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Exodus Nebcanaun - Mythos des Nebcanaun oder Argendor bei den Nebcatlan

Als aber Denan sein Bett verließ, folgte ihr Nebcanauns Stimme des Geistes, zurück blieb der Hauch des Geistes und durchwanderte die Pfade seiner Erinnerung.

  • Nebcanaun sah wie er Seecanaun an Weisheit und Zauberkunst über den Kopf gewachsen war.
  • Tagotl konnte nur staunen ob des Wissens, welches seine Nebcatlan in seinen Städten anhäuften.
  • Nortl mußte seine Oberhoheit über die Wellen und Tiefen anerkennen.
  • Noritl der ungeliebte Bastard Nortls folgte seinem Fahrwasser wie ein Eingedienter Spitzfinn-Nußmelonen-Delphin.
  • Borgaun und Manuijan erkannten seine Führung in den Chaoskriegen an.
  • Zamnaun und seine gesamte Brut wurden einzig durch das Eingreifen Shmums vor seinem heiligen Zorn bewahrt.

Selbst Xnum hatte sein Haupt vor ihm beugen müssen und war er es nicht gewesen der im Krieg der Götter Xnum zu Boden schleuderte und Seetl aufhielt, bevor er Shmum erreichen und mit seinem Zepter zerschlagen konnte?

Er war es, der Pottundui in den Staub getreten hatte um die Menschen von ihrem Wahnsinn zu heilen und was hatte Shmum dabei getan? Wenn Shmum zumindest stumm ob seiner eigenen Feigheit geblieben wär. Nein!

Er wurde nun von Shmum angeklagt.

Es fällt leicht dem Narren anzuklagen, wenn er sein eigenes Versagen im Bett wie auch auf dem Thron durch einen anderen bewiesen sieht. Es ist die Feigheit, welche derart blendet.

Und mit Macht drängte es die Stimme seines Geistes zurück in seinen Kopf, weg von dem Traum Denan, deren brennendes Verlangen zu stillen, nicht im Schicksal Shmums lag. Ebensowenig wie es offensichtlich Shmums Schicksal war, den Thron weiterhin inne zu haben. Denn Zorn fuhr in Nebcanaun auf. Rot wie die Sonne funkelte der Grimm durch seine Augen. Die Meere ergossen sich und die Erde erbebte, als er sich nun seiner ganzen Macht und Größe gewahr wurde. Nun, so dachte er, würde sich sein Schicksal erfüllen, gekündet durch Grefinan in der ersten Stunde seines Seins, als durch die Kraft seiner Geburt, das Leben in die Meere floß:

„Du bist geboren zum Größten unter uns. Dein Schicksal wird es sein, geprüft zu werden und gemessen wirst Du an den Deinen, denn in Deinen Werken erkennst Du Dein Wesen. Dein Weg aber wird begleitet durch Einsamkeit, denn nur Dir obliegt die Prüfung. Die Macht, die Dir gebührt, wird Dir vorenthalten werden, am Ende Deines Weges aber winken Dir wahre Größe und grenzenlose Freiheit.“

Mit Macht donnerte darauf seine Stimme über Myra, knickte Baum und brach Fels:

„Seht ich bin erwacht! Seht, ich habe meine Stärke erkannt! Ich bin nicht mehr Willens meine Zurücksetzung zu dulden. Ich bin nicht mehr Willens in Einsamkeit zu leben, getrennt von der die mir gebührt! So fordere ich Thron, Denan und Unterwerfung von Dir, Shmum, Blender und Verführer! Ich rufe Euch zu mir meine Getreuen, denn ich habe mich erhoben, um mir zu nehmen, was mein ist. Ich werde nicht zögern zu strafen jene, die da fehlen!“ So machte Nebcanaun sich auf seinen Weg, zu folgen seiner Bestimmung.

Seetl erzitterte denn der Finstermond bebte und schwankte unter der Wut des erzürnten Gottes. Was so dachte er, sollte werden, würden seine Gegner nicht mehr von diesem feigen Narren, mehr Werkzeug denn Gott, geführt? Also schickte er den Darkon, zu bitten den neuen Herren um ein Treffen, damit die gesamte Finsternis sich durch und mit ihm unterwerfen möge. In Kenzuun zum Spiegelsee würde Seetl seine finsteren Brüder und Schwestern bitten. Wissend seiner Macht, nicht zu brechen durch der Finsteren Sechs, begab sich Nebcanaun in die Lande Kenzuun. Begleitet einzig durch Noritl, Träger seines Rückenschildes. „Halte mir nur den Rücken, hab‘ keine Sorge!“

Finster und voll Heimtücke jedoch sind die Taten des Seetl. Von Angst zerfressen war seine Seele derart, daß Seetl sich mit Shmum verband, zu stürzen ihrer beider Alp.

Am Spiegelsee traf also Shmum auf Nebcanaun. Shmum zur Seite standen Nortl, Artan, Zamnaun, Anaun, Puran, Candin und Uiaffnai.

Blitz und Donner fuhren über die Lande, als die Götter im Kampfe aufeinanderprallten. Uiaffnai wurde zu Boden geschmettert und Myra erschüttert. Nebcanaun wankte nicht und Furcht trotz aller Niedertracht zu unterliegen spiegelte sich in Shmums Augen. Da aber wurde Nebcanaun der wahren finsternei Seetls gewahr. Xnum ward gen Nebcatlan ausgesandt zu reißen die prächtige Insel in die finsteren Höllenschlunde. Seetl selbst aber war mit Marlilith und dem Darkon im Herzen Kenzuuns, mit ihrer dunklen Macht schufen sie eine riesige Pyramide, in dessen tiefen Punkt Seetl sodann ein Stück seines Herzens, schwarz und verstunken barg. Immer würde fortan ein finsterer Splitter seiner selbst in Kenzuun weilen. Schwerer noch trug das Land Kenzuun aber an dem Feuer des Verdorrens, welches er nun über es wälzen ließ. Dichter Dschungel wurde zu trockener Wüste, wo einst mächtige Städte standen war nichtmals mehr Leben. Seen wurden zu dürren Sandlöchern und schwarzer Tod lag wie Schnee über dem Land.

Nebcanaun wie Noritl schwankten, ebenso Nortl und Puran. Uiaffnai brach wie Tod zusammen. Anaun, einzig vollen Sinnes, nutzt die Gunst. Begleitet wurde sein Hieb durch die Untat Xnums.

Nebcanaun fiel zurück, Noritl floh feige von seinem Platz und hinterließ den freien Rücken seines Herrn. Shmum war es, der so Nebcanaun hinterrücks zu Boden trat. Seiner Macht beraubt, in den Staub getreten wurde um Nebcanaun ein Turm gebaut, zu kerkern unser aller Hoffnung. Möge uns das Schicksal weise leiten.


Übersetzt und verbürgt für die inhaltliche Übereinstimmung

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