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Übersicht der Legenden und Vergangenheit Bearbeiten

Die Legende von Dena und dem Sternensohn Bearbeiten


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Vor langer Zeit, als da’s Volk der Elfen noch lebte an den Gefilden des inneren Meeres,wandelten die Tara noch unter ihnen,unerkannt und unbemerkt; ihre Gestalt war der ihrer Kinder gleich,auch wenn ihr Schritt ein wenig leichter,ihr Haar ein wenig leuchtender schien.
Ein junger Elf lebte an den friedlichen Gestaden,dessen Handwerk der Gesang war;seine Stimme glich dem Gesang der wundervollsten Nachtigalljen und leichter als eine Feder glitten seine Finger über die Saiten der Harfa,die mehr als alles sein größter und wichtigster Schatz.
Sein Name war Cirion,mehr Klang als Wott,doch nannten sie ihn Sternensohn,denn ihr Leuchten war in seinen Augen und in seinem Haar,ein sanfter Schimmer lag immer um sein edles Haupt,als beschiene der Mond ihn Tag und Nacht.
Oft zog es ihn von den anderen fort,er wandelte unter den achattigen grünen Bäumen auf Pfaden,die nur Häs und Reh,Fuchs und Falke fanden.Leichtfüßig war sein Schritt und fröhlich sein Herz,denn er fand zu einem Orte,der nur ihm geöffnet war,geweiht seinem Blick und seinen Liedern.
Dann erblickte er sie.Zuerst nur ein Hauch,der Flügelschlag eines Vogels,der sich in die Lüfte .erhob,dann eine anmutige,grazile Gestalt, die leichtfüßig über die leuchtenden Blumen tanzte,als sei sie ein Wesen,der Natur.Ein Gewand,golden wie die Kelche der Elanor und strahlend wie der Mond kleidete sie schöner als ein Gewirk aus Gold und Silber,Mit Edelsteinen war ihre Stirn geschmückt und das Haar, es war, als hülJ.te sie ein ein Strahl, "Wer bist du holde Maid?" Der Sternensohn erstarrte,denn niemals zuvor hatte jemand den Ort seiner Träume entdeckt.
Sie hielt inne und drehte königlich ihr Haupt.Grün waren die Augen,er versank in ihren wie in einem tiefen sie. "Ich bin die,die mit den Vögeln singt." vernahm er ihre Stimme, !• D EVA s die war wie eine Wahrheit, "Sing mir ein Lieg." sprach sie erneut,keine Bitte,kein Flehn war es ,sondern ein zwingender Wunsch,
Er setzte sich nieder und sang eine Weise,die erzählte von Liebe und Glück ,von Sehnsucht und Verlangen - es schien,als lege die Göttin selber die Worte auf seine Zunge.
Sie blickte ihn an und ein Lächeln,dem Sonnenstrahl gleich,der über ein Farnblatt strich,erfüllte sein Herz mit Freude. Geheimnisvoll war ihr Wesen,doch er glaubte sie zu kennen,sie war ihm nah,meher als eine Elfe je zuvor.
"Erzähl mir' von dir?Wer bist du*und warum kennst du diesen Ort? " fragte der Sternensohn erneut.
"Ich bin nicht mehr als du und dieser Ort mich an-ihm ein um zu sinnen über mein Sein."
"Wie ich."
"Ja?" Ihre Hnihd strich über sein Haar und ihm war es als sähe er jetzt mehr und klarer als je zuvor, HJnd er ahnte nicht,daß er ihr,der Mutter des Waldes verfallen war.
\ maches mal finde ich • • x Und als die Zeit gekommen war; gebar die Elfe Cirion Kinder^ acht an der Zahl .Erstaunt waren jene, die sie kannte, denn ungeliört dies. Geschehn am Inneren Mehr.Vier Knaben waren es und vier Mädchen - behaftet mit dem Zauber derer,die ihre Mutter Und Gesänge überkamen den Sternensohn,er kündete sein Glück der Welt. Indessen aber, sprach die Mutter seltsame Worte.Jene die sie hörten ahnten schon wer diese Schicksale beschwor. "Dir mein'Erstgeborener verleihe ich den Namen der Tapferkeit und dea Mutes.Zum PXöchsten seiest du berufen und Schwertmacht dein,wie auch der Zauber der Bäume.Sei j^yridon und führe einst ein Volk der Elfen -wie auch deine Kinder Töchter und Söhne/ die verstehen werden die Stimmen der Natut." flüsterte sie dem Erstgeborenen zu,Doch auch der. Zeitgeborene forderte sein Recht. Die Mutter lächelte und wie ein Mondstrahl erhellte Schein den Raum. war war. n Hi , "Oh fordere nur dein Recht mein kleiner Kämpf er. Auch dein Name wird einst strahlend sein,Irion.Zusammen mit Lyridon wird man von dir sprechen und eure Zauber seien, gleich Doch auch die anderen Kinder Vergaß die Mutter nicht.. "Ailda,dein seien die Stimmen der Vögel und der Gesang,Deine Schönheit seien deine Lieder,dein Zauber die Musik.” Und ihre erstgeborene. Töchter lachte sanft. "Du meine kleine Reyma sei wie ich.Die Geheimnisse des Waldes werden dir nicht unverschlossen bleiben und fruchtbar deine Kinder an Zahl Und du Denion - wissend wirst du noch lange die Legenden erzählen, die Elfen vergessen mögen,wenn andere Geschichten sich stehlen in ihren Geist Cirya,dein wird die Kunst sein zu wirken das schönste Geschmeide aus jedem Stofi',Selbst Tautropen werden dir schimmern wie kost bare Juweihen Und Vilya,du wirst sein wie die Falkin und der Wolf.Das Schwert wird dir und deinen Töchtern nicht fremd,sein,und dein Lachen so scharf wie die Schneide einer Klingen.Dein Blick wird wie ein Pfeil sein,deine Hände wie ein Schild Und Gariod - du mein Jüngster - dein wird die Macht sein,zu gebieten über alles was. lebt im Walde.HIase und Fuchs werden folgen dei<- nem Ruf und Frieden schließen,wenn es ist dein. Wunsch." • • •

