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Agrimonia (Festung),

Regierungssitz der Grafschaft +Agrimonia, gelegen in einer Schleife des Flusses Bugand. Agrimonia umfaßt den äußersten Ophis des Königreichs Kalampe und Balangei in den Vereinigten Königreichen der Goldenen Krone von Bagunda. Wie in vielen Orten der Region finden sich auch in Agrimonia kleine Tempel fuer Chnum und Hen.

Vermutlich existierte an dieser Stelle, an der ein schmale Insel den Strom teilt und eine verminderte Strömung das Überqueren des Bugand erleichtert, schon lange eine Fährverbindung und eine kleine Siedlung. Die heutige Struktur entstand aber erst in bakanasanischer Zeit, als dort eine Brücke errichtet wurde, bewacht von einem kleinen Kastell. Unter bagundischer Herrschaft wurde das Marktstädtchen dann zur Festung ausgebaut und auf beiden Seiten der Brücke starke Verteidigungsanlagen errichtet; entlang eines früheren Totarms wurde ein Seitenkanal des Bugand ausgehoben, der durch Flusstore hindurch in die Unterstadt führt, wo an diesem Kanal ein gesicherter Flußhafen angelegt wurde. In der Unterstadt finden sich daneben der Flußmarkt, auf dem Flußhändler und Fischer ihre Waren anbieten sowie getrennt davon der Landmarkt, auf dem zweimal die Woche die Bauern der Umgebung ihre Produkte verkaufen. In der Oberstadt dagegen liegen die Wohnhäuser und Handelskontore der Patrizier, die Tempel für Chnum und Hen und der Magistrat. Unter- und Oberstadt sind durch eine befestigte Mauer getrennt, deren Tore nachts geschlossen werden, ebenso wie das Flußtor, das zur Brücke führt, und das Landtor, über dass die Karren der Bauern zum Landmarkt kommen, ohne die Oberstadt durchqueren zu müssen.

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