltung des Kanals und der Schiffe. Ansonsten wird viel ein- und ausgeladen und für die Unterhaltung, Versorgung und Unterbringung der Gäste gesorgt. Es gibt eigentlich keine grosse weiterverarbeitende Industrie für Wahren. Der Stadtrat wird alle zehn Jahre gewählt. In der Stadt können Arbeiter/Krieger und Schiffe gerüstet werden. Die Bevölkerung der Stadt setzt sich zur Hälfte aus Menschen, zu einem Drittel aus Elfen und zu einem Sechstel aus "Anderen" zusammen.

Segment: Karcanon - Reich: Taron don Umn
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