Eiche - Laubbaum gemäßigter Breiten.

Eiche - im Baumtarot: VIII - Die Gerechtigkeit - Artan, der gerechteste Gott, Gott der Waage

Die Eiche kommt in vielen Gebieten der Schwertwelt vor, wo gemäßigtes Klima vorherrscht. Bezüglich der Standorteigenschaften ist die Eiche sehr vielseitig. In Auwäldern findet man sie ebenso wie an Berghängen.

Charakteristisch sind die zerlappten Blätter, die zerfurchte Borke und die ausladende Krone mit starken, unregelmäßig angeordneten Ästen. Ihr Stamm kann mehrere Schritt Durchmesser erreichen. Manche Exemplare können von einem Dutzend ausgewachsener Männer gerade so umfasst werden. Ihr Holz ist sehr fest und widerstandsfähig. Nicht von ungefähr ist es die Eiche, von der eine Abart auch als Steineiche bekannt ist, deren Holz so gut wie feuerfest ist.

Eichenrinde hat heilende Wirkung gegen Entzündungen aller Art.

Eiche als Heiliger Baum Artans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eiche als heiliger Baum Artans
(aus: "Richtlinien für Artangläubige" von Digna Livsandar, 410 n.P.)

Es ist offensichtlich, daß nur ein Baum, der Recht und Gerechtigkeit symbolisiert, der heilige Baum des Hüters der Waage der Gerechtigkeit sein kann. Die starke Eiche wurde schon vor ewigen Zeiten als Richtbaum verwendet; unter ihr sitzen auf Dorfplätzen die Räte zu Gericht, an ihr werden die übelsten Verbrecher aufgeknüpft, und in ihr nisten die Raben. Die schönste, stärkste und größte aller Eichen ist die valonidische Eiche, so ist es überliefert, doch so wie die Gerechtigkeit aus vielen Gegenden Myras mehr oder weniger stark verdrängt wurde, verschwand auch der Valonid, und heute ist kein Ort mehr bekannt, wo er noch wächst. Doch der Glaube an die Gerechtigkeit wird bestehen, solange es noch irgendwelche Eichen gibt, unter denen Gericht gehalten werden kann. Zur Hochzeit erhält ein Paar einige angekeimte Eicheln, um sie vor dem eigenen Heim einzupflanzen. Ein guter Artandiener sollte, wo immer er lebt, Eichen pflanzen und Eicheln sammeln, um sie, angekeimt, an ein frisch verheiratetes Paar weitergeben zu können und so daß Überleben dieser heiligen Bäume zu sichern. Das Fällen einer Eiche ist nur dort gestattet, wo sie in genügender Zahl vorhanden ist; weder ganz junge noch ganz alte und gewaltige Eichenbäume sollten geschlagen werden. Sollte ein Gläubiger das ungeheuerliche Glück haben, auf eine valonidische Eiche zu stoßen, so sollte er einige ihrer Eicheln aufsammeln und dem nächsten Artandiener übergeben, zusammen mit einer genauen Beschreibung des Fundortes, so daß dieser für die erneute Verbreitung dieser erhabensten aller Pflanzen sorgen kann.

Wo kein Kunstschmied vorhanden ist, kann ein Artandiener Weihesymbole und sogar Artansymbole aus Eichenholz statt aus Eisen fertigen lassen, wenn er nicht die Gelegenheit und nötige Fertigkeit hat, sie aus Granit zu formen. Wenn es nicht den Eichenbestand der nahen Wälder gefährdet, ist Eichenholz allen anderen Hölzern als Baumaterial für Tempel oder Schreine und deren Inneneinrichtung vorzuziehen.

Bezüge auf Eiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Baumtarot ist der Eiche die VIII, 'die Gerechtigkeit' und Artan, Gott der Waage, zugeordnet.
  • Wegen ihres festen Holzes sind Eichen ein Sinnbild für Beständigkeit.
  • Wegen ihrer teils sehr unregelmäßigen, ja fast bizarren Wuchsform, haftet Eichen etwas tendenziell Unheimliches, zumindest aber Mystisches an, besonders wenn in Eichenhainen mehrere Bäume die verschiedensten Formen ausbilden.
  • Eichen gelten in vielen, und nicht nur in Artan-gläubigen, Gemeinden als Richtbaum.
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