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Iontu-kalatil - Heerführerin in Tarn-A-tuuk, designierte Syalbaronak-Or-daak (= Gouverneurin der (zukünftigen) Provinz Zialbarom).

Iontu-kalatil ist die ältere Schwester (geboren im Eulenmonde des Jahres kam, also 390 n.P.) von Iontu-iba. Ihr früherer Name war Tsem'kaatla yo'kam-Antu (die "Nachgeborene Tochter" (tsem) Kaatla der Sippe Yo[ppuri] des Jahres kam der Familie Antu). Sie war bis 416 n.P. mit Shemin'kalimbek tan'zarim-Kontas vermählt. Im Katzenmonde des Jahres 416 n.P. wurde er bei einer Hetzjagd von einem Sattori getötet. Er hinterließ Kaatla die Zwillingssöhne Shamin'santar und Shamin'sandova yo'tapim-Antu.

Eingedenk des furchtbaren Schicksals ihres Gemahls, und dank ihrer unerhörten taktischen Fähigkeiten, gehörte Kaatla yo'Antu (wie sie sich seit der Ermordung ihres Gemahls zu nennen begann, um ihre Auflehnung gegen die Sippenhierarchie der Tasham zu demonstrieren) zu denjenigen, die den größten Anteil an der Entmachtung der Sattori hatten. Ihrer Führung des partisanischen Widerstandskampfes der Yoppuri und Tankarryeni, später auch der Silkattopi und Zertammani, bei vorzüglicher Koordination mit den Ter-baak-Truppen unter Sin-tirak, ist es zu verdanken, dass die Machtzentren der Sattori, Pinterri, Kiryatti, Zeltorryaki und anderer herrschender Sippen schnell und effizient ausgeschaltet wurden und damit ein langer Bürgerkrieg vermieden werden konnte. Dabei starben insgesamt nicht mehr als siebzig Personen, eine sehr kleine Anzahl für einen gesellschaftlichen Umbruch solchen Ausmaßes (zum Vergleich sei erwähnt, dass der Willkür der herrschenden Sippen jährlich hunderte Tasham zum Opfer fielen).

Sin-tirak hat folgerichtig Iontu-kalatil (den Clannamen trägt sie seit 418 n.P.) zur Heerführerin seiner Truppen befördert. Nach der Zeit des Großen Nebels übernimmt Kalatil nun ein eigenes Kommando. Sin-tirak hätte es auch gern gesehen, wenn Kalatil ihn als Leiter der Provinz Erzekranak ablösen würde. Jedoch soll ihr die Leitung der geplanten neuen Provinz Syalbaronak (Zialbarom) übertragen werden, die an den sensiblen Hochland-Grenzstreifen zwischen Ordomar und Nialsen-Orchugren angrenzt. Für diese Position ist Kalatil weit besser geeignet als Sin-tirak, der eher ein Kind des Gebirges ist, so dass er als Erzekranak-Or-daak in Ordena bleiben wird.

Nachdem die Familie yo'Antu zum Clan Iontu geworden war, hat Kalatil sich wieder vermählt, und zwar mit Pasik-sipok, den sie in Sin-tirak's Heer kennenlernte und welcher als erster Ter-baak in einen der neuen Clans der Tasham einheiratete. Iontu-sipok liebt Kalatil’s Söhne aus erster Ehe wie seine eigenen, auch wenn die zum Zeitpunkt der Vermählung in einem Alter waren, wo das nicht unbedingt auf Gegenseitigkeit beruhte (welcher pubertäre Bengel liebt schon seinen Stiefvater?). Mittlerweile sind die beiden (sie nennen sich jetzt übrigens Iontu-suantar und Iontu-suandoba) volljährig und haben ihre Abneigung gegenüber Sipok überwunden, ja sogar Vertrauen zu ihm gefaßt, wie es ein Sohn gegenüber seinem Vater haben sollte.

Mit Sipok hat Kalatil eine gemeinsame Tochter, Syalt (Sehaalad in der Sprache der Tasham), die im Katzenmonde 419 n.P. geboren wurde. Kalatil's ganze Aufmerksamkeit liegt nun -neben ihrer beruflichen Aufgabe- bei der Erziehung ihrer kleinen Tochter, worin sie von Sipok mehr Unterstützung erfährt, als man von einem Krieger normalerweise erwarten würde. Er ist die größte Stütze in Kalatil's Leben überhaupt geworden, seit Suantar und Suandoba ihre eigenen Wege gehen.

Neben ihrer Familie hat Iontu-kalantil kaum private Interessen. Allerdings lässt sie selten eine Gelegenheit aus, ihre Kräfte und Fähigkeiten im Wettkampf mit anderen zu messen, insbesondere wenn die anderen Ter-baak sind, denen sie mitunter beweisen will, dass eine Tasham die bessere Ter-baak ist. Im Tarad kann sie es zwar mit ihrem Bruder Iba nicht aufnehmen, sonst dürfte sie allerdings schwer zu schlagen sein. Im Shiamgon ist sie unbestrittene Meisterin.

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