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Djala Bearbeiten

Djala, genannt Wölfin, ist Traumritteraspirantin und Tigerreiterin aus dem Volk der Keni die auf der Burg Iridistra lebt.

„Ich bin mit einem Zeichen geboren und ich kanns nicht deuten“

(Djala)

Djalas ohnehin dunkle Haut hat große, narbige, fast schwarze Flecken, auf denen dichtes, dunkles Haar wächst, ein Wolfszeichen, wie manche sagen. Der Meisterritter von Karcanon, Heror, der sie bei den Keni als Traumritterin warb fand nichts böses an ihr, doch außerhalb deren kleiner Gemeinschaft schlägt ihr das Vorurteil entgegen, sie trage das Zeichen Corchwlls und sei mit den Werwölfen im Bunde. Wenn man nichts böses an ihr fände sei das nur ein weiterer Hinweis auf einen Dämonenpakt, der ihr wahres Wesen verschleiere.

Sie strebt, wie alle Keni nach den Patronen Anur und Pura, den Schutzgöttern ihres Volkes. Als weiteren Patron wünscht sie Borgon. Ihre Tigerin Tahua ist rubinrot und golden gestreift.

Die Abenteuer von Djala Bearbeiten

Sabotage in den Schattenhallen Bearbeiten

Vor meinem ersten Abenteuer wählte ich Anur als meinen ersten Patron. Zugleich wählte der Barde Blumenfeld Jaffna als seine erste Patronin. Gleich anschließend schickte Benarion Callypon uns gemeinsam in die Schattenhallen um dort die Fallen und Geheimtüren im Eingangsbereich zu sabotieren und so für kommende Einsätze den Zugang zu den inneren Räumen sicherer zu machen. Uns unterstützte der Pfader Hongar, der in einer seltsamen Steinsäule, einer Stele abseits der Hauptgebäude der Burg wohnte. Ich erinnerte mich, eine solche Steinsäule vor 15 Jahren als Kind in Begleitung meiner Mutter gesehen zu haben als wir vor einem Sandsturm flohen. Ich berichtete ihm davon und teilte ihm mit, dass meine Mutter sicher in der Lage wäre, die Gegend wiederzufinden und bereit wäre ihn zu der Oase nahe der Säule zu führen.

Wir erhielten Waffen, Werkzeuge und Reittiere und brachen zu den Schattenhallen auf, welche etwa einen Tagesritt entfernt lagen. In der Abenddämmerung hörten wir Trommeln und Geschrei in einer fremden Sprache abseits des Weges. Die Tiere zurücklassend und uns näher schleichend erblickten wir aus der Deckung eines Hügels einen absonderlichen Festplatz. Einige dutzend Kuor-Bolde, Feinde der Traumritter hier seit der Gründung von Sternenfall waren um zwei Feuer versammelt. Einige drehten Bratspieße über den Flammen, andere schlugen große Trommeln. Offensichtlich waren zwei verfeindete Stämme versammelt, denn sie hatten sich zu zwei Gruppen versammelt, welche sich gegenseitig Worte zuriefen, welche Blumenfeld als Beleidigungen erkannte. Angeführt wurden sie von Schamanen mit Stäben in den Händen.

Es erschien uns möglich, den Streit anzufachen und die Horden aufeinander zu hetzen und so unsere Feinde zu schwächen. Blumenfeld wollte durch einen beleidigenden Gesang ihren Zorn aufeinander steigern, Hongar und ich und hinter den Gruppen postieren und die jenseitige über die eigene hinweg mit Wurfgeschossen eindecken, gerade so, als ob sie einander beworfen hätten.

Doch ehe wir unseren Plan in die Tat umsetzen konnten erschienen zwei Gruppen von je drei Kuorbarden, welche uns aufforderten die kommende Zeremonie nicht zu stören. Sie gesellten sich zu den Horden und kurz darauf begannen sie Gesangswettstreit gegeneinander, bei dem im Wechsel Mitglieder der Gruppen ihr Können zum Besten gaben. Nach jedem Auftritt trat eine Hexe auf den Platz und bewertete den Auftritt. Uns schien es geboten, die Kuor-Bolde zu verlassen. Im rituellen Wettstreit geeint und unterstützt von Hexen und Barden hätten sie sich wohl eher gegen uns gewendet als sich gegenseitig abzuschlachten.

Wir verbrachten die Nacht bei einem Heer von Tigerrreitern der Elfen aus Taron don Umn, welche die Schattenhallen für das Kaiserreich bewachten um zu verhindern, dass etwas Böses dort heraus entkäme.

Am anderen Morgen erreichten wir den Eingang der Hallen und betraten mit aller Vorsicht die vorderenen Räume. Die große Armbrust war noch nicht wieder montiert, dafür lagen auf einem Tisch ein dutzend Handarmbrüste bereit. Wir zerstörten das Podest für die große Armbrust und schafften die kleinen Armbrüste und die Waffen aus dem unordtlichen Haufen zu den Elfen. Diese Ausrüstung würden die Kuorbolde nicht mehr nutzen können. Der grüne Schleim, der Traumrittern vor uns so viel Ärger bereitet hatte blieb verschwunden, doch seinen Rückzugsraum in den Abwasserkanälen untersuchten wir nicht. Vielleicht könnte Kin Jakonett, der Architekt in Iridistra helfen, die Öffnungen zu verschließen. Heiliges Wasser von Rittern unter dem Patronat Puras könnte ihn vertreiben, vielleicht vernichten. Hongar zeigte uns den Umgang mit den Geheimtüren. So können wir bei Bedarf weiteren Aspiranten, Novizen und Rittern den Durchgang erklären.

Ein weiteres ernsthaftes Hindernis sind die blitzeschleudernden Statuen im stets so genannten dreieckigen Raum. Blumenfeld erkannte die Statuen, eine auslösende Platte in der Mitte des Raumes und ein im Boden verborgenes Symbol als magisch. Uns erschien es sinnvoll, die Statuen von ihren Sockeln zu reißen und die Platte im Boden zu zerstören. Dabei erwies sich Blumenfelds Magie als wertvolle Hilfe. Durch die von Ihm bewirkte magischen Verkleinerungen konnte die Falle ausgelöste und die Platte beschädigt werden. Dann blieben Sekunden ein Seil um die Statuen zu schlingen und in Deckung zu gehen ehe die Blitze flogen. Am Seil konnten die vor den Schattenhallen angeschirrten Reittiere die Statuen von ihren Podesten reißen. Die auslösende Tafel wurde schließlich durch das dauerndes Verkleinern, die unter ihr angebrachte Mechanik mit den Werkzeugen zerstört.

Zurück in Burg Iridistra gaben wir unsere Erlebnisse zu Protokoll, erklärten den Mechanismus der Geheimtüren und baten darum, die Statuen als Trophäen und die bei den Elfen zurückgebliebenen Waffen für die Rüstkammer der Traumritter zu sichern.

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