FANDOM


Kin Jaconett ist ein Architekt aus den Reiche Rûnor und somit, wie alle Architekten des Reiches auch ein Priester im Than*Dar- Kult. Da in Rûnor die Bautätigkeit zum Erliegen gekommen ist und allenfalls Flickarbeiten und kleinere Vorhaben verwirklicht werden ist er mit zwei Schülern nach Karcanon gereist, wo weiterhin Großbauwerke wie Tempel und Städte errichtet werden.

Sein erstes Ziel war die Kaiserstadt Chalkis wo ihn die monumentale Schlichtheit des zentralen Platzes im Silurischen Viertel beeindruckte. Er nahm Kontakt zum Architekten, Arcus III. auf, der zu diesem Zeitpunkt Ideen seines Herrschers, Ragall von Silur, für eine Burg des Ordens der Traumritter skizzierte. Kin Jaconett konnte die Bedenken von Arcus über die Stabilität des von Ragall geforderten, 80 Schritt hohen Zentralturmes zerstreuen und bot an, ihm beim Entwurf und bei der Bauausführung zu beraten. So kam Kin Jaconett auch in Kontakt mit dem Traumrittertum.

Im Gespräch mit Kin erkannte Hohe Ritterin Sunrise von Sakilia den Bedarf des Traumritterordens an einem qualifizierten Architekten, der nicht nur die stets als Monumente des Lichtes gedachten Ordensniederlassungen errichten könnte sondern auch wertvolle Hilfe bei der Festungsarchitektur und im Belagerungskrieg leisten konnte. Sie war angetan von Kins umfassenden Wissen als Architekt und fasziniert von seinen Ideen von Architektur als steingewordenem Licht. Zugleich entsprach er dem Bedarf der Traumritter nach einem Priester des Thagothkultes. Dieser Gott wird in Rûnor als Than*Dar verehrt. So trat Kin Jaconett zugleich als Novize und Priester, als Schüler und Lehrer dem Traumritterorden bei.

Kin Jaconett ist gemeinhin ein ruhiger und unauffälliger Mann, schon jenseits der vierzig. Er trägt stets gediegene, jedoch robuste Kleidung, gut geeignet ein Gespräch mit einem adeligen Bauherrn zu führen, aber auch eine schlammige Baustelle zu besuchen. Wegen seiner Kahlköpfigkeit trägt er im freien einen Schlapphut, den er in Häusern durch ein Barett ersetzt. Kommt ein Gespräch auf das Thema Architektur – und Kin kann jedes Gespräch auf dieses Thema lenken – blüht er auf, redet mit lauter, begeisterter Stimme, unterstricht das gesagte mit ausholenden Gesten und wird so zum Mittelpunkt einer Gesellschaft, die unweigerlich über Neubauten nachzudenken beginnt.

Kins Architektursprache ist stets monumental, kaum geeignet für Wohnhäuser, dafür danach verlangend in Tempeln oder Metropolen eingesetzt zu werden. Sie ist stets kostspielig und vor die Wahl zwischen einer praktischen und einer beeindruckenden Lösung gestellt entscheidet sich Kin immer für den starken Eindruck.

Kin wird von zwei Schülern begleitet, Sard und Ardplanus, die er auch als seine Söhne vorstellt. Allerdings gibt es zwischen den dreien keinerlei Familienähnlichkeit. Tatsächlich handelt es sich um Adoptivsöhne. Entsprechend der Kultur des Than*Dar- Kultes in Rûnor ist Kin homosexuell und hat zwei seiner Schüler als Söhne adoptiert.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.