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Flöten
Zauberflöte Szene

Zauberflöte

- Musikinstrumente

Eines der verbreitetsten Instrumente, mit der Barden und Spielleute auf Myra Musik machen, sind die Flöten. Sie kommen in ganz verschiedenen Grössen und Formen, halbrund aus einer Reihe von Weidenrohren oder rund aus Ton, einläufig oder zweiläufig und dergleichen Unterschiede mehr.

Harfner und Flötenspieler liess Luxon im Palast des Croesus in Sarphand aufspielen, beides erklingt auch regelmässig in einem Tempel der Aliza (My39, My80)

Barden in Art-Creole haben die Flöten noch häufiger als Harfen oder Lauten als erste Instrumente.

Das gilt wohl auch für Elfen-Barden aus Taron don Umn. Während man bei Blumenfeld zunächst die Laute sieht, ist es doch seine Flöte, ohne die er nirgendwo hin geht. Übrigens gilt das ähnlich für die Traumritterin Roana v'Aron aus Borgon-Dyl, die früher mit Blumenfeld durch Thumgal zog: Sie zeigt die Axt, führt aber auch eine Flöte stets mit sich.

Kulturell noch enger mit den Flöten verbunden als die Amazonen im Grünen Hochland ist das Volk der Aeri am Grünen Meer: Laut Theridor Curus trägt jeder Aeri an einer eisernen Halskette eine kleine Flöte aus dem Holz des Tur-Baumes bei sich.

Flöten dienen der Kommunikation - Die Amazone Dorgele nutzte eine kleine Flöte, um mit ihrem Pfeifen den Tritonen Signale zu senden, die sich auch mit Pfeifen verständigten. (My77)

Die Seitpfeife ist neben dem Schellenkranz das Musik- und Signalinstrument der Flotte Silurs. Die Traumritteraspirantin Nevada Hussay in Burg Iridistra spielt beide Instrumente.

Flöten können auch dem Liebeswerben dienen: Mit einer hölzernen Flöte verzaubert der damalige Telidayin Mardon y'Karthar seine spätere Gefährtin Auria n'Ylon.

Im Kampf setzten im Altertum die Wüstenpiraten aus der Salzwüste von AHT unter Jassam "seltsame Flöten" ein, um die Laufvögel wie Orhakos der Reiterheere des Shalladad in Horai in Verwirrung zu versetzen. (My43) Ungewollt verursachte Prinz Iugon mit seiner Flöte ein ähnliches Chaos unter den Laufvögeln seines Hochzeitszuges. (My70)

Flöten zur Steuerung von grossen Gruppen von Tieren setzte auch das Lichtreich Sartakis auf Corigani ein, als etwa eine Horde riesiger Lemminge gesteuert wurden bei der Wiedereroberung der Burg Sontar aus der Kontrolle von Kyrango-Kanarys. (Bote von Corigani Co56)

Zauberflöten Bearbeiten

Zauberflöten kommen in manchen Geschichten aus dem Altertum vor - der Beuteldrachen Gerrek etwa hatte Legenden zufolge eine zweiläufige Zauberflöte in seinem Beutel, die aus dem Schatz der Hexe Gaidel stammte. Erst Lankohr, einer der Aasen, brachte ihren Zauber aber gezielt zum Klingen. Die einfachste Anwendung war, mit ihrem Klang magisches Blendwerk zu durchschauen, Illusionen aufzulösen. (My67, My76) Zeitweise verlor Gerrek sie an den Dieb Joby, der damit Piraten der Schattenzone vertrieb. (My114)

Eine Zauberflöte hatte der einstige Hofnarr und Barde Baumer, der Hüter der Wälder, der Beschützer von Mensch und Tier, der eine Horde von Wildschweinen aus Airon und Yortomen nahe Althars Wolkenhort mit einer orphalischen Flöte zum Kampf gegen die Caer führte. (My13) Auch auf grosse Gruppen von Squärkin sollen entsprechende Flöten eingesetzt werden können.

Mit einer magischen Flöte wurde die Statue eines geflügelten Löwen beim Löwenclan auf Drachenland im Dunklen Zeitalter zum Leben erweckt. (My153)

Eine göttliche Flöte ist ein Aspekt der Fuchsgöttin Ishina, die wahlweise mit Pura, Pottundy oder Grewia, der Göttin der Geheimnisse, verbunden wird.

Knochenfloete

Knochenflöte

Für den klassischen Zauber Zauberwind, zu dem die Magier eine Feder eines Riesenadlers und eine Flöte aus dem Bein eines Riesen verwenden, wenn sie sich an die gelernten Vorgehensweisen halten, die tatsächlich wirken. Schiffe und Flotten auf dem Meer verdoppeln damit, so heisst es, ihre Geschwindigkeit. Während Riesenadlerfeder vom Zauberwind hinweggetragen wird und darum für eine neue Anwendung erneut besorgt werden muss, behalten sie die Riesenflöte.

Wurfkugel-Flöten von Farma Bearbeiten

Farma in der Provinz Markata des Reiches Elcet (auf Karnicons Hauptkontinent Chelo-darn) ist berühmt für die Flötenherstellung. Am Fest des Wurfkugel-Flötens werden Elemente von Flötenmusik und Jagd/Geschicklichkeit verknüpft. Die Fyaldinem, mit Riemen verbundene Wurfkugeln sind die wichtigste Jagdwaffe in einem Großteil Markatas - so auch in Farma.

Für das Wurfkugel-Flöten schnitzen die Einwohner Farmas aus toten Stämmen riesige Flöten, mit verschiedenen „Grifflöchern“. Mit diesen Riesenflöten läßt sich jeweils nur ein Einzelton erzeugen. Die Löcher dienen also nicht dazu, verschiedene Töne zu greifen, vielmehr sind sie Ziellöcher für das Werfen der Fyaldinem.

Die Flöten werden über ganz Farma verteilt aufgestellt und es finden viele Wurfwettbewerbe statt, wobei nach besonders wertvollen Treffern auf der entsprechenden Riesenflöte ein Ton gepfiffen wird. Bei den größten Wettbewerben ist die Flöte selbst als Preis zu gewinnen. Diejenigen, die sich nicht an den Wettbewerben beteiligen, bemühen sich so viel wie möglich auf „normalen“ kleineren Flöten zu spielen. Da diese Flöten eine Vielzahl an Stimmlöchern besitzen, ist es recht einfach, sich mit anderen Einwohnern auf eine Stimmlage zu einigen und zusammen zu spielen.

Wer Fyaldinem und Flötenmusik mag, muß einmal das Wurfkugel-Flöten von Farma besucht haben - wer Flötenmusik nicht mag, sollte den Ort ganz meiden.

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