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Bakasash - FST

Eine Festung auf den Grundmauern einer alten Siedlung Bakanasans.
Tempel
Unter dem heutigen Sethtempel soll es noch die Reste eines gigantischen Chnumtempels geben. Aber die Ursprünge dieser Siedlung reichen offensichtlich noch wesentlich weiter zurück. Neuere Funde deuten auf eine alte Siedlung der Anguramatar zurück, die allerdings in ihren Schriften behaupten, hier eine “Rasse großfußiger, buckliger und behaarter Nichtmenschen” vetrieben zu haben, bei denen es sich durchaus um Orks hat handeln können. Die neuere Geschichte dieser Siedlung an der Mündung des Kandy in das Meer der 1000 Tode ist allerdings weniger vom Erfolg geprägt.

Bis 412 war sie die regional bedeutendste Stadt, nicht zuletzt durch ihre günstige Lage als Grenzstadt zu mehren Staaten, am Rande der verbrannten Gebiete und mit reichen Vorkommen an Wild und Fisch in der Umgebung galt sie als wichtiges Handelszentrum. Mit der Rebellion des Bogo begann dann der Niedergang, denn es brachen nicht nur die Märkte Midlikors weg, die Stadt verwandelte sich auch in ein Heerlager unvorstellbaren Ausmaßes mit all seinen Nachteilen. Bakasash ist eine Stadt im Niedergang, die dereinst als wichtiger Handels- und Umschlagplatz bekannt wurde. Über 90% des kontinentalen Flußhandels wurden über sie abgewickelt und die aufnahmebereiten Märkte im Peristera ließen die Stadt erblühen.

Nun, durch die Geschehnisse um Bogo und die daraus resultierende Entwicklung sind sämtliche Märkte in diese Richtung weggebrochen und der Flußhandel wird heute größtenteils über Land abgewickelt, dementsprechend schlecht ist es um die Stadt bestellt. Den endgültigen Todesstoß hat ihr aber die Errichtung des Meiteiltempels versetzt, der zum neuen politischen und wirtschaftlichen Mittelpunkt wurde. Scharen von Pilgern, Orks, Menschen, Hobgoblins und andere Bewohner des Reiches, strömen zu diesem, das Nasubako auch optisch beherrschendem, Bauwerk. Dadurch daß es den Gottesgläubigen, Dämonenanhängern und allgemein Reisenden aus Midligur gegenwärtig fast unmöglich ist, Meiteil oder Bakanasash zu erreichen kommen natürlich die meisten Reisenden aus der entgegengesetzten Richtung, zumal die Idee Raststationen an der Ruatatarashitoori zu errichten auch nicht gerade der heimischen Gastronomie half. Gegenwärtig denkt man über die Errichtung einer Straße zwischen Tempel und Stadt nach, um sie zu einer stärkeren Wirtschaftlichen Einheit zu verbinden.

Bakasash bildet auch gleichzeitig den momentanen Abschluß der von Urbs Navis ausgehenden Ruatatarashitoori. Den erhofften Aufschwung hat sie allerdings nicht gebracht, auch wenn sie die Situation etwas gebessert hat. Entscheidender für die Entwicklung der Stadt ist die Reurbanisierung der verbrannten Gebiete und ihre verstärkte Besiedelung, was nicht nur zu einem sprunghaften Anstieg von Mischlingen geführt hat, sondern auch zu verstärkter wirtschaftlicher Aktivität. Aber von der alten Größe oder vom alten Reichtum ist die Stadt noch weit entfernt und es ist offensichtlich, daß sie sich erst erholen wird, wenn in Midligur wieder Frieden herrscht. Denn dann könnte die Stadt wieder das werden, was sie einst war, ein reicher, wichtiger Handelsknotenpunkt. .

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