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Dier Ersor- Patrouille war eine Episode im Konflikt zwischen Silur und den Dunkelelfen in Ersor.

Die Dunkelelfen hatten sich dem Friedensvertrag von Silur, zwischen den finsteren Invasionsmächten und der Ersten Lichtliga verweigert. Entsprechend bestand nach Abzug der meisten Mächte weiterhin ein Kriegszustand zwischen Silur, Bakanasan und Refor, den Verbündeten der Zweiten Lichtliga und den Dunkelelfen, welche sich in der Festung Salonien verschanzt hatten. Diese erfolgversprechend anzugreifen fehlten den Verbündeten die militärischen und magischen Mittel. Bis zum Abzug der Verbündeten Heere aus Bakanasan und Refor waren Patrouillenmärsche der Verbündeten ihre einzige Aktivität.

Unter den zahlreichen Aufklärungsmissionen fällt die Ersor- Patrouille im Jahre 417 n.P. auf, da die Beobachtungen der Patrouillengänger mit allen anderen Beobachtungen nicht übereinstimmen. Beteiligt waren die Nazairs Schimmer Värmann, Kempken Lepperhof, Hajo Birnbaum und Veit Arnen sowie Gnaeus Erebus aus Bakanasan. Sie berichten von einer Knochenmühle auf den Mauern der Festung und großen Mengen von entbeintem, elfischem Fleisch welches über die Mauern auf Müllhalden am Fuß des Festungsberges geworfen wurde. Auf dem Rückweg wollen sie von einer fremdartigen Zauberkreatur angegriffen worden sein, welche von einem Dunkelelfen auf sie gehetzt wurde. Dabei wurden Kempken Lepperhof und Hajo Birnbaum getötet und Gnaeus Erebus schwer verwundet.

Möglicherweise ist die Patrouille während des Anmarsches nach Salonien unbemerkt in eine Subwelt, in eine Ebene unterhalb Silurs, entsprechend der Sphärengeometrie des Vallö Kalundgrag geraten und hat diese bei ihrer Flucht wieder verlassen. Denn die Knochenmühle, die Fleischberge und die Zauberkreatur wurden vorher und später nie beobachtet, neueres Wissen über die Dunkelelfen lässt sie unplausibel erscheinen.

Dennoch ist die Ersor- Patrouille ein zentrales Ereignis im Konflikt zwischen Silur und den Dunkelelfen. Mehr als irgend ein anderes Geschehen lässt sie Krieg als Wahnsinn verstehen.

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