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Der große Knall auf Ysatinga - Vom Verlust eines Burgschiffs


Welch ein Ereignis könnte wohl einen solchen Namen verdienen? Was - wo auf Ysatinga doch jedes halbe Jahr hunderte von Schiffen auf dem Grund des Meeres versinken... Ganz einfach: ein Ereignis, an dem über 1000 Schiffskampfstärken, ein halbes Dutzend Weise von insgesamt mehr als hundert Rängen, mehrere Tiefseemonster und ein über natürliches Wesen beteiligt waren: der Überfall der Hauptflotte der Inquisition und deren Verbündeten auf die "Contra", ein Burgschiff der ANTI, und deren Verbündeten. Wer diese Verbündeten waren, kann an dieser Stelle nicht bekanntgegeben werden, denn das ist selbst den Beteiligten noch nicht ganz klar...

Wie könnte irgendjemand einem solchen Ereignis gerecht werden, dessen Auswirkungen für ganz Ysatinga noch gar nicht abzusehen sind. Eine kleine Vorstellung mögen die folgenden Fragmente geben:

"Die Hauptflotte der Inquisition bot ein beeindruckendes Bild. Ein Burgschiff und mehr als 400 andere Schiffe - und ein schwarzgepanzertes Kriegsschiff, noch größer als eine Kriegsbrigg, das sich mit unglaublicher Wendigkeit bewegte. Vorsichtig näherte sich diese Flotte der Contra . Am Bug des vordersten Schiffs der Flotte stand eine Gestalt in der Vollrüstung des Inquisitors. Sie hob die Hand, und mit einem blendenden Lichtblitz und einem Knirschen gefror das Wasser um die Contra herum zu Eis. Das war das Zeichen für die Geschütze der Flotte. Steine und Pfeile kamen geflogen, durchschlugen die Schutzvorrichtungen der Fernwaffen und verbreteten brennendes Öl überall. Mit einem gewaltigen Feuerschlag wurde ein Großteil der Verteidigungsanlagen der Contra zerstört. Die Schiffe, die als Verteidigung dienten, überlebten diesen Angriff der über 400 Schiffe starken Flotte ebenfalls nicht. Einige Fernwaffen konnten noch zurückschießen, bevor sie vernichtet wurden, aber im ganzen war dieser Überraschungsschlag ein unglaubliches Gemetzel."

Plötzlich begann das Eis an einigen Stellen zu brechen. Die gesamte Flotte spürte eine Erschütterung wie bei einem Seebeben. Dann bemerkten die ersten der Eisläufer, daß ihre Beine bis zum Knie in das Eis einsanken, das sich in eine zähflüssige, klebrige Masse verwandelt hatte, auf der man unmöglich gehen konnte. Geistesgegenwärtig begab man sich auf die mit Kufen beschlagenen Flöße, die man zur Sicherheit mitführte, was zwar beim Überleben half, nicht aber beim Weiterkommen. In der weißen Masse tauchten die Leichen einiger Meermenschen auf, die vom Eis erdrückt worden waren. Andere hoben sich nun am Rand des Gebietes aus dem Wasser..."

"Mit brennendem Öl bedeckt, starben die Meermenschen unter entsetzlichen Schreien. Andere waren schlauer gewesen - die ersten Meermenschen kletterten an Bord der weniger gut geschützten Schiffe hoch und verwickelten die Seeleute in einen furchtbaren Kampf. Viele starben, und Schiffe begannen zu sinken, als Meermenschen mit Werk zeugen Löcher in die Schiffrümpfe zu bohren begannen..."

"Der Himmel war schwarz geworden. Gezielt, ohne daß man sehen konnte, auf welche Weise die Befehle übermittelt wurden, zog sich die Flotte zusammen. Kaum waren die Schiffe zusammen, brach die Hölle los. Orkanböen peitschten das Meer auf, gewaltige Sturzseen schienen aus der Tiefe des Meeres emporzusteigen und die Schiffe verschlingen zu wollen. Auf dem schwarzgepanzerten Schlachtschiff stand eine hochaufragende Gestalt wie angewachsen auf dem schlingernden Deck, die Hände in einer Geste der Anrufung erhoben. Laut schallte seine Stimme in dem Sturm...."

Das Ergebnis der gewaltigen Kraftanstrengung der Inquisitionsflotte: ein zerstörtes Burgschiff, ein toter Riesenkraken und wer weiß wie viele tote ANTI-Piraten und Meermenschen.

Man fragt sich natürlich, wodurch dieser Schlag der Inquisition motiviert gewesen ist, denn bisher war von Kontakten zwischen der Inquisition und der ANTI, egal ob feindlich oder freundlich, nichts bekannt. Außerdem stellt sich die Frage, welche Rolle Anrash in dieser Sache spielt, dessen Unterstützung der Sache der ANTI, immerhin einer Organisation, die erst seit vergleichsweise kurzer Zeit auf Ysatinga tätig ist, manchem zu denken gibt. nicht in Nullzeit geschieht und sie deshalb auf die nächte Gelegenheit zu einer Er oberung noch ein paar Monde zu warten gezwungen sind. Schließlich sind noch diejeni....

An dieser Stelle bricht der Bericht des Chronisten plötzlich und unvermittelt ab. Wir können nur spekulieren, welche geheimen und den Augen Unbefugter wie Befugter unzugänglichen Informationen hier zu finden gewesen wären...


(Quelle: Bote von Ysatinga 49, Seite 5-7)


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