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Die Schamanen Silurs haben sich in der Hohen Kheitara von den Bleiunaussprechbaren zusammengefunden.

Als Schamanen bezeichnet man in Silur jene Magier, die ihre Kraft aus dem Kontakt mit jenen gewinnen, die ihren Wirklichtraum träumen. Sie wurden direkt nach der Ankunft auf Silur zu intensiven Kontakt mit den Geistern der verstorbenen Vorgängern der heutigen Inselbewohner gezwungen und von diesen zwangsweise in deren Welt eingeführt, was für manchen Siedler Wahnsinn oder Tod bedeutete. Jene, die geistig flexibel genug waren, konnten anschließend in beiden Welten leben, dem Silur der Menschen und dem Silur ihrer Vorgänger. Einige Dinge, die sie lernten, befähigten sie, umherirrende Geister der Vorgänger zu bannen. Auch die Heilmagie und die magische Handwerkskunst lernten sie. Immer noch ist die Initiation als Schamane ein Schicksal, das jeden Bewohner der Insel treffen kann, früher häufiger als heute, so als ob das Bedürfnis der Geister nach Schamanen abgenommen hätte. Ob während der Zeit der Besetzung Silurs durch die Finsterlinge auch jene in den Dienst der Geister gepreßt wurden, ist nicht bekannt. Zur Zeit gibt es einige Dutzend Schamanen auf Silur, deren Tätigkeit sehr viel mit jener der Volksmagier gemeinsam hat. Allein das Bannen fremder Geister ist noch ihre spezielle Aufgabe. Auch wenn die Schamanen mitten unter den Menschen Silurs leben, ist ihr spezielles Talent, der Kontakt mit den Inselbewohnern aus der Zeit vor Pondaron, weitgehend von Geheimnissen umgeben, verweigern sie doch jede Auskunft dazu denen, die ihre Initiation nicht erfahren haben.

Prominentester Schamane Silurs ist Harden Blaustein, der gelegentlich im Umkreis der Magierakademie von Belfalas zu finden ist.

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