Einige Grenzmarken aus Antam. Mithilfe von Inkarnate erstellt

Ein im Institut der Zünfte zu Rilian aufbewahrtes Elaborat der Markenschmiedin Elisaveta berichtet von den Grenzmarken des Priesterfürstentums Antam.

Grenzmarken sind meist münzgroße Marke aus Eisen, welche in den Grenzgemarken des Priesterfürstentum Antam verwendet werden, um die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Reich sichtbar zu machen. Üblicherweise wird eine Grenzmarke offen sichtbar an der Kleidung befestigt, auch wenn dazu außerhalb des Kriegsfalls keine zwingende Notwendigkeit besteht. Einige Grenzmarken, grade die für Personen aus den größeren Nachbarreichen wie Antharlan oder Karanadoor, werden außerdem mit landestypischen und prestigeträchtigen Zeichen versehen.

Herstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grenzmarken werden in sogenannten Markenschmieden hergestellt, die eigentlich wenig mehr sind als ein größeres Lagerfeuer. Dort werden minderwertige Eisenerzreste in Gussformen aus Ton geschmolzen, und anschließend mit einfachen Werkzeugen bearbeitet, um die landestypischen Symbole hinzuzufügen. Da die Bedienung einer Markenschmiede vergleichsweise einfach ist,man mit vielen Reisenden in Kontakt kommt und ein gesichertes Einkommen hat, kann ich den der Beruf vorallem Einwohner*innen empfehlen, die sich grade in ihrem Mündigkeitsjahr befinden.

Die Marken der Nachbarreiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marken für Antharlan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marken für Personen aus Antharlan zeigen meist einen Anker oder andere Symbole mit Bezug zur Purpurnen Bruderschaft, da Antharlan genauso wie Antam einst Teil dieses Reichs waren. Meiner Meinung nach hat die Geschichte Karcanons jedoch ein recht endgültiges Urteil über den einst stolzen Piratenbund gesprochen, sodass die unterschiedlichen Reaktionen der Dorfbewohner auf eine Erinnerung an diese Geschichte kaum verwundern.

Marken für Karalo-Floran[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die,durch die direkte Nachbarschaft recht häufig vorkommenden, Marken für Bewohner*innen

Marken für Karanadoor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung des Söldnerreichs Karanadoor trägt ihren kampferprobten Ruf auch auf ihren Grenzmarken zur Schau. Beliebte Symbole sind etwa gekreuzte Schwerter vor oder hinter einem Schild, oder andere bevorzugte Waffen. Arbeitssuchende Söldner lassen sich ihre Schwerter meist in Schwertscheiden auf ihre Marken prägen, während Söldner mit einem Auftrag den blanken Stahl ihrer Waffen zur Schau tragen.

Marken für Aydia bzw. Am'y Syrren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da der Stadtstaat Aydia, obwohl er sich zumindestens meiner Meinung nach auf dem Staatsgebiet von Antam befindet, vom Kaiser Bofri als Lehen an seine ehemalige Gefährtin die Amazone Jelantha, Bewahrerin von Am'y Syrren, gegeben wurde, werden auch für Personen aus Aydia Grenzmarken gefertigt. Diese zeigen meist einen Ausschnitt des Bergmassivs, welche das Reich der Amazonen vom Priesterfürstentum des Göttervaters trennt.

Marken für das Kaiserreich Karcanon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marken für offizielle Vertreter*innen des Kaiserreichs zeigen die goldene Kaiserkrone, und werden in der Regel von fähigen Schmieden in vollständig ausgestatteten Feinschmieden hergestellt. Besucher*innen mit einer solchen Marke erfreuen sich im Priesterfürstentum großer Aufmerksamkeit und eines gewissen Prestiges.

Marken für Helion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Motiv der Marken von Helion konnte ich mit meiner Handwerkskunst wesentlich mitprägen. Bislang habe ich keine Markenschmied*in kennengelernt, welche das Monument des Lichtboten ähnlich filigran auf einer Grenzmarke darstellen kann, wie es mir möglich ist. Zukünftigen Leser*innen mag das vielleicht arrogant erscheinen, also hinterlasse ich im ganzen Priesterfürstentum drei Beispielexemplare. Allen angehenden Markenschmied*innen, die mich im kommenden Jahr im Institut der Zünfte zu Rilian aufsuchen und den Aufenthaltsort der drei Marken des Lichtboten nennen können, finanziere ich die vollständige Ausbildung in diesem einfachen und dennoch ehrenwerten Handwerkszweig.

Marken für Enceril[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marken für Bewohner*innen aus Enceril zeigen, meist abhängig von der Interpretation der Markenschmied*in, Licht oder Dunkelsonne Myras.

Gesetze zu Grenzmarken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfreulicherweise gibt es zu Grenzmarken, wie auch ansonsten im Priesterfürstentum, wenig offizielle Gesetze. Diese möchte ich zum Abschluss meiner Arbeit dennoch gerne erläutern, um zukünftigen Kolleg*innen eine reibungsloses Arbeit ohne Gesetzeskonflikt zu ermöglichen. Streng verboten und verfolgt wird die sogenannte Falschmarkerei, also der Erwerb einer Marke für ein Reich, aus dem man überhaupt nicht stammt. Da es jedoch kaum offizielle Symbole, geschweige denn Kataloge zu offiziell nur einem Reich zugehörigen Symbole gibt, liegt es in der Verantwortung der Markenschmied*innen ihre Kundschaft optimal zu beraten um Konflikte für diese im Vorfeld zu vermeiden. Böse Zungen behaupten zwar, der Vorwurf der Falschmarkerei werde von offizieller Seite vorallem vorgebracht um fremde Besucher durchsuchen und befragen zu können, ich kann euch jedoch versichern das es einer offensichtlich fremden Reisegruppe deutlich schlechter ergehen wird, wenn sich diese nicht über Marken ausweisen kann. Das zweite und gleichzeitig letzte Gesetz betrifft die offiziellen Marken für Vertreter*innen des Kaiserreichs Karcanon. Selbstverständlich ist Falschmarkerei besonders in diesem Fall ein schweres Vergehen. Vorallem sind Marken für kaiserliche Vertreter*innen aber die einzigen Marken, welche mit Gold gestaltet werden dürfen.


von der Markenschmiedin Elisaveta gegeben zu Rilian im Jahr der Schmetterlinge, 441 nach Pondaron. Ehre sei dem Göttervater Chnum!



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