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Das Weib der grünen See ist eines der längeren Werke des Barden Rebro Tausendschritt. Nach dessen Aussage ist das fertige Werk eine Zusammenfassung aus verschiedenen mündlichen und schriftlichen Überlieferungen aus der Zeit des Helionischen Reichs.Es ist unklar ob mit dem Chnumfelsen aus der Erzählung der Chnumfelsen auf Rillanon gemeint ist, oder noch ein anderer dem Chnum heiliger Felsen an der Küste des grünen Meeres existiert. Auch die mythische Frauengestalt mit dem goldenen Kamm und der offenbar magischen Singstimme wurde schon seit langer Zeit nicht mehr gesichtet.

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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,

dass ich so traurig bin;

eine Sage aus uralten Zeiten,

die kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,

und ruhig fließt das grüne Meer;

der Gipfel des Chnumfels funkelt

An Deck schläft ein alter Seebär.

Die schönste Jungfrau sitzet

dort oben wunderbar;

ihr goldnes Geschmeide blitzet,

sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme

und singt ein Lied dabei;

das hat eine wundersame,

gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe

ergreift es mit wildem Weh;

er schaut nicht die Felsenriffe,

er schaut nur hinauf in die Höh.

Ich fürchte, die Wellen verschlingen

am Ende Schiffer und Kahn;

und das hat mit ihrem Singen

das Weib der Grünsee getan.

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Ursprungstext: Die Lore-Ley von Heinrich Heine, leicht verändert und an das Grüne Meer, Karcanon und Myra angepasst.

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