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Die Hohe Kheitara von den Steinen auf dem Eiland Eron umfasst die Druiden Silurs

Als die Menschen Silurs die Insel betraten, schien sie zunächst unbewohnt zu sein. Tatsächlich wurden unbewohnte Ruinen unbekannter Herkunft gefunden, doch dazu Steinstelen, bedeckt mit rätselhaften Zeichen und Steinkreise, die an vielen Stellen auf der Insel standen. Diese Gebilde schienen zunächst harmlos. Aber Menschen, die sich in der Nähe niederließen, fühlten sich zu den fremden Monumenten hingezogen, hörten Stimmen dort und sahen Wahnbilder, verschwanden gar für Wochen, um später an anderen Orten und mit neuen Erfahrungen und Kräften wieder aufzutauchen. Wesen wurden gesehen, aus Holz oder Stein, Wasser oder Luft, die mit starrem Blick die Neuankömmlinge musterten und ihnen in fremder Sprache Worte zuriefen, die allein jene, welche sich von den Steinen angezogen fühlten beantworten konnten. Diese ihrerseits zeigten ein für andere Silurer unverständliches Verhalten. Sie sonderten sich ab, besuchten die Monumente stets aufs neue und begannen, magische Kräfte einzusetzen, die den anderen magienutzenden Silurern unverständlich blieben. Dazu forderten sie für sich als gemeinsamen Besitz sämtliche Steinwerke, obwohl manche schon als Material für den Hausbau oder zur Errichtung von Befestigungsanlagen vorgesehen waren. Da die Macht der jetzt Druiden genannten Sonderlinge unstreitbar war und sie als Mittler zu den merkwürdigen Wesenheiten auftraten, die manchem Silurer recht bedrohlich schienen und denen auch Priester- und Magierschaft hilflos gegenüberstanden, wurde ihnen der Rang einer Kheitara eingeräumt und das Recht, nach Absprache mit dem König alle Steinmonumente in Besitz zu nehmen. Es entstand so ein Nebeneinander von Druiden und Silurern, wobei erstere ihren Nachwuchs aus Silurern gewannen, die sich ihnen freiwillig anschlossen, häufig auf Grund intensiver Wahrträume. Der Heilige Stein der Dena wurde der Priesterschaft bereits vor 300 Jahren von den Druiden geschenkt, ob wegen eines Vorwissens um die spätere Bedeutung bei der Torschließung ist nicht bekannt. Nachdem im Jahr des Feuers 407 n.P. die Silurer am Stein der Dena mit der Gewißheit, den eindringenden Finstermächten hilflos gegenüber zu stehen, die Flucht nach Yslannad beschlossen hatten, teilten ihnen die Druiden mit, sie hätten ebenfalls das Exil, jedoch an einem anderen Ort, gewählt. Nach der Rückeroberung Silurs durch die Lichtliga traten sie wie selbstverständlich aus ihren Steinkreisen, um ihr rätselhaftes Tun weiterzuführen. Kaum mehr als das hier lückenhaft gesagte ist über die Druiden Silurs bekannt. Intensivere Kontakte mögen in Zukunft neue Erkenntnisse bringen.

Einem eigenen druidischen Weg folgt König Ragall von Silur seit seiner Initiation im Heiligen Hain in Chalkis. Er ist nicht Mitglied der Hohen Kheitara von den Steinen auf dem Eiland Eron.

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