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Burg Aetate war eine Befestigung des Reiches Metharia auf der Insel Kiomba des Segmentes Kiombael. Zu Beginn des 3.Jahrhunderts n.P. war sie nach der Niederlage in der Schlacht am Fergenstein eine Schlüsselstellung im Kampf der verbliebenen Licht- und Neutralreiche gegen das Finsterreich Haengstyr.

Ritter Lystram von Aetate, Herr der Burg zu jener Zeit beschreibt:

Die Burg war eine exponierte Stellung und stärker als jeder andere Abschnitt der Front gegen Haengstyr bedroht. Doch die Burg stand auch weit in der ertragreichen Tieflandprovinz unseres Feindes und machte es ihm so unmöglich, deren Erträge zur Versorgung seiner Truppen zu nutzen. Unser Heer dort band feindliche Truppen, welche um ein vielfaches stärker waren. Sie war nicht nur die Barriere, welche ihnen den Weg in den Machairas verwehrte, sie war auch die beste Basis für erfolgreiche Angriffe in den kommenden Jahren. Ich glaubte an den kommenden Angriff und den kommenden Sieg.

Natürlich wären zurückgezogene Stellungen mit weniger Kriegern und ohne Nachschubprobleme leichter zu verteidigen gewesen. Aber ich war überzeugt, dass jeder Rückzug unseren Feind stärker und uns selber schwächer machen würde. Ich wusste, die Burg war fest gegründet, ihre Mauern stark, ihre Türme hoch, sie war mit Vorräten und Waffen wohl versorgt und wurde von Männern verteidigt, welche ich selber ausgewählt und ausgebildet hatte. Sie würde halten, ich wusste es. Sie war die Burg meiner Familie.

Nach einer halbjährigen Belagerung fiel Aetate durch Verrat. Die Hauptleute von Ritter Lystram wollten dem Elend der Flüchtlige aus Haengstyr vor ihren Mauern nicht länger zusehen und öffneten ihnen die Tore. Doch mit den Flüchtlingen brach die Elite Haengstyrs in die Burg ein, überwältigte die Torwachen und öffnete den Belagerern die Burg.
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