Mitten am grünen Meer liegen die fruchtbaren Wiesen des kleinen Priesterfürstentum Antam. Einzig das als Hylarplateau bekannte Felsmassiv ragt aus der Grasebene heraus und bietet so einen natürlichen Schutz für den großen Tempel von Chnum-Antam. Obwohl die ländliche Atmosphäre auf Metropolbürger aus Chalkis, Helion oder gar Belfalas abschreckend wirken mag, wissen die Einwohner ihr einfaches Leben voll von Traditionen und Werten im Glauben an den Göttervater Chnum zu schätzen.

Geografie:[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antam liegt seit jeher in direkter Nachbarschaft zu mehreren Reichen.Im Machairas grenzt es an das Königinnenreich Karalo-Floran, im Ophis an das sich durch einen mehrere Hundert Meilen langen Wall abgrenzende Am'y Syrren. Bei starken Winden werden die Waldgeräusche des Mannar aus dem Phialae, und das Meeresrauschen des Golf von Hybria aus dem Peristera ins Land getragen.


Bevölkerung:[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während sich in Chnum-Antam und Hybria gerüchteweise nicht nur Menschen aus den unterschiedlichsten Ecken Karcanons finden lassen, besteht die Landbevölkerung Antams vorallem aus traditionellen Familien mit helionischen karalischen oder auch xyarischen Wurzeln. Diese Bevölkerungsgruppen führen in den ländlichen Dörfern einen oft erbitterten, aber selten blutigen Kampf um regionalen Einfluss.

Politik:[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrscher des Priesterfürstentum ist der Hohepriester Galen Hylar. Dieser residiert gemeinsam mit dem Rest der Regierung im großen Tempel Chnum-Antam. Neben der im Jahr der Ratte zur Stadt ausgebauten Hybria ist dies der Einzige Ort an dem ein öffentlich-politisches Leben stattfindet, da man in den Dörfern meist mehr mit Tavernendisputen als mit Reichspolitik beschäftigt ist.

Vor der Vergabe Aydias als kaiserliches Lehen an Jelantha ni Kjerta war auch der Stadtstaat an der Grenze zu Amzonien Teil der Strategie Antam, als dessen Nachfolgereich sich das Priesterfürstentum versteht. Seither herrscht vorsichtig formuliert diplomatische Kälte zwischen dem Priesterfürstentum und Amzonien. Antam ist ein Teilreich des Kaiserreichs Karcanon und Mitglied im Bund der Chnumgläubigen. Traditionell ist es freundschaftlich mit dem Priesterfürstentum Haldorn auf der Insel Rillanon verbunden.

Wirtschaft:[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl sich die wirtschaftliche Kraft des Priesterfürstentum nicht mit dem benachbarten Großreich Karalo-Floran messen kann, sind einige Familien aus Chnum-Antam durch Handel, strenges Sparen oder kluge Investitionen in die Geschäfte der Dorfbewohner*innen zu beträchtlichem Reichtum gekommen.Die Landbevölkerung arbeitet traditionell in der Landwirtschaft oder der Viehzucht. Daher werden im Kaiserreich vorallem Verbrauchsgüter wie Trinkhörner und Ziegenfelle, aber auch Nahrungsmittel und Gewürze wie Meer- und Grünsalz aus Antam gehandelt.

Obwohl Antam keine eigenen Scheidemünzen prägt, kauft es die Scheidemünzen anderer Reiche gerne an. Eine besondere Rolle bei diesen Münzgeschäften nimmt die Geldwechselstube der Familie Azer ein, die sich innerhalb der Mauern von Chnum-Antam befindet und Lamonten zufolge auch mit der Aufbewahrung des Reichsschatz von Antam beauftragt wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 404 bis 407 n.P. war Antam als Strategie der Purpurnen Bruderschaft ein Bestandteil des Helionischen Seebunds. Im Jahre 407 erhob sich die örtliche Chnumpriesterschaft des großen Tempel Chnum-Antam und löste sich von der nun zumindestens teilweise ehemaligen Strategie der Purpurnen Bruderschaft. Im Jahre 413 wurden dann auch die Reste der ehemaligen Strategie Antam durch Cartimandua von Karalo-Floran erobert, sodass sich daraufhin in den Verhandlungen von Chnums Freude das Priesterfürstentum Antam bilden konnte.

Festtage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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