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Fürstentag nennt man auf Silur die Versammlung des Adels eines Landes. Dabei entspricht ein Land auf Silur einer Provinz oder einer Gemarkung. Der Fürstentag bezeichnet sowohl die versammelten Adeligen, den Ort ihres Zusammentreffens und den Tag ihrer Begegnung.

Entsprechend den sieben Ländern Silurs gibt es ursprünglich sieben Fürstentage. Allerdings existierte der Fürstentag von Ersor nur in den Jahren, in denen Ersor auch Teil Silurs war. Die Fürstentage waren für das Schlichten von Streitigkeiten, das Beenden von Fehden, die Absprache gemeinsamer Vorhaben und die Durchsetzung gemeinsamer Interessen gegen den König oder den Adel benachbarter Fürstentage bestimmt. Der Egoismus des Adels verhinderte jedoch, dass die Fürstentage diese Aufgabe erfüllen konnten. So wurden sie Anlässe zur Repräsentation und diesem Zweck dienen sie heute noch, nachdem der Adel in Silur viel von seiner ursprünglichen Macht eingebüßt hat.

Bekannt sind die Fürstentage von Myros der Jahre 403 n.P. und 404 n.P.. Im Jahre 403 n.P. unterstützte der Fürstentag von Myros Torim den Thronräuber bei seinem Griff nach der Macht, gegen den Widerstand fast des gesamten Reiches. Im Jahre 404 n.P. wollte Torim den Fürstentag von Myros zum neuen Rat von Belfalas erklären. Er wurde allerdings zuvor von Heeren des Reiches, von loyalen Adeligen, Bürgern von Belfalas und Bewaffneten der Freien Familien ergriffen und eingekerkert.

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