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Gondaha - Stadt

MyK025

Die Schwimmende Stadt Gondaha

Eine Schwimmende Stadt auf der Ophiswelt im Altertum, auf einer Schwammscholle, die von Yacub durch kleine Yacuben und die Nissen der Entersegler gefährdet wurde, als Gondaha der Schattenzone zu nahe kam.


Gondaha im Buch der Welt Bearbeiten

GONDAHA – Eine der bekanntesten Schwimmenden Städte und mit 1000 Schritt Länge und einer Breite von 500 Schritt auch eine der größten. G. hat einen beständigen Kurs, der sie rund um die Welt und durch die Einflußbereiche aller zwölf Zaubermütter führt. Im Gebiet der Zaubermutter Zeboa (Elvenmond) tangiert G. die Schattenzone, und im Gebiet der Zaubermutter Zedra (Seelenmond) kommt sie dem Hexenstern des Ophis am nächsten. Und wenn Gondaha auch seine eigenen Gesetze hat – und sogar eher Gesetzlosigkeit und Piratenmentalität herrscht –, so gilt auch für diese größte aller Schwimmenden Städte, daß man sich der jeweiligen Zaubermutter unterstellt. Auf diesem gewaltigen Schwammgebilde ist eine üppige und vielfältige Landschaft entstanden, exotische Pflanzen verschiedenen Ursprungs wurzeln nebeneinander, und es gibt sogar eine bescheidene Fauna. An vielen Stellen sprudeln Süßwasserquellen (vom schwammigen Boden aufgesaugtes, gefiltertes und entsalztes Meerwasser), die gelegentlich solchen Druck entwickeln, daß sie als Springquellen (Geysire) zutage treten. G. ist dicht besiedelt, neben dem Stadtzentrum mit dem Hafen gibt es überall kleinere Ansiedlungen. Die Gebäude sind jedoch nicht gemauert, sondern aus Hohlstämmen gezimmert; über diese Rahmen wächst dann Schwamm, der die Lücken schließt und dichtet. Für den Bau werden aber auch Planken von gestrandeten See- und Luftschiffen verwendet, die aber bei aller Stabilität von geringem Gewicht zu sein haben, um die Tragfähigkeit der Schwammbank nicht zu überfordern. Die meisten der Häuser stehen seit einiger Zeit leer, denn durch die Vorfälle an der Schattenzone und die folgende Katastrophe an der Großen Barriere sind zwei Drittel der Bevölkerung (Gondaharinnen und männliche Sklaven) umgekommen oder verschollen, so daß nur 1000 Frauen und etwa 500 Sklaven überlebten.

G. ist ein wahrer Schmelztiegel aller Frauenrassen, man trifft hier Töchter von Vanga in den verschiedensten Hautschattierungen und Staturen, die sich in phantastische Trachten und Kostüme kleiden, aber nie feminin, und die wenig Wert auf ihr Äußeres legen. Es sind rauhe Gesellinnen, typische Vertreterinnen des Matriarchats, was ihr Verhältnis zum männlichen Geschlecht betrifft: Daß ein Mann etwas anderes als ein Sklave sein könnte, will ihnen nicht in den Sinn. Ein Mann wie Mythor, der nicht in die Sklavenrolle des Mannes paßt und der zudem noch von der Amazone Scida gefördert wird, stellt für sie eine Provokation und Herausforderung dar. Was wunder, daß die Herrscherin von G. die großwüchsige, wilde Schönheit Galee sofort ein Auge auf den Helden »Honga« hat und ihn – wie schon die Amazone Burra vor ihr – für sich haben möchte. Galee residiert in ihrem »Palast« am Bug der Schwimmenden Stadt der trotz des hochtrabenden Namens nur ein einfaches Palisadenfort ist.

Gondaha hat aber auch ein unheimliches Geheimnis. Seit der letzten Annäherung an die Schattenzone, lagert in einem Höhlensystem des Schwammgebildes eine »Böse Saat«, die von besessenen Gondaharinnen behütet wird. Es handelt sich um bis körpergroße Eier ohne feste Schale und mit zuckender und vibrierender lederartiger Haut, die von Scida als die Nissen von Enterseglern bezeichnet wird. Darum wird dieser Teil von Gondaha auch Nissenhort oder Nissenschote genannt. .

Siehe auch: Bearbeiten

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