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Julian von Ruarks Halt wurde von seinem Vater, Graf Barmut gut in die Welt bei Hofe eingeführt, und er kann mit einem Brief an den richtige Sekretär oder mit einem Gespräch auf einem Ball viele Dinge anstoßen. Als Stellvertreter des Innenministerials Florian, des Erzgroßgrafen von Reanndt-Tenn ist seine Aufgabe vor allem die Innenpolitik.

Julian ist der älteste der Brüder, stämmig gebaut und keinem Genuss, welchen das Leben ihm bieten kann abgeneigt. Bei flüchtiger Betrachtung wirkt er träge und antriebslos. Er trägt seine glatten, schwarzen Haare kurz und verleugnet seinen zurückweichenden Haaransatz nicht, ein dunkler Kinn- und Backenbart rahmt sein Gesicht. Wie alle Söhne von Graf Barmut hat er dunkelbraune Augen, welche von Frauen gerne als sanft beschrieben werden. Er mag gerne als freundlich, höflich und zuvorkommend beschrieben werden, ein Menschenversteher. Doch Vorsicht ist geboten, wenn er das Kinn vorreckt. Dann ist er bereit, die Räder, welche das Reich treiben anzustoßen. Seine bevorzugte Waffe ist das Gespräch, und es heißt, dass er mit wenigen Worten mehr Menschen das Genick gebrochen hat als sein Bruder Hadamar Schädel eingeschlagen.

Eine Leidenschaft teilt er mit seinen Brüdern. Wie alle Kinder des Grafen Barmut ist er in einem Palast voller Bücher aufgewachsen und Bücher sind ihre Leidenschaft.

Von Julian heißt es, er besäße eine gar mehrfach vollständige Sammlung der Bücher über den Helden Mythor und er nutze seine Kontakte zu den Mächtigen des Reiches, um sie weiter auszubauen, um vielleicht eines Tages aus den konkurrierenden Überlieferungen eine kanonische Fassung zu gewinnen.

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