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An'Lutinys - Provinz

Co-Latagry

Die Stadt Latagry, später Banjur, mit ihrem Umland, auf Corigani. Aus Bote von Corigani 25, Seite 52

Provinz von Actys auf Corigani, mit der Provinzhauptstadt Latagry - nach einem Krieg weitgehend Teil der lutischen Provinz Thainor, nach 415 n.P. also zum Reich Lutin gehörend. Die Karte zeigt den Stand vor 412 n.P., mit der heutigen Stadt Banjur noch unter dem Namen Latagry.

Es folgt ein Bericht von Magister Co-el Qwayn zu Gardta-Rax,

"Was in Anlutinys im Tischri 413 geschah" Bearbeiten

Zusammenfassung von Augenzeugenberichten und Gerüchten über den heroischen Verteidigungkampf AnLutiniischer Truppen gegen Lutinische Reiterei.

Als der Angriff Anfang Tischri begann und die Heerführer der wenigen Reiter im machairas keine Chance sahen den Wall zu halten, zogen sie sich nach Latagry zurück, um der Stadt in der Verteidigung zu helfen. Auch die Truppen des ophis-Walles mußten sich nach einigem Widerstand nach Latagry zurückziehen, in der Hoffnung die Stadt halten zu können.

Im machairas kam kurz nach den eigenen Reitern noch eine Meute angeritten, da sie Uniform von Actys trugen und ein Mauerkommandant Zeichen falsch deutete befahl er sie einzulassen. Als dann aber Reiter durch das Tor kamen, die nicht nach Actii aussahen, gab dieser Kommandant Alarm und griff sofort an und fiel. Trotz allem Einsatz der Mauerbesatzung des kleinen Vorortes und der neuen Wurfmaschinen konnten die machairas-Reiter Lutins hier in die Stadt eindringen. Diesen Reitern gelang es unter großen Verlusten, durch den Widerstand der Latagry den "Befreiern" gegenüber, sich zum nahen Tor an der Lata durch-zuschlagen. Hier nun öffneten sie den Reitern aus dem ophis, die schon durch die Wurfmaschinen angeschlagen waren, die Torflügel.

Doch jetzt begann erst das Verhängnis für die Lutinschen Kämpfer. Sie, die schon glaubten gewonnen zu haben, mußten dafür teuer bezahlen. Denn sie haben nicht damit gerechnet, daß alle kampffähigen latagrii das Kämpfen in den letzten Monden trainert haben, und Pläne für solche Fälle hatten. So bildeten sich, schon vor dem Sturm Lutins auf die Stadt Bürgerwehrgruppen unter Führung erfahrener Kämpen. Diese Gruppen begannen nach dem Einfall der Reiter sogleich den Eroberern an jeder Straßenecke, in jeder Gasse den Tod zu liefern, den kein AnLutinii fühlt sich als Lutinii er würde lieber sterben oder auswandern, bevor er einer sein müßte. Aus diesen Gründen mußten sich die Reiter Lutins fast jedes Haus, jede Straßenecke einzeln erobern.

Auch die Wurfmaschine forderte ihren Tribut von Lutins Truppen, denn sie versuchte auch in der Stadt Lutinii zu treffen, solange es ging. Durch das nicht Lichtmäßige Verhalten, welches die Truppen Lutins durch diesen Widerstand an den Tag legten (Schändung, Brandschatzung, erschlagen von Kindern und Greisen etc.), wuchs der Überlebenswille noch mehr, und fast jeder schwor sich nach Actys zu fliehen, sobald es ging.

Es begann sich nach langen, zähen Ringen abzuzeichnen, daß Latagry verloren war (und ist). In dieser Situation tat der Groszadmiral Dirgildt-A-Ktogy das einzig richtige, er übergab alle wichtigen Unterlagen über militärische und zivile Belange dem Feuer, auf das Lutin nichts an nutzbringenden Informationen erhalte. Danach begab er sich auf den Paradeplatz, gab den Befehl alle AnLutinii mögen doch nach Actys flüchten, aber den Widerstand aufgeben (Doch der Widerstand lässt bis heute nicht nach, Lutin müßte erst denGroßteil der AnLutinii erschlagen), jetzt wies er seine Adjutanten an, er soll die Kapitulation überbringen und STÜRZTE SICH IN DAS FEUER EINES symbolischen VULKANS. Somit fielen Latagry und Tainor, wie Lutin AnLutinys nennt, nach langem, zähem Kampf, der vielen Soldaten beider Seiten das Leben kostete und wohl auch das vieler Bewohner AnLutinys.

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