FANDOM


GEM-BD

Grosse Enzyklopädie Myras 2 (GEM-BD)

GEM-BD = Grosse Enzyklopädie Myras GEM, Band 2, B-D, Hrsg. W.G.Wettach

Als Myra-Fundort eine der wesentlichen Grundlagen der MyraPedia.

  • Mit ISBN: 3927568090 beim PeliCorn-Verlag, Postfach 2747, 72017 Tübingen für 10,-€ inkl. Porto bestellbar. (Rabatte bei Bestellung für den Buchhandel)


VORWORT Bearbeiten

Es ist, so scheint es, wieder Mal geschafft! Der zweite Band der Grossen Enzyklopädie Myras GEM liegt in Euren Händen, sei es in der wohlfeilen gebundenen Ausgabe oder in der „Volksausgabe“ im klassischen MBM-Format unserer Kulturtaschenbücher.

Es steckt, wie Eingeweihte wissen, viel mehr Arbeit darin als es zunächst vielleicht den Anschein hat. Und es könnte, das dürft Ihr mir glauben, noch beliebig viel mehr Arbeit hineingesteckt werden. Da ist die Ausstattung mit Bildern, die viel üppiger sein könnte - auch wenn es mir diesmal gelungen ist, einige Bilder zur Illustration dieser Seiten zu integrieren. Da sind die Fussnoten am Ende jedes Artikels, die umfassender, vollständiger und meist auch klarer gefasst sein könnten (auch wenn ich sicher bin, dass Ihr das Prinzip dahinter bald verstanden habt).

Soweit möglich wurden in diesem den Artikeln jeweils angehängten Infoblock, der Segment, Reich, Provinz und LeiterIn oder Personenname enthält (soweit anwendbar), auch Fundorte in Myra-eigenen Publikationen als „Myra-Fundort“ und Fundorte der Mythor-Serie angegeben; letztere beziehen sich, wenn nicht Heftnummer und Seite angegeben sind, auf den Ernst Vlcek oder dem leider verstorbenen Peter Terrid verfassten Infoblock des Romans, „Mythors Welt“, beziehungsweise wenn mit einem „K“ versehen auf die entsprechende, meist von Dr. Helmut Pesch gezeichnete, Detailkarte zur Romanserie. Da die Romanserie gerade vor kurzem eine Neuauflage erfuhr, werden sich künftige Fundstellen zumindest teilweise auch auf die Buchausgabe der Serie beziehen. Diese Fundstellen sind zum Teil Stellen, an denen man das nachlesen und das Wissen vertiefen kann, das hier notwendigerweise begrenzt präsentiert wird. Zum Teil aber sind es einfach Belegstellen, an denen das Stichwort genannt wird, zu dem sich hier mehr Hintergrundwissen finden kann als an der angegebenen Stelle selbst.

Es ist leicht, eine Arbeit, die auf Vollständigkeit zielt und sie schon vom Konzept her nie erreichen kann, zu kritisieren. Natürlich sind Begriffe ausgewählt, und von mir zum Teil interpretiert worden (dieses Mal jedoch weniger als im ersten Band). Kein Begriff wurde weggelassen, aber alleine schon die Auswahl der zu durchsuchenden Quellen bringt eine Gewichtung des Materials.

Die ersten Stichworte für diese Enzyklopädie wurden schon in der ersten Hälfte der Achtziger Jahre auf dem Commodore VC20 gesammelt, die eigentliche Grundlage der GEM aber bildet die mit Datamat auf dem Amiga erstellte (und noch heute dort auf einem emulierten Amiga erweiterte) „Kurze Enzyklopädie Myras“ KEM, mit derzeit 4662 Stichworten. Seit Erscheinen des ersten Bandes der GEM sind also etwa 1500 Stichworte hinzugekommen, für fünf Jahre ein (wie mir scheint) angemessenes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass in den Jahren zuvor etwa 1000 neue Begriffe je fünf Jahre zusammengetragen wurden. Ausgehend vom Auszug B-D aus der GEM haben ich systematisch weitere Begriffe gesucht, in der Romanserie ebenso wie in den MBMs, dann in Weltboten und Sonderveröffentlichungen, sowie einzelnen Segmentsboten (vor allem den grossen Sonderboten, etwa dem jeweiligen Boten 50 der Segmente, die diese Zahl bereits erreicht haben). Viele Stichworte wurden mir auch diesmal von den „Erfindern“, einige auch von den Spielleitern zugesandt - Werner Arend für Ysatinga und Thomas Willemsen für Corigani sind besonders zu nennen. Stephan Gögelein durchsuchte seinerseits nochmal einen grossen Teil der Mythor-Serie nach Fundstellen von Personennamen, wofür ihm (und den anderen Beteiligten) mein ausdrücklicher Dank gebührt.

Dieses Werk ist nicht der Weisheit letzter Schluss, es enthält Informationen, die einem Wesen auf Myra zugänglich sind, sich aber aus der Perspektive der Nachwelt, oder eines aktuell Betroffenen, anders darstellen können.

Kulturell sind diese Informationen von Iras Cignavojo, dem Weltchronist, zusammengetragen worden, auf dessen Nachwort in Band 1 (GEM-A) ich verweise.

Wer sich die Mühe macht - und jahrelang arbeitet - kann sicher ein Nachschlagewerk mit ebenso vielen Seiten und Stichworten erstellen, die in diesem Band alle fehlen. Ich hoffe aber, dass die GEM dennoch zum Standard-Nachschlagewerk aller MyranerInnen wird, da es viele Elemente und Ideen enthält, die man in die eigene Kultur aufnehmen, auf die man Bezug nehmen oder die man in der Simulation WdW einsetzen kann.

Das wird wohl nur eintreten, wenn künftige Bände zumindest so erscheinen, dass wenigstens ein Buchstabe pro Jahr bearbeitet wird. Wenn das gelingen soll, braucht es die fortgesetzte Mitarbeit vieler MyranerInnen - nach den bisherigen Erfahrungen bin ich da zuversichtlich. Und sobald eines Tages die GEM-Z (wie Zardos) als letzter Band erschienen ist, bin ich gerne bereit, die ersten Bände für eine Neuauflage komplett zu überarbeiten und alle Informationen und Stichworte aufzunehmen, die Eurer Meinung nach in diesem Band noch fehlen - dann wahrscheinlich parallel für eine Buch- und eine Ebook-Ausgabe.

All denen, die dies nicht nur als Nachschlagewerk, sondern auch als Lesebuch und Reiseführer nutzen, um auf eine Entdeckungsreise durch viele Aspekte unserer trotz allem so lebendigen und vielfältigen Welt zu gehen, wünsche ich viel Spass beim Schmökern...

Buch-Links Bearbeiten


FlattrButon

FlattrThis.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.