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Hafen - Orte

Natürliches oder künstlich angelegtes Wasserbecken für Schiffe am Meeresrand oder an Binnenwasserwegen, um dort zu liegen und zu ankern, mit Anlagen zum Löschen, Laden, Reinigen und Ausbessern. Der Hafen ist der Ort an der Küste, wo die Stadt und das Meer zusammenkommen. Grosse Metropolen wie Helion auf der Insel Rillanon haben auch mehrere Häfen. Mit einem Hafen verbunden sind zumeist auch Werften und Handelskontore.

Häfen in der Mythor-Serie (eine Auswahl): Bearbeiten

  • Elvinon in Tainnia: (Siehe auch My106.)

    „(Im Hafenbereich) lagen die Holzhäuser des lebendigen Elvinon, der Händler und Kaufleute, der Bettler und Diebe, der Soldaten und Dirnen, die Hütten der Seher und weisen Männer, die Schmieden und Holzwerkstätten, die Quartiere der Spinner, Wirker und Färber - der Atem von Elvinon. Und im Wasser der langgestreckten Bucht schwankten die Kriegsschiffe und Kauffahrer und Fischerboote, geschützt von mächtigen Mauern an der Einfahrt, an denen jedermann Maut bezahlte, was viel zur Prosperität der Stadt beitrug.“

My1

  • Nyrngor in Dandamar: Die Gasse der Tauschläger und Ölhändler führt zum Hafentor, wo sie in die Hafenstrasse übergeht, an deren oberem Ende das Haus von Fürstrichter Carbell stand. Der Hafen ist mit einer festen Mauer mit Zinnen bewehrt, das Hafentor der Stadt hat dicke, eisenbeschlagene Balken. Ein leuchtender Felsen kennzeichnet das Lychnos-Ende der Hafenbucht. Der Handel über den Hafen von Nyrngor, nicht die Felder des weiten Umlands, brachten Gold und andere Reichtümer nach Dandamar. (My7.
  • Urguth, die Pfahlstadt hatte einen Hafen im Altertum, wo Sklutur der Beinerne mit der Magie eines Dämons Schiffe aus Seenot in den sicheren Hafen zog. (My9)
  • Zuuk, die versunkene Insel des Wettermachers Yarolf, hatte einen Hafen, der trotz des Rufs der Insel als unter einem Fluch liegend reich bevölkert war:

    „Die Straßen der Stadt waren von Menschen bevölkert. Sie waren mit den verschiedensten Gewändern bekleidet und schienen unterschiedlicher Herkunft zu sein. Die Schiffe, die im Hafen vor Anker lagen, bestätigten diesen Eindruck. Es waren Schiffe aus aller Herren Länder. Mythor entdeckte die Zeichen Rukors, Salamos' und Tainnias. Er sah Schiffe aus Dandamar und Airon. Daneben gab es solche, deren Herkunft er nicht bestimmen konnte.“

My10

  • Lockwergen, die Hafenstadt an der Oklis-Küste Yortomens, war Heimat von Piraten und Peitschenbrüdern, wurde aber von der Dämonenmagie der Caer komplett um alle Menschenleben beraubt:

    „Vor ihnen lag der Hafen mit einer schier unübersehbaren Zahl von Schiffen und Fischerbooten. Und eines hatten die Schiffe und Boote mit den Hafenanlagen und den Häusern an der Küstenstraße gemeinsam: Sie waren verlassen. Keine Menschenseele war zu sehen, keine streunenden Hunde, nichts Lebendes.“

My11

  • Thormain war ebenfalls ein grosser Praten-Hafen, bis die Caer die Piraterie so erschwerten, dass Thormain unter Argur von Solth sich auf Sklavenhandel verlegte. (My15)
  • Sarphand am Rande des Innenmeers, im tiefen Ophis von Salamos, wo Schwarzbart Abudirg sein Unwesen trieb, ist vor allem ein Hafen für große Galeeren aber auch für hunderte Hausboote. Entsprechend hat Sarphand ein besonders tiefes Hafenbecken und nennt sich selbst die "Goldene Hafenstadt". Flüchtlinge aus der an die Caer gefallenen Hafenstadt Aspira in der gleichnamigen Bucht wurden hier auf die Lichtfähren gesteckt. Es gibt auch private Hafen: "In einer gigantischen Grotte lag der Hafen des Croesus, dessen Becken durch starke Mauern geschützt war." (My31, My38)
  • Tambuk war die Hauptstadt von Moro-Basako, lag in einer Bucht der Strudelsee und wurde von den vier Armen des Stromes Ghalin umschlossen, den man bis zum See Nehred hochfahren konnte.