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• • • • • • • • • Dann verstummte die Mutter,ihr Herz war leicht,den geschehn war, was die Tara gewünscht.Weit blickten ihre Augen und sie erblickte ihn - den S ternensohji, der Sang und jubelte über sein Glück. Doch ahnte er,wer sie war? 36 Die Jahre zogen vorüber und die Kinder wuchsten heran,die Freude aller Elfen,die sie kannten, Jeder sah,das sie von den Tara gesegnet,ja vielleicht sogar Kinder der Tara warn.Die Elfen und Eifinnen staunten über die Künste der Kinder. Doch der Sternensohn wandte seinen Blick.Sein Herz erfüllte eine andere Elfe,deren Schönheit wie Eis war.Doch er liebte sie mit

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Leidenschaft,die verzehrend war. Und so wandelte er andere Pfade,deren Weg dem Blick der Tara jedoch nicht verborgen war. Und Dena zürnte ihn,wie eine Tara nur zürnen konnte einem Wesen, das entsprungen ihren eigenen Träumen war.tJnd so sann sie auf eine Strafe für ihn, der frevelte ihr! U-nd auch der Elfe, die ihr nahm,was eigentlich gebührte der Tara. Und sie erschien den Liebenden in wahrer Gestalt •zuckten sie .Erst** jetzt erkannte der Sternensohn, wem verfallen er gewesen war und zitternd ließ er ab , fiel auf die Knie,bittend, vor ihr. Die Elfe aber erhob sich undt trotzte der hohen Gestalt. Die Tare lächelte nur,doch keine Wärme war in ihrem Blick. "Sei eine Erle und diene mit!" sprach sie zu der Elfe und verwandelte sie."denn du bist würdig zu dienen,deine Ehre verschenktest « du nicht." Erbebend sarik der Sternensohn zu Boden erneut,da seine Geliebte nun eine schlanke anmutige Erle war. "Du aber sei nicht mehr als eine Kiefer dem Boden nah,den du doch so liebst." Dena sprach - und wirklich,der Elf verwandelte sich. Und dann verließ sie diesen Ort,nahm nicht mehr an die Elf6ngestalt. Sichtbar für den anderen doch auf ewig getrennt,Kiefer und Erle blieben zurück.Die Tara hatte den Verrat so schrecklich gestraft. Blitze um

Die Elfen aber wunderten sich und ahnten erst später,was war geschehn. Die K>inder betraten niemals diesen Ort.Erst später erschien die Tara ihnen und sagte ihnen,zu was sie hatte ihr Blut erwählt. Lyridon dem ältesten sie schenkte ein Zaubernchwert,Ailda eine EDarfe,deren Saiten niemals brachen.Aber auch die anderen Kinder wurden reich beschenkt und gingen ihren Weg. /

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Nachwort: Bearbeiten

So nahmen die Hiohen Eäuser ihren Beginn und wahrlich nach dem Zug fort vom inneren Meer waren sie das edelste Blut des Volkes von Asarinan.Die Hochkönige und - königinnen waren Kinder des Lyridon,doch die Nachkommen des Irion strebten nach.Doch wahr wurde auch,was die Tara einst prophezeit.

In Aldaron existieren nur noch die Hohen Häuser Lyridon,Irion, Reyma,Cirya,Vilya, die anderen stzerben in Asarinan oder während Pondaron entgültig aus • « « / Ilyrie Silbersanft Hüterin der neuen Bibliothek von Elfheim im Jahre 405 nach Pondaron.

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