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Als das Goldene Zeitalter Borgon-Dyls werden die ersten Jahrhunderte des fünften Jahrtausends Aye bezeichnet (diese Zeitrechnung beginnt vermutlich mit der Geburt der ersten Borgon-Dun, Kytania), das auch das letzte Jahrtausend vor Pondaron war. Folgendes wissen die Reichsarchive darüber zu berichten:

"Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Kinder Borgons größer an Zahl und verbreiteten sich in ganz Marmodyl. Bald schon errichteten sie zahlreiche Burgen und prächtige Städte, von denen wir heute nicht einmal die Namen mehr kennen, auch wenn wir noch manche Ruinen sehen. Sie zogen in die Welt, bauten Schiffe, um ferne Küsten zu erkunden. So erzählt eine Schrift aus dem Jahr 4156 Aye (950 v. P.):

„ ... die Herrin Lymaie IV., Herrscherin über sieben Städte, über die Lande zwischen Gebirge und Meer, Coradelta und Golf von Dor, Bezwingerin der Ebenenreiter, Falkin der See, Beherrscherin der Ebenen Phialaes und ihrer Völker, Lenkerin der stolzen Flotten, die die Küsten des Inneren Meeres eroberten - sie trat zu den Kriegern ...“

In diesem Jahrtausend vor Pondaron war das „Goldene Zeitalter“, das gerühmte und vielgepriesene. Die Schiffe Borgon-Dyls beherrschten das Innere Meer, die Weiten Ebenen jenseits des Conramat waren unterworfen, zahllose Völker zahlten Tribut und entsandten Sklaven, die Städte blühten, Heere von Sklaven dienten in den Minen. Als das Reich aber seine Krallen nach Machairas auszustrecken begann, war seine Goldene Zeit schon vorüber. Noch einmal, um das Jahr 440 v. P., erreichte es eine größere Ausdehnung, und ein weiteres Meer..."

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