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Elrhadainn - Magier

Die Bezeichnung für die Gilde der Magier von Rhyandi auf Ysatinga, wie auch für ihre, auch einzelnen, Mitglieder. Sogar die Segmentshüterin Yf ra Angor ist oder war eine Elrhadainn.

"Der Kommentar eines Elrhadain aus Rhyandi ((zu einem Mord)), Rechtsgelehrte gibt es dort keine, da es kein geschriebenes Gesetz gibt, fällt da schon ganz anders aus: "Der Mord ist zwar bedauerlich, aber was die Freunde und Angehörigen daraus machen, ist ihre eigene Sache. Es gibt keine Reichsorgane, die sich darum kümmern könnten und wollten. Warum hat Baldur nicht besser aufgepasst? Aber Avaric wird merken, dass man ihm von nun an in vielen Orten mit Misstrauen empfängt, und vielleicht entschließt er sich ja freiwillig, auszuwandern oder auf einem Abenteurerschiff anzuheuern...""
―W.Arend: Wie man Kultur schreibt [Quelle]


Der Orden der Elrhadainn Bearbeiten

Der Magierorden der Elrhadainn wurde vor 2414 Myra-Jahren in der Stadt gegründet, die heute Lirynelrhád heißt. Damals wanderten die späteren Rhyandi auf dem Auge der See ein. Unter der Führung des Weisen Elrhád Aranhir waren sie mit vielen Schiffen von der anderen Seite des kladischen Meeres gekommen, auf der Flucht vor einem magierfeindlichen Herrscher. Sie vermischten sich mit der bereits auf dem Auge der See lebenden Bevölkerung und gründeten ihren Orden, damit das Wissen, das sie angesammelt hatten, nicht verlorengehe.

Dem Orden der Elrhadainn gehörten in Rhyandi alle Weisen an, die sich nicht dem Dienst an den Göttern verschrieben, und ihre Aufgabe war (und ist) es, das Wissen der Magischen Kunst zu bewahren und neues Wissen zu suchen. Da die Magier sowohl unterschiedlich waren in ihrem Wesen, als auch in ihrer Suche nach Weisheit unterschiedliche Schwerpunkte setzten, teilte sich der Orden bald nach zwei verschiedenen Gesichtspunkten: nach Wesen und Neigung einerseits, und nach den Ringen der Macht der Magischen Kunst andererseits. Im Laufe der Geschichte gewann die eine oder andere Teilung für einige Zeit höheres Gewicht, aber es hat beide immer gegeben. Aus der Kombination beider Elemente ergeben sich die Sphären der Magischen Kunst.

Die Ordensfamilien Bearbeiten

werden nach dem Wesen der Elemente unterschieden. Sie bilden größere Lebensgemeinschaften aus Magiern, die miteinander auskommen und ähnliche Einstellungen zum Leben und der Welt haben. Das ist keine feste, klar gegliederte Unterscheidung, sondern die Zugehörigkeit zu einer Ordensfamilie ergibt sich aus den Lebensumständen, Neigungen oder auch unerwarteten Ereignissen, und kann deshalb im Laufe des Lebens häufiger wechseln - ähnlich wie die Zugehörigkeit zu einer Táraun. Von vielen werden die Ordensfamilien als große Tárauni betrachtet, die sich über ganz Rhyandi erstrecken. Dennoch leben die Magier wie alle anderen in den normalen Tárauni, und nur von Zeit zu Zeit ziehen sie sich in ihre bekannten Türme zurück.


Orden des Falken Bearbeiten

Der Orden des Falken ist dem Element Luft zugeordnet. Auf der mystischen Ebene symbolisiert Luft alles flüchtige, das Erkennen, besonders über Entfernungen hinweg, alle höhere Weisheit und die Kunst, Dinge zu verwandeln („Flüchtige Gestalt“ heißt ein weniger bekannter Zauber dieser Art). Die Mitglieder des Falkenordnes kommen aus allen Sphären, aber sie zeichnen sich alle durch eine starke Unbeständigkeit aus. Sie reisen gern und viel, und sind festen Beziehungen grundsätzlich abgeneigt. Die magischen Sphären, die „luftig“ sind, also die Sphären der Luft selbst, des Erkennens und der Leere, sind unter seinen Mitgliedern besonders häufig vertreten. Da viele einander in ihrer Lebenseinstellung ähneln, haben sie selten Streit und gelten nach außen hin als friedlich. Allerdings sind sie auch Geheimniskrämer. Sie lieben es, andere vor Rätsel zu stellen, reden nicht mit Fremden über ihre Gewohnheiten, und beobachten gern andere, ohne selbst dabei gesehen zu werden. Im Laufe der Geschichte haben sie viele bedeutende Spione hervorgebracht, deren Namen leider verlorengegangen sind, da sie bis zuletzt auf ihrer Geheimhaltung bestanden. Noch zehn Jahre später beispielsweise existiert immer noch nicht der geringste Anhaltspunkt für die Gründe, die Alcarh sidh Wharin, den damaligen Erzmagier des Falkenordens, veranlaßten, spurlos zu verschwinden. So umgänglich sie miteinander sein können, gelten die Falken doch als hart gegen Außenstehende, und werden deshalb nicht von allen geliebt.