    „Dieses Wissen holte sich der Deddeth aus Behlems Geist, während dieser dem bunten Treiben im Hafen zusah, wo die Galeeren ankerten. Es waren fast durchwegs Händlerschiffe, die die Strudelsee befuhren und hier ihre Ladungen löschten, die sie aus dem Machairas mitgebracht hatten. Zwei Schiffe liefen gerade aus, ein anderes fuhr in das Hafenbecken ein. Ein viertes Schiff fuhr weit draußen stromaufwärts. An den seltsamen Decksaufbauten und dem bauchigen Rumpf war es als Lichtfähre zu erkennen, die Legionäre für Logghard brachte.“

My42

  • Horai als Stadt am Salzspiegel besass einen 'Hafen' für Wüstensegler (My43)
  • Parcon unter dem Golf von Aspira und Salmacae waren Häfen, die Buruna und Lamir auf Schiffen aus Leone zu erreichen hofften. (My45)
  • Hadam war der Name unter dem die Hafenstadt Andshara der alten Hauptstadt des Shalladad, Logghard, den Rang ablaufen sollte. Gegenüber dem Hafen lag die Felseninsel mit dem Mausoleum des Hadamur, dem größten Bauwerk der bekannten Welt, das sich als Achar-Tempel des Algajar entpuppte. Der Traum des Secubo war "eine gemütliche Schenke im Hafen von Hadam, wo die Fischer täglich die herrlichsten Fische und Schalentiere anlandeten, dazu Wein und Würzware aus allen Richtungen des Windes" (My70) Der Hafen und einige Teile des Palasts, der geräumt wurde, blieben noch Zonen des Lebens als Hadam an die Finsternis fiel, weil sich die ayischen Magier Moihog und Daerog inmitten der Ay-Krieger dort hielten. (My110)
  • Ascilaia war der letzte Hafen, den die Schwimmende Stadt Hanquon in der Hexenwelt des Ophis anlief.
  • Icearran ist eine sehr kleine Hafenstadt im Machairas von Asingea am Nassen Grab, gegenüber der Insel Nida.
  • Spayol ist als Hauptstadt der Insel Ganzak mit ihrem Freihafen eine berühmte Hafenstadt der Ophiswelt nicht nur wegen der Eaden und der Traummagie, sondern auch wegen der Arena von Spayol, für die von weit her riesige Ungeheuer auf Flössen herangefahren wurden, die auch schonmal Teile des Hafens zerlegen konnten.Das größte in den Hafen einfahrende Schiff aber war die Sturmbrecher der Burra von Anakrom. (My84)
  • Schattenzone: Der kleine Hafen des Nesfar-Stocks wurde selten genutzt, aber für ein kleines Hausbot wie die Phanus reicht er. Watalhoo und Visavy haben durch denGoldenen Strom viel mehr Schiffe zu versorgen.
  • Archipel Quin: An der Mündung des Ya'kul ist eine Siedlung mit einem kleinen Hafen und Steg, den Hrobon und Casson unter der Führung von Hoono auf der Rhiad erreichen. (My122)
  • Arylum im Lyrland hatte einen Hafen, wo Sadagar für Mythor ein Schiff nach Tata organisieren wollte. "Im Hafenbecken waren einige kleinere Schiffe zu erkennen.

