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Freie Familien nennt man in Silur jene Familien, welche weder dem Adel noch dessen Hörigen angehören.

Arvesta Borlinga, Pal- da- Echorsa der Kulturkammer Silurs schreibt:

"Neben der Adelsherrschaft gab es stets auch weite Inselteile, welche von Freien Familien beherrscht wurden, die von Freien Höfen aus das Land bestellten, Fischfang und Waldwirtschaft betrieben oder einem Handwerk nachgingen. Zumeist waren diese Höfe jedoch in den weniger ertragreichen Inselteilen gelegen, in Callen, Ersor und Morossos, gar im Bel- Arad, während sich in den fruchtbaren Inselteilen, in Myros, Cryon und Calvastar die Freien Höfe nur in abgelegenen Tälern und unzugänglichen Wäldern hielten. Die Freien Höfe haben eine besondere Architektur. Sie sind stets befestigt, mit einem Hag, einer Dornenhecke auf einem Erdwall mit vorgelagertem Graben, einem festen Tor und einem Ausguck. Dieser Schutz war unverzichtbar vor allem gegen fehdende Adelige, doch auch gegen streunende Raubtiere und, entlang der Küste, gegen plündernde Piraten. Doch fehlt hier stets das repräsentative, vor allem kostspielige Element des festen, hoch aufragenden Silurischen Hauses. Die Freien Familien sammelten sich unter Hauptmännern und Vizehauptmännern welche sie im Kampf anführten, wenn fehdende Adelige ihre Länder besetzten oder ihre Höfe überfielen."

Die Bedeutung der freien Familien hat in Silur seit der Revolte von Belfalas zugenommen. Dabei wurde im Jahre 365 n.P. König Zyclaan der Mächtige hingerichtet und die Bürger von Belfalas und die Mitglieder der Freien Familien erzwangen sich Sitz und Stimme im Rat von Belfalas, aus dem später der Amon- Gawaith, der Kronrat Silurs hervorging.

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