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Bran-teipin - Baumeister in Tarn-A-tuuk, geboren im Wolfsmonde des Jahres 389 n.P. (und zwar auf den Tag genau am überlieferten Geburtstag der Clan-Urahnin Bran). Teipin ist der jüngere Bruder von Bran-matar, die im Jahre 402 n.P. eine ganz dem Wolfsgotte geweihte Kampfschule gründete. Sie war gleichzeitig die erste Ausbilderin dieser Schule, und im Jahre 407 n.P. erhielt sie von Barn-taak die Zustimmung zum Bau des neuen Schulgeländes unterhalb des Kerbatu-Tempels, das unter der Bauleitung Teipin's bald zu der beeindruckenden Siedlung anwuchs, die wir heute als Kerbatu-biratook kennen.

Durch den Bau von Kerbatu-biratook war Teipin so bekannt geworden, daß er in den folgenden Jahren viele Aufträge für Gebäude in besonders schwierigen Lagen erhielt. Besonders die Häuserreihe zwischen dem Außentore und dem Brückentor, am der Tiefen Klamm zugewandten Rand der Außenstadt, ist von ihm zu einem der Wahrzeichen der Hauptstadt Ter-A-took gemacht worden.

Seit dem Ausbruch des Daroidorka interessiert sich Bran-teipin insbesondere für die Phänomene des Vulkanismus, und er gehörte auch zu einer der ersten Expeditionen, die das Daroidorka-Massiv nach dem Ausbruch erkundeten. Seine Kartierung der Lavaströme und Ascheablagerungen, und insbesondere seine Rückschlüsse auf Instabilitäten im Vulkanbereich, dürften für die Planung etwaiger Bauwerke in dem gefährdeten Gebiet von außerordentlicher Wichtigkeit werden. In jedem Falle hat er sich den Titel des Daritarn-toobur-naak (in etwa übersetzbar als "Baumeister des Feuer-Tarn"), zu dem er Anfang 420 n.P. ernannt wurde, mehr als verdient.

Bran-teipin ist durchaus ein zäher Kerl, und mit seinen über 80 Fingerbreit Brustumfang gehört er auch zu den stämmigsten Burschen unter den Ter-baak. Sein Haar ist dunkelbraun und leicht gelockt, seine schmalen Augen mit den tiefdunkelblauen Pupillen verleihen ihm ein kriegerisches (ja fast bestialisches) Aussehen, und in der Tat ist er auch ein bemerkenswerter Axtkämpfer, wenn auch kein besonders guter Bogenschütze. Seine Ausdauer sucht ihresgleichen (und findet es vielleicht bei Barn-taak, aber sonst wohl kaum bei einem anderen), und sein Stimmvolumen kann schon mal einen Fels zum Erzittern bringen.

Außer dem Bauen, dem Axtkampf, Vulkanismus und seiner Gemahlin Kapok (mit der er bereits zehn kerngesunde und kräftige Kinder hat) hat Bran-teipin keine Interessen, die der Erwähnung wert wären. Sein gesellschaftlicher Umgang beschränkt sich auf das Nötigste, außer wenn es um irgendwelche Abhandlungen über den Vulkanismus geht, die ihn zu wahren Höhenflügen von Mitteilsamkeit verleiten. Wenn Teipin mit Kapok "zu Hause" (d.h. in der Hauptstadt) ist, bewohnen sie ein von Teipin erbautes Haus in der Oberstadt unweit der Gildenhalle.

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