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Der Kartenfalter wird von Einak Bärengang, Pal- da- Echorsa der Kulturkammer Silurs in seinem Buch "Tiere und Pflanzen Silurs" beschrieben.

Ein Weg an alle Orte. Zum Wunderbaum, zum Ende des Regenbogens, zu den Eigenparadiesen der Götter“ - Finn Knurrender, Sucher des Landes

Im an vielen großen Insekten reichen Silur leben auch bemerkenswerte Schmetterlinge. Der Leib des Kartenfalters wird fast fußlang, jeder seiner Flügel erreicht leicht die Größe zweier aneinandergelegter Männerhände. Sie zeigen ein bemerkenswertes Muster, feine bunte Linien auf einem Hintergrund von blassen Grün-, Braun- oder Blautönen, mit gelegentlichen Zeichen in gelb oder weiß. So erinnern sie direkt an die Zeichnung einer Landkarte. Manch einer meint, man könne darauf den Weg zu bemerkenswerten Orten finden, wenn es nur gelänge, diese Karte zu lesen. Doch der Kartenfalter ist recht selten, sein unsteter Flug macht eine gründliche Betrachtung unmöglich und lässt er sich einmal nieder, so legt er die Flügel zusammen, dass nur deren einfarbig graue Rückseite zu sehen ist. Zudem ist der Kartenfalter ziemlich schreckhaft und flieht dem Menschen. Gelingt es nun doch einmal das Tier zu erhaschen, so wirft es, um seinen Fänger zu verwirren, die Zeichnung seiner Flügel als bunten Flitter ab, der bald als wertloses, graubraunes Pulver zu Boden sinkt. So ist der Kartenfalter vielleicht nichts anderes als ein Symbol für die eitle Suche des Menschen nach dem Glücke.

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