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Jägersuche Bearbeiten

von Aldaron, Corigani, um 408 n.P.

Die Monde erhoben sich voll und hell
keine Wolke dämpft das sanfte Licht,
die Sterne wie Augen durchsuchen die Nacht,
sie sehen die Jäger ziehn!
Ein Hirsch grast in dem Tale dort,
die Winde erzählen uns von dem Ort,
wir folgen seiner Fährte nun
und Tau ist auf dem Gras!

Er beginnt zu laufen, die Jagd beginnt!

Über den Grat, durch die Bäume
versucht der Hirsch panisch zu fliehen
wir spüren die Furcht im Wind
und bleiben an seinen Hufen!
Fieber füllt unsere Seele jetzt,
fühlt Wahnsinn, unsere Beute hetzt
er sucht zu fliehen und findet nur
unsere Pfeile, den geschärften Stahl!

Er versucht zu kämpfen, sein Blut glänzt!

Der Hirsch wehrt sich mit Huf und Horn,
doch sein Kopf und Nacken bluten schon,
er weiss nicht, dass kein Tier geborn
das uns entflieht, wenn auf Jagd wir ziehn!
Der Hirsch ist nieder, sein Leben entflieht
er fällt und singt sein Todeslied.
Jetzt werden wieder alle satt fern vom Hunger fliehn
nicht mehr friern nur nebenbei!

Die Jäger wir sind, kehren heim im Sieg!

(von Dalea Mondglanz)

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