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Jartu

Ungefähre Lage von Jartu in Aldodwereiya auf Kiomba.

Jartu - Gebiet in Ysanta, zeitweilige Heimat der Jartu-Nomaden. Nomadisches Volk, das bis etwa 405 in +Ysanta lebte, um dann unter +Nasir ein eigenes Gebiet zu beziehen, in dem sie seither ihrer Wege ziehen, das Fürstentum +AnJartu in +Aldodwereiya. Viele Jartus sind wohl Nachfahren der +Wagenvölker von Kiomba, die einst in +Aellinnan zogen.

Um das Jahr der Generale wurde das Folgende über die inzwischen sehr viel zahlreicheren Jartu geschrieben:


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Die Jartu sind ein Reitervolk, das in den Steppen bei Ysanta lebt. Sie unterteilen sich in drei Stämme. Als Unterscheidungsmerkmal gelten die Verbindungssilben der Namen. Als Beispiel seien hier nur die jeweiligen Stammeshäuptlinge aufgeführt:

  • Nasir el Abib ferr Ramanyad
  • Khon al Thasin
  • Tilis ol Heras

Es gibt einen el-, al- und ol-Stamm. Der el-Stamm ist mit 3000 Mitgliedern der größte. Danach folgen die beiden anderen mit je 2500 Stammesangehörigen. Außerdem gehört zum ol-Stamm noch eine Art Unterstamm, der nur aus Amazonen besteht(ca. 300).

Familien und Geschlechterrollen Bearbeiten

Während sich der Mann in der Familie um die Wolch- und Tuttazucht(die Reit- und Eraährungstiere der Jartus) oder um die Jagd kümmert, übernimmt die Frau den Haushalt und die Kindererziehung. Die Knabenerziehung wird ihr allerdings ab dem sechsten Lebensjahr des Knaben entzogen und dem Vater übertragen. Er ist von nun an dafür verantwortlich, daß sein Sohn alles lernt, was er für ein Leben als Jartu braucht. Die Jartus leben in einer Art befristeter Ehe zusammen, wobei es darauf ankoramt, wieviel Kinder eine Frau gebiert. Das vorrangige Ziel einer Ehe ist es, einen männlichen Nachkommen zu zeugen, in dem der Geist des Vaters zu erkennen ist. Eine Ehe wird für fünf Jahre abgeschlossen(sie kann auf Wunsch des Mannes beliebig verlängert werden). In dieser Zeit muß ein Kind geboren werden. Sie äußerste Grenze für ein Zusammenleben ohne Kind ist 10 Jahre. Wird ein Mädchen geboren, so obliegt es der Entscheidung des Vaters, ob er es behalten will(ein Verstoß des Kindes ist sehr selten und wird gesellschaftlich nicht gutgeheißen). Sollte es jedoch zur Versto0ung kommen, wird das Mädchen den Amazonen aus dem Ol-Stamm oder im benachbarten Harpland übergeben, die es zur Kriegerin ausbilden. Ebenso werden Frauen, die nach ihrer dritten Ehe noch nicht schwanger waren verstoßen. Sie finden ebenfalls Aufnahme bei den Amazonen. Ein Jartu, der nach der fünften Ehe noch keine Nachkommen hatte, wird auch verstoßen und muß die Provinz verlassen.

Waffen und Kampf bei den Jartu Bearbeiten

Die gebräuchlichst Waffe bei den Jartus ist die Gurinate. Die Gurinate ist ein einen Salto langer Stab, auf dem beidseitig verschiedene Kampfaufsätze aufgeschraubt werden können. So spielt die Gurinate auch bei Streitigkeiten zwischen den Stämmen eine große Rolle. Diese Streitigkeiten sammeln sich in den Jahren an, so daß sich in 8-10 Jahren ein Krieg ereignet. Der Begriff "Krieg" ist nicht wörtlich zu nehmen, man könnte es eher als eine Art Turnier bezeichnen. Hierzu werden 16 Piedo lange Balken in 8 Piedo Höhe aufgestellt. Dann betreten die beiden Kämpfer den 1 Piedo breiten Balken und versuchen sich gegenseitig von dem Balken zu werfen. Dabei wird mit Gurinaten mit Übungsaufsätzen(fellüberzogen) gekämpft. Krieger, die einen Kampf verloren haben, dürfen nicht mehr am "Krieg" teilnehmen, der von dem gewonnen wird, der die meisten Siege errungen hat. Der Sieger vertritt dann ganz Jartu bis zum nächsten Krieg und kann somit bei einer Auseinandersetzung mit anderen Ländern alle Jartus zu den Waffen rufen.


Jartu-MBM06-27

Jartu aus MBM06, Seite 27

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