Mythor war enttäuscht von Arylum, das in keiner Weise seiner Vorstellung von der Hauptstadt eines Landes entsprach. Er schätzte, daß Arylum höchstens 10.000 Einwohner hatte. Die Häuser waren nur um den Hafen gruppiert und bildeten einen fest abgegrenzten Halbkreis. Das Hinterland war völlig unbebaut. (My124])

  • Tarang auf Tata hatte einen gut ausgebauten Hafen. Bis König Hamarun den Wolkenpalast erbaute war die Hafenstadt Tarang auch Residenzstadt des Königs gewesen. (My126-My127)
  • Yucazan ist eine der wichtigsten Hafenstädte der Einhorninsel im Zaketer-Reich, dorthin wurden die Männer der Stolz von Logghard gebracht, dorthin fuhr auch Rauco mit der Ayadon. "Das Delta aus mehreren, von wuchtigen Mauern, Dämmen, Gebäudefronten und den zahlreichen Fundamenten eingegrenzten Flußarmen des Ca'Tuhan lag vor ihnen. Aus dem Mittelteil des Hafens, zwischen beiden schlanken Türmen hindurch, schoß ein schlankes Boot hervor, von zweimal sechs Männern gerudert. »Geradeaus«, rief Rauco aus dem Heck herunter, »liegt die Hauptinsel. Du weißt, daß jedes Hafenbecken seinen eigenen Turm hat, ein eigenes Feuer brennt.« (My128)
  • Nykor als Hauptstadt von Nykerien lag an der Silbersee, "Handels-, Hafen- und Königsstadt in einem, war Nykor eine der reichsten Städte überhaupt, die Bewohner fett und träge, die Scheuern güterprall. In den Hafenbecken standen die Masten wie ein Wald, aus allen Weltengegenden kam fahrendes Volk nach Nykor, weil hier die Goldfüchse locker saßen und leichter sprangen als irgendwo sonst." (My129)
  • Veta-Talum hieß der Hafen, der schon von der Silhouette des Berges des Lichts überragt wurde. Sitz des HÖCHSTEN. (My138)
  • Feenor hatte unter Gönner Amburst auf Drachenland den größten Hafen, der auch Galeeren wie die des Cesaroch von Drachenfels fasste. (My161)
  • Morgangor war als Hafenstadt vom MOLOCH verwüstet, als Mythor auf der Lysca einfuhr. (My163)
  • Caer (Stadt) - von Land uneinnehmbar, von See gut befestigt. "Auf jeden Fall waren die Stadt und der Hafen schwer befestigt. Trutzige Mauern und Türme mit weitreichenden Katapulten begrenzten die Hafeneinfahrt und sorgten dafür, daß mögliche Angreifer abgeschreckt wurden. Dabei stellte der Seeweg die einzige erfolgversprechende Möglichkeit dar, einen Angriff überhaupt in die Festung hineinzutragen. Steilküsten im Machairas und Ophis machten eine Landung schwierig, wenn nicht gar unmöglich, und ein von Land vorgetragener Angriff mußte spätestens an den hohen Wällen scheitern. Die Skizze des eigentlichen Hafenbeckens, von Coerl O'Marn gezeichnet, mochte unvollständig sein, trotzdem stellte sie eine große Hilfe dar. Gorgan deutete auf die beiden der Bucht vorgelagerten Wachtürme." (My190)

Hafen in Welt der Waben Bearbeiten

Jeder Rüstort in Höhenstufe 1 (Tiefland an der Küste (zum Meer, nicht zur Tiefsee) hat einen Hafen, in dem bis zur Rüstbegrenzung des Rüstorts und Landes auch Schiffe und Admirale (Heerführer der Flotte) gerüstet werden können. Das gilt für Burg, Stadt, Festung und Metropole - nicht aber für den reinen Regierungssitz der Hauptstadt genannt wird.

Als Hausregel kann ein Spielleiter zulassen, dass an einen Rüstort weitere Häfen/Werften für je 20.000 GS errichtet werden, mit einem Bauwert von 2 und einer Bauzeit von 5 Monaten, was die Flottenrüstkapazität um 10.000GS/Rüstmonat erhöht.

 7.1. Das Wasser 
 7.2. Das Tiefland 
 10.4. Heerführer 
 10.5. Schiffe und Flotten 
 10.11. Rüstbegrenzung 
11. Bauwerke 
 11.5. Die Burg (BRG) 
 11.6. Die Stadt (STA) 
 11.7. Die Festung (FST) 
 11.9. Die Metropole (MET) 



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