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Krewo ist ein Traumritter - Novize der von Heror, dem Meisterritter Karcanons berufen und zur Unterstützung von Hoheritterin Sunrise nach Iridistra gesandt wurde.

Krewo ist ein Keni, aus Tradition und Ausbildung ein Karawanenführer der Zun. Wie alle Keni ist er klein gewachsen, eher flink als stark, mit dunkler Haut, schwarzen, lockigen Haaren, welche er kurz trägt und schwarzen Augen. Nach Art der Traumritter aus dem Volk der Keni kämpft er mit Schild und Säbel statt mit Schild und Schwert. Zusätzlich ist er mit einem kurzen Reiterbogen bewaffnet. Obwohl er den Kampf im