Orden des Einhorns Bearbeiten

Der Orden des Einhorns ist dem Element Wasser zugeordnet. Auf der mystischen Ebene symbolisiert das Wasser die Macht der Gefühle, die Ganzheit und die Verbindung zwischen allen existierenden Dingen, soweit sie auch voneinander entfernt sein mögen. Die Mitglieder des Einhornordens sind meist freundlich, zugewandt und offen. Wie das Wasser, ständig bereit, Kontakt aufzunehmen. Sie gelten oft als sehr gesprächig, aber auch weise im Umgang mit Menschen, und viele andere sind der Meinung, sie könnten einen Streit durch ihre bloße Anwesenheit beilegen. Selbstverständlich beschäftigen sich viele von ihnen auch mit den Wasser-Sphären der Kunst, nämlich dem Wasser selbst, der Heilung und der Tore. Da sie allerdings offener sind als alle anderen Ordensfamilien, ist bei ihnen auch die Breite des Wissens besonders hoch. Im Gegensatz zu den Falken und den Drachen neigen sie nicht dazu, die Dinge mehr als nötig zu hinterfragen.


Orden der Katze Bearbeiten

Der Orden der Katze ist der Erde zugeordnet. Symbolisch steht die Erde auch für die gesamte Tier- und Pflanzenwelt, für den Schutz, den steinerne und mystische Mauern zu bieten vermögen, und auf der Ebene der Anderwelt auch für deren Wesen, nämlich die Geister. Die „Katzen“ gelten als in sich ruhend und weise, in höherem Maß als die anderen Familien. In der Geschichte Rhyandis sind häufig Ferdúnye aus dieser Familie hervorgegangen, wie etwa der frühere Ferdún Scaith mac Luand. Da die meisten der „Katzen“ einen starken Beschützerinstinkt haben, zumindest was die ihrigen betrifft, beschäftigen sie sich auch bevorzugt mit der entsprechenden Magie, nämlich den Sphären der Erde selbst, des Schutzes und Bannens und der Wesen. Es heißt, es sei völlig unmöglich, in eines ihrer Häuser einzubrechen - aber da das bei den meisten Magiern so sein soll, ist es nichts besonderes. Viele „Katzen“ erlangen große Macht in der magischen Kunst, mit dem ausdrücklichen Ziel, ihre Haus so sicher und sich selbst so unangreifbar zu machen wie möglich. In Kriegszeiten waren diese Kenntnisse häufig für ganz Rhyandi sehr hilfreich.

Orden des Drachens =Bearbeiten

Der Orden des Drachens schließlich ist dem Element Feuer zugeordnet. Feuer ist ein Symbol für alles, was nach außen gerichtet ist und Einfluß nimmt, auf welcher Ebene der Wirklichkeit auch immer, und deshalb sind die „Drachen“ von allen am meisten „extrovertiert“, sie sind häufig charismatische Persönlichkeiten, und viele von ihnen übernehmen im Laufe ihres Lebens eine Zeitlang die Aufgaben eines Heerführers. Dabei ist die von ihnen benutzte Magie des Feuers, des Willens und der Kraft im Krieg besonders nützlich. Angehörige des Drachenordens sagen „Magie ist der Wille und die Macht“, und sie neigen von allen Familien am meisten dazu, ihren Willen durchzusetzen, manchmal auch wenig rücksichtsvoll. Je nachdem, wie sie sich dabei verhalten, werden sie von anderen bewundert, beneidet oder verachtet - aber man folgt ihnen leicht. Auch die Landherrschaft ist ihnen leichter zugänglich als anderen - weshalb, hat noch niemand herausgefunden. Deshalb gelten sie nach außen als die mächtigsten, aber auch als anfällig für die Verlockungen der Macht um ihrer selbst willen.


Siehe auch Bearbeiten


Stub: Dieser DE-Artikel ist noch sehr kurz und sagt zuwenig aus. Bitte hilf uns, ihn zu ergänzen. / This EN-article is very short and should be expanded. Your help is appreciated.



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