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Coalan - Magier

Coalan war die Bezeichnung für die einflussreiche Magierfamilie Noringyrs, die generationenlang neben dem Herzog, dem Herrscher der Stadt, die mächtigsten Personen dieser Siedlung stellte, zeitweise sogar selbst die Zügel in der Hand hatte.( Nur die letzten vier Generationen hatten sich der Magie verschrieben, meist zum Wohl der noringiryschen Herzoge.) Zudem ist dieser Begriff auch der Name aller männlichen Mitglieder dieser Familie.

Geschichte - Die Herkunft und das Wirken der CoalansBearbeiten

die frühen Coalans

Über die ersten 16 Coalans ist nur wenig bekannt. Aber es ist anzunehmen, dass sie weniger Einfluss hatten als die späteren und dazu noch schwächer im Umgang mit der Magie waren. Vielleicht nutzen sie ihr Potential auch noch nicht. Dennoch muss ihre Stellung hoch gewesen sein, da sie dem Herrscher sehr nahe standen, was diesen allerdings nicht daran gehindert hat, gegen diese Familie vorzugehen.

16. Coalan

Der 16. Coalan, Urgroßvater des 19. Coalan, war im Bereich der Magie ein Anfänger. Das eigentliche Talent hatte Villeyn, eine Seherin aus Mirhall und spätere Ehefrau des 16. Coalan in die Familie mit eingebracht. Dieser hatte ihr Potential sofort erkannt. Aber beinahe hätte sie das Henkersbeil getroffen, da der damalige Herzog der Stadt, Corrighain, ein fanatischer Verfolger und Ausmerzer von Schattenkreaturen und schwarzer Magie war. Aber im Austausch für Informationen über das Verteidigungssystem Mirhalls, einer von Schattenwesen bewohnten Konkurrenzstadt der Noringyrer, die Villeyn unter Androhung von Folter preisgab, schenkte er ihr und dem 16.Coalan das Leben. Mirhall konnte zerstört werden und Noringyrs Rolle in der Gegend stieg schlagartig an. Morhail, Corrighains Nachfolger, war das genaue Gegenteil seines Vorgängers. Er scheute zwar Schlachten, wusste sich aber anderweitig durchzusetzen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der Magie als dunkle Kunst verboten hatte, sah Morhail die möglichen Vorteile dieser Kraft und förderte sie. Er ließ sogar einen eigenen Turm errichten, wo die Coalans ihre schwarzen Künste ausüben konnten, oft sogar im Auftag des Herrschers und seiner Familie. Aber obwohl die Coalans an Einfluss gewonnen hatten, sollte es erst dem 17. Coalan gelingen, ihre Rolle bei Hofe dermaßen zu festigen, dass sie sich als unentbehrlich erweisen sollten. Die Coalans wurden zu den Hofzauberern der Herzoge von Noringyr.

17. Coalan

Der 17. Coalan war wohl der Erfinder unter den Magiern Noringyrs. Denn er erfand den Schattenfinder, ein magisches Artefakt, das es seinen Anwendern ermöglichte, Schattenkraft sowohl aufzuspüren als auch zu nutzen. Mit dieser Erfindung wurde Noringyr zur unbestrittenen Macht der Gegend und die Familie der Coalan unentbehrlich für das Herrscherhaus.

