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Antor, genannt Habicht nach seinem Wappentier ist ein Traumritternovize ritterlicher Abstammung der in Arki in Aldodwereiya auf Kiombael Artan zum ersten Patron gewählt hat. Er stammt aus der Provinz Metharia.

Antor ist mittelgroß gewachsen und breitschultrig, man sieht ihm an, dass sein Kampfstil eher von Körperkraft als von Geschick bestimmt ist. Sein lockiges, honigfarbenes Haar trägt er offen auf die Schultern fallend, dazu einen Vollbart, der den Hals bedeckt. Seine Mitnovizen kennen ihn als fröhlichen und zuversichtlichen Kämpfer, dessen Leben von den Prinzipien der Artanreligion, Gerechtigkeit und Ordnung, bestimmt wird.

Sein Schild ist geteilt von gold und grün und zeigt in vertauschten Farben 5 Sterne und einen auffliegenden Habicht.

Die Abenteuer von Antor Bearbeiten

In Gelbkrötenbrunnen Bearbeiten

Im Alten Hafen von Arki Bearbeiten

In der Markmine Bearbeiten

Ritter Rhus bittet den Novizen Horas und mich Rinaldo, einem ehemaligen Novizen des Ordens aus Vagasdorf, einer Siedlung am Sumpf an der Grenze von Metharia und Shyela-Maka zur Hilfe zu eilen.

Rinaldo schreibt, er sei von "Bösen Hunden" aus seinem Nachtlager nahe dem Sumpfe verschleppt worden um an der Flanke eines Hügels in einer Markmine Knochenmark aus riesigen Knochen zu schürfen. Nach drei bis vier Tagen konnte er seinen Aufpassern entkommen, von denen er nur eine ungefähre Vorstellung hat, da ihm als Lichtquelle nur eine Kerze zur Verfügung stand.

Horas und ich reisen nach Vagasdorf, wo wir von Rinaldo nicht neues erfahren, aber eine ungefähre Wegbeschreibung zur Markmine erhalten. Von einem Hügel aus können wir den Ort entdecken. Beim Versuch, für einen genaueren Blick einen großen, baumartigen Farn zu erklimmen wierde ich von dessen Ranken festgehalten und beinahe zerquetscht. Mit zahllosen Schwerthieben kann Horas die Pflanze so schwer verletzen, dass ich frei komme.

Während wir uns noch erholen treffen die Novizen Grianlynn und Alarick ein, von Ritter Rhus auf Grund der Vorahnung eines Novizen des Horcan zu unserer Verstärkung geschickt. Alarick bleibt bei Horas um ihm beizustehen und das Gepäck zu bewachen, Grianlynn geht mit mir der Markmine entgegen.

Wir werden von sechs hundeartigen, zweibeinigen, menschengroßen Kreaturen empfangen. Ihr Anführer spricht uns an und fragt, ob wir für sie arbeiten wollen. Wir stimmen zu um einen Blick in die Mine werfen zu können und fordern als Entlohnung für zwei Tage Arbeit Antworten auf drei Fragen: 1. Wer sie sind? 2. Was sie hier tun? 3. Weswegen sie das tun? Außerdem forden die Hundewesen, dass ihre Mine hier nicht vom Orden der Traumritter angegriffen wird. Das sage ich zu, mit dem Hintergedanken, dass eine Unterbrechung des Transportweges zur Verhinderung des Bergbaus ähnlich hilfreich wäre. Während ich mit den Hundewesen verhandele entdeckt Grianlynn Dank der Gaben Seekers, dass der Hügel mit der Markmine stark magisch ist und von sehr böser Essenz durchdrungen. Sie hält es für möglich, dass es hilfreich wäre, wenn dieses Böse entfernt wird.

Wir werden durch den Hohlraum eines großen Röhrenknochens in den Hügel geführt. Die Wände sind mit schlichten Bildern von arbeitenden Hunden geziert, welche scheinbar in Knochen Mark abbauen. Das ist jetzt unsere Aufgabe. Das Knochenmark, das zu einer harten Masse geworden ist im Schein einer funzeligen Kerze loszuhacken, es in Eimer zu schaufeln und die an einer unterirdischen Kreuzung, die wohl einmal ein Gelenkraum war, abzustellen. An unserem Arbeitsplatz gibt es keine Bilder, aber im Gelenkraum fällt uns ein Symbol auf, eine dicke, schwarze, geflügelte Welle.

Bei Arbeitsende erhalten wir unsere Antworten: "Wir sind Händler, wie ich schon gesagte habe, aus dem Netz, wo das Auge leuchtet. Was wir hier wollen ist tatsächlich nur, alles Mark aus diesen Knochen zu saugen, und warum wir das wollen, nun, ich sagte, wir sind Händler und es hat in unserer Heimat einen Wert, auch wenn wir es verkaufen."

Ich sammele den Dreck, der sich beim Arbeiten unter meinen Fingernägeln gesammelt hat um ihn einem Alchemisten in Arki zur Untersuchung zu geben.

Auf der Rückreise lernt Alaric in einem Gasthaus Janne kennen, eine etwa 18- jährige blinde Frau mit dunkelbraunen Haaren. Sie will nach der Erledigung einer Familienangelegenheit nach Arki reisen.

Dort wieder eingetroffen untersuchen zunächst Alarick und Grianlynn den Dreck aus der Markmine. Sie finden ihn stark magisch und sehr böse, und fürchten, dass er, aufgenommen vom Körper, mit seinem Opfer schwarzmagische Dinge tut. Welche Folgen wird also der Aufenthalt in der Markmine für Grianlynn und mich haben? Ich werde wachsam sein.

In der Bibliothek in Arki finden wir im Buche "Tiere im Dämmer der Zeiten" eine Beschreibung eines gewaltigen bösen Wesens, eines Drachens mit Flossen welches im Zusammenhang mit Rouxhoul steht. Ein obskurer Hinweis deutet auf einen Giganten des Meeres, den Xnum verändert hat um seine Wesen zu erschaffen.

Zurück in Arki teilt Ritter Rhus zu meinem Entsetzen mit, dass sich weder der Orden der Traumritter noch das Reich Aldodwereiya an mein Wort gebunden sieht. Ich bin enttäuscht vom Orden, fühle mich besudelt und erniedrigt. Ein Knecht, der nur eines anderen Knechtes Knecht ist, ein Orden, nicht von freien Männern und Frauen, welche aus Überzeugung gegen das Böse und das Chaos kämpfen sondern eine gewöhnliche Armee, gefesselt durch das Band von Befehl und Gehorsam. Ich kann keine Freude am Angebot finden einen zweiten Patron zu erwählen und mag mich auch nicht für das Angebot interessieren, einen neuen Kampfstil zu erlernen. Nur mit Mühe ringe ich mich durch, nicht den Dienst zu quittieren.

Drei Dinge der Schande Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

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