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Geister - eine Erscheinungsform von Magie, eine Daseinsart von Untoten.

Meist sind damit körperlose Überreste des Bewusstseins ehemals Lebender gemeint, die sich aber, wie etwa der Alptraumritter Mon'Kavaer es mit dem Lorvaner Urgat aus Nottrs Viererschaft machte, auch wieder lebende Wesen als Körper suchen können. Der Geist des Königsanwärters Tonsor aus Kezunsea etwa soll den Lamonten zufolge am Anfang dieses Jahrhunderts auf einen Zwerg namens Ragnafir übergegangen sein. Wenn dieser Übergang freiwillig und bewusst begleitet von Magie des Lichts stattfindet, spricht man vom Geisterbe, das mehr einem mentalen Vermächtnis als einer Besessenheit gleichkommt.

Eines der Artefakte unter den Waffen des Lichtboten erlaubt das geordnete Geisterbe aller seiner Träger: der Helm der Gerechten. Ähnlich verhält es sich am Hexenstern des Ophis: Die Paläste der Zaubermütter auf ihren Zacken für Nachfolgerinnen zugänglich, beherbergen noch den Geist der einstigen Zaubermutter, ihr Geisterbe ist dort räumlich verankert. Eine andere Art Gegenstände als Ort für Geister sind die Totenmasken der Aegyr, die einst auf dem heutigen Yhllgord lebten.

Wenn Geister nicht in einen neuen Körper eines Menschen und in kein Artefakt hinein können, kann es auch sein, dass sie dafür geeignete Tierkörper wählen um einen Ort zu haben: die Leuchtkäfer am Orakel von Theran haben, wie Luxon Mythor erzählt, ihre magische Leuchtkraft aus den Geistern der Vertorbenen.

Finden Geister keinen Körper, so bleiben sie im Nebel des Seins (der Geisternebel war der neunte Monat in der Zeitrechnung der Dämmerzone) oder im Feuer der Zeit, wo mancher den Geistern seiner Vergangenheit begegnet wie einst der Sohn des Kometen dem Geist des Gapolo ze Chianez...

...mit den Orten der Geister können vor allem Schamanen wie einst der berühmte Calutt den Kontakt pflegen. Auch Magier aber versuchen es, so musste etwa der spätere Shallad Luxon in seiner Kindheit für den Magier Ventacor als Medium für den Kontakt mit der Geisterwelt dienen.

Die Valunen verstanden es, ohne Bosheit einem lebenden Menschen den Geist auszusaugen und ssomit eine Geistesleere, eine lebende Hülle zu erzeugen.

Auch ein Schatten wie Dilvoog kann als eine Form von Geist angesehen werden. Eine ganz besondere Form aber entsteht, wenn gleichzeitig ganz viele ihr Leben lassen und ihre Geister vereint werden - dann entsteht ein Deddeth, eine magische beseelte WOLKE, die auch wenn es sich umd Freiwilligkeit und Kräfte des Lichts handelt, die Form einer wandelnden oder festen Lichtsäule annehmen kann, so wie die aus dem Rafher-Deddeth entstandene Neue Flamme von Logghard.

In der Stadt Uba auf Cyrianor werden auch die Götter als eine Form der Geister gesehen. Ähnliches gilt im Karsh-Land, wo der sonst als Schutzgeist des Sadagar bekannte "Kleine Nadomir" als Gottheit berehrt wurde.

Wenn Schiffe das Leben ihrer Besatzung auf einen Schlag verlieren, können sie Geisterschiffe werden, wie jene mit denen Arus Ur Eklas im Jahr 418 n.P. nach Tichan und Danamere aufbrach. Das bekannteste Geisterschiff der Legenden war die »Goldene Galeere« des Prinzen Nigomir, ein Geisterschiff mit untoter Besatzung und ganz besonderer Ladung.

Das gleiche soll auch möglich sein, wenn die Bevölkerung einer Stadt plötzlich das Leben verliert, dass sie zur Geisterstadt wird, wie einst Lockwergen und wie auch Deneba.

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