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Helion

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Staatsform / Gov.: Stadtrepublik
Herrscher / Ruler: Ratssprecher Gmernon
Hauptstadt / Capital: Helion (Stadt)
Bündnisse / Alliances: neutral
Segment: Karcanon
Karte / Map
Thahar
Helion

Helion

Helion - Reich als Ex-HST

Info: Stadtstaat auf Karcanon

GeschichteBearbeiten

Lange hast du geschlafen, Helion, Sitz der Götter auf Myra, nun ist eine neue Zeit gekommen. Viel Volk führe ich mit, auf prächtig gezimmerten Schiffen. Und du, Goldenes Helion, Stadt des Lichtboten, sollst unsere Heimat werden. Aus deinem Hafen sollen wieder Schiffe fahren, die die Meere beherrschen. Deine Mauern sollen wieder erstehen und deine Gärten sollen blühen. Du sollst wieder das Herz Karcanons werden und somit das Herz der Welt! Du sollst die Heimstatt der Bruderschaft und das Zentrum ihrer Macht sein, im Namen des Lichts und im Namen Chnums.

Artaur Chemnos: MBM4,S.44

Helion war einst das Herz des Helionischen Reiches, das im zweiten Jahrhundert nach Pondaron grosse Teile des Machairas von Karcanon beherrschte, in einem historischen Bündnis mit dem später Schwarzes Imperium genannten Imperium im Ophis Karcanons und dem Hexenreich von Haengstyr im Klados des Kontinents, dessen Macht sich über Teile Kiombaels und bis über Yhllgord erstreckte. Vor dem Fall Haengstyrs gegen die Druiden des Rugan Tandarra hatte es aber, wie es heisst, die Kontrolle über das Helionische Reich völlig übernommen gehabt.

In späteren Zeiten war die Handelsmetropole Helion auf der Insel Rillanon im Grünen Meer, vom Goldenen Artaur Chemnos wiedererweckt, die Hauptstadt der Purpurnen Bruderschaft. Chaireddin ließ jedoch angesichts der Bedrohung durch Wergolost auf Tharlan eine neue Hauptstadt bauen, Chaireddia und verließ Helion, das sein Verhalten als Flucht betrachtete und seine Herrschaft daraufhin nicht mehr anerkannte.

Chaireddins Nachfolger Valdran versuchte, Helion wieder zu erobern und wurde dabei gefangen. Die Hinrichtung des Piraten Valdran in Helion war historisch der Beginn der Spaltung in Antharlan und die neue Purpurne Bruderschaft.

PolitikBearbeiten

Helion definiert sich als neutrales Lichtreich, daß sowohl mit Marthog als auch mit Haldorn diplomatische Beziehungen unterhält.

Der Stadtstaat auf Karcanon wird von einem Gildenrat geleitet, dem Gmernon von der Gilde der Schiffbauer als Ratssprecher vorsteht.

Der GildenratBearbeiten

Der helionische Gildenrat besteht aus jeweils zwei gewählten Vertretern aus jeder registrierten Gilde aus Helion. Die Ratsmitglieder haben alle gleiches Stimmrecht und wählen aus ihrer Mitte einen Sprecher auf unbestimmte Zeit. In Abstimmungen zählt die Stimme des Ratssprechers zweifach.

Der SchutzherrBearbeiten

Neben dem Ratssprecher von Helion kennt die Stadt noch den Titel Schutzherr von Helion. Einst war dies Clarion, genannt Clarion von Helion, ein Magier und Vertrauter des Eulengotts Seeker, der beim Versuch, den Worbandt der Wergols von Rillanon zu töten in Gefangenschaft geriet. Ein Finger wurde ihm abgeschnitten und der Stadt Helion gesandt als Erpressung. Spötter aus Marthog nannten ihn darum "Neunfinger Clarion". Dieser Finger befindet sich noch heute im Museum der Stadt Helion. Da Clarion auf magische Weise ein neuer Finger wuchs, hat er wieder zehn an den Händen und manche sprechen vom 11-Finger-Clarion, liegt doch ein elfter in der Vitrine. Nachdem Clarion Rillanon verliess um zunächst auf Ysatinga Co-Hüter und später auf Erendyra der Segmentshüter zu werden, wurde vom Gildenrat der junge Kaiser Bofri von Karcanon zum Schutzherrn von Helion ernannt.

GesellschaftBearbeiten

Hinweis: Dieser Abschnitt oder Artikel ist aus der Sicht mindestens eines Myraners höchstens subjektiv wahr und jedenfalls umstritten. Details auf der Diskussionsseite.
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Der Stadtstaat Helion hat in der Hoffnung auf Schutz sich unter den Schutz des Kaisers Bofri von Karcanon begeben und ihn als solchen anerkannt. Dennoch ist Helion nicht einfach ein Teil des Kaiserreichs, auch wenn man im Kaiserlichen Rat annehmen würde, dass die Regeln des Kaiserreichs dort gelten. Etwa das schon unter Clarion als Schutzherrn erlassene Verbot des Sklavenhandels, das der Kaiser als neuer Schutzherr bekräftigt hat. Was wohl geschehen würde, wenn jemand versuchen würde zu beweisen, dass es noch immer Sklavenschiffe in Helion gibt?

Ordnung und Chaos Bearbeiten

In der Zeit, als Helion die Hauptstadt der Purpurnen Bruderschaft und darüber hinaus das Herz des Helionischen Seebunds war, waren der Delfin und der Chaosstern als Symbole allgegenwärtig. Nach dem Ausbruch der Vulkane in den Götterbergen von Rillanon, dem Abzug der Regierung des Chaireddin de Valmore und dem Auftauchen der geflügelten Dragolreiter war das Chaos zuviel für die Händler und Gilden der Stadt. Heute hat das Seepferd den Delfin ersetzt, als Ausdruck der Hoffnung dass der Pferdegott auch auf See herrschen möge und als positives Symbol der Oldar, die im Zeitalter der Mythen an Rillanons Küsten gesiedelt haben sollen. Der Chaosstern ist dem Anker Nortos gewichen, dem wichtigsten Gott der Seehändler, auch wenn man auch dem Goldenen Chnum als dem Gott des Goldes huldigt und zum Adlergott Dondra um günstige Winde betet. Die Vielfalt der verschiedenen Stadtviertel Helions, von denen jedes so gross ist wie eine Grosse Stadt in anderen Reichen, die Vielfalt der Völker deren Menschen sich hier in Helion begegnen und die Verschiedenheit der Machtgruppen, die aus der Nachbarschaft heraus versuchen, den Kurs der Stadt zu beeinflussen, aus Haldorn und aus Marthog, aus Antam und aus Aerinn, aus Enceril und aus Am'y Syrren, sogar aus Iridistra und Sternenfall, sorgen trotz der Seepferde und trotz aller Anker auf allen Siegeln der Stadt noch für genügend Chaos, dass es auch Abenteurerinnen aus vielen Ländern hierher zieht. .

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