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Die Großstücke sind eine Besonderheit der Währung Silurs und werden für hohe und höchste Stückelungen neben den Münzen des Kaiserreiches benutzt, welche ansonsten die Währung Silurs bilden.. Es sind einzigartige Kunstwerke der Feidra, deren Wert individuell zwischen Käufer und Verkäufer verhandelt wird.

Ein unbekannter Silurer schreibt:

"Großstücke werden von den Feidra, den Feuerelfen Silurs im Bel- Arad gemacht. Ihre Herstellung umgibt ein Geheimnis und ich glaube nicht, dass es irgendwo vergleichbare Münzen oder vergleichbare Schätze gibt. Jedes Großstück ist einzigartig und enthält keine Wertangabe. Sein Kurs wird vielmehr zwischen Käufer und Verkäufer individuell ausgehandelt und so ähneln die Großstücke eher Edelsteinen und Perlen, welche man ja mancherorts als Währung benutzt. Tatsächlich sind die Großstücke so schön und selten, dass sie gerne zu Medaillons umgearbeitet werden und außerhalb von Silur sind sie fast ausschließlich als Schmuck bekannt.

Man unterscheidet vier (nach Gerüchten sogar fünf) Qualitäten von Großstücken. Die einfachste Qualität ist auf Silur recht verbreitet und Spötter behaupten, sie wären den Feidra nur Versuche ihrer Kunst, Arbeiten von Lehrlingen oder gar Abfall. Wie dem auch sei, es ist kostbarer Abfall, leuchtend bunter Krystall, einfarbig oder von einer Farbe in eine andere verlaufend, in der Größe zwischen einem Fingerglied und einer Handfläche variierend, glatt und der Haut schmeichelnd. In Silur werden sie für einige Argento bis einige dutzend Oro gerechnet und jeder Silurer besitzt einige (wenn er wohlhabend ist) oder hat zumindest schon eins in der Hand gehabt.

Die zweite Qualität ist bedeutet seltener und wird für einige bis einige hundert Oro gerechnet. Nur wohlhabende Silurer können es sich leisten einen solchen Schatz zu hüten und ein Großstück der zweiten Qualität ist durchaus einige Jahreseinkommen wert. Sie zeigen ein regelmäßiges Muster in mehreren Farben, und den Feidra ist es gelungen, Facetten in das harte Material zu schleifen, so dass das Licht gebrochen und vielfältig darin reflektiert wird.

Die Großstücke der dritten Qualität sind sehr selten. Sie werden für ein Talent bis einige hundert Talente gerechnet. Sie zeigen in ihrem inneren Bilder von Pflanzen oder Tieren, so fein ausgearbeitet, dass jedes Detail zu erkennen ist. Personen von besonderer Empfindsamkeit berichten, sie hätten sogar den Geruch der Blumen oder die Geräusche der Tiere, die im Innern abgebildet sind, vernommen.

Die überaus seltenen Großstücke der vierten Qualität tragen alle individuelle Namen. In ihnen sind Blumen eingeschlossen, die mit den Jahreszeiten wachsen, blühen und vergehen oder Tiere, die sich entsprechend ihrer Natur bewegen. Die Feuersalamander zeigt das kleine Tier umgeben von lodernden Flammen, in der Herbstzeitlose sieht man die Blume innerhalb eines Tages aus der Zwiebel herauswachsen und nach der Blüte vertrocknen. Als in Yslannad im Jahre 410 n.P. das Heer der Silurischen Freiwilligen ausgehoben wurde bezahlte König Ragall angeblich die nötigen Waffen mit der Zamnaitslibelle, ihr Wert wird mit vielen tausend Talenten angenommen.

Gerüchte besagen, es gäbe Großstücke, in denen Menschen oder Elfen in bewegten Szenen zu sehen sind, die legendenumwobene fünfte Qualität. Frau Otwela von Memmering sagte mir, solche Großstücke gäbe es nicht, nicht im Besitz von Menschen und nicht im Besitz von Feidra. Wir müssen ihr glauben, auch wenn die Gerüchte nicht verstummen."

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