18. Coalan

Lange blühte die Stadt mittels der Schattenkraft auf. Dann aber, in den letzten 30 Jahren, wurde die notwendige Kraft immer seltener und der 18. Coalan musste weite Reisen unternehmen, um überhaupt etwas von dieser begehrten Energiequelle zu finden. Oft war er ein ganzes Jahr fort und die Ausbeute war dennoch zu rar, um solch große Wunder zu verbringen wie es seine Vorgänger getan hatten. Um den möglichen Machtverlust der Coalans zu verhindern, beschloss der 18. diesen Namens, ein gewaltiges Wagnis einzugehen. Er wollte versuchen, ein Tor in die Schattenzone zu öffnen und so die Schattenkraft direkt nach Noringyr zu holen. Dazu aber musste er etwas vollbringen, an dem schon viele gescheitert waren und woran er schon Jahre gearbeitet hatte: die Entzifferung und endgültige Deutung der Schriften der Kithala. Kithala war eine arkane Zauberin gewesen, die Gerüchten zufolge vor Ewigkeiten in der Schattenzone verschollen war. Die Aufzeichnungen dieser mächtigen Magierin hatten sich schon seit Generationen (seit der Zeit der Ururgroßmutter des 19. Coalans) im Besitz der Familie befunden und waren schwer zu entziffern gewesen, weil sie in einer eigenen Formelsprache verfasst worden waren. Erst dem 18. Coalan gelang die endgültige Entschlüsselung dieser Schriften und lange schien ihm das Wagnis zu groß, Kithalas Versuche zu wiederholen. Aber die Kugel der Kithala, ein mächtiges magisches Artefakt, konnte ein Tor in die Schattenzone und somit zur begehrten Schattenkraft öffnen. Kelion, Nachfolger Morhails, drängte nun den 18. Coalan, sein Wissen zu nutzen. Dieser aber war ein vorsichtiger Mann und da niemand wusste, was geschah, wenn er das Tor öffnen würde, sollte wenigstens er überleben, auch wenn Noringyr und die Welt untergehen sollten. Nach den Mustern der magischen Kugel entwickelte er die gläserne Haut, ein vollkommener Schutz vor allen äußeren Einflüssen. Auf Kelion folgte Arwik, der nur überleben konnte, weil Coalan und seine genialen Sicherheitsvorkehrungen ihn schützten. Für diesen Verdienst stellte der neue Herzog dem 18. Coalan ein gutes Dutzend Gefangene und Verurteilte zur Verfügung. Aber sein Versuche, die Schattenkraft zu wirken, blieben erfolglos, sodass Coalan diese einstellte und Arwik bald zum Alleinherrscher wurde. Im Herzogtum kehrte Frieden ein und lange schon war keine Magie mehr gewirkt worden. Der 18. Coalan aber experimentierte heimlich weiter, weil er schon zu weit gekommen war und büßte sein Leben ein, als er einen Selbstversuch unternahm. Was von ihm übrigblieb war nur ein kindsgroßer, formloser Körper, der nicht aufhörte, sich zu verwandeln Als dieses Etwas selbst nach einem Jahr nicht sterben wollte, wurde es verbrannt.

19. Coalan

Der Sohn vom 18. Coalan war nicht weniger ehrgeizig als sein Vorgänger. Auch er verschrieb sich der Beschaffung der Schattenkraft und kurz vor dem Tod seines Vaters hatte ihm dieser gesagt, was sein Fehler gewesen sei. Nun war es am 19. Coalan, das Vorhaben seines Vaters fortzusetzen. Zuerst nahm er sich eine Frau, die ihm einen Sohn gebar. Somit war sichergestellt, dass die Linie der Coalan nicht aussterben würden, wenn auch er sterben würde. Nachdem er Arach befreit und dieser ihm Unsterblichkeit verliehen hatte, wurde er zum Diener des Dämons. Am Ende wurde er schließlich durch einen Pfeil im Herzen von Mythor getötet.

Beschreibung und Schicksal des 19. CoalanBearbeiten

Der etwa 40 Sommer zählende, hochgewachsene Mann hatte schwarzes, schulterlanges Haar, das am vorderen Ende des Kopfes schon ein wenig schütter war. Er trug einen schwarzen Mantel und einen hohen Breitkrempigen Hut, Zeichen seines Magiertums. Er wurde von Mythor umgebracht und mit ihm starb die Linie der Coalans aus.

Charaktereingenschaften des 19. CoalansBearbeiten

Obwohl oft unruhig und unkonzentriert war der 19. Coalan wie seine Vorgänger auch mit einem wachen Geist und hoher Intelligenz gesegnet. Trotz seiner unscheinbaren Erscheinung war er in der Lage, im Hintergrund von Noringyr die Fäden zu ziehen. Der ältliche und kranke Herzog Arwik war nur sein Strohmann, was zeigt, dass Coalan auch rücksichtslos und machtbesessen sein konnte. Dennoch überschätzte er seine Kräfte und ließ den Dämon Arach frei, ohn sich der Konsequenzen dieser Tat bewusst zu sein. Dieser brachte ihm zwar Macht, war aber selbst auch machthungrig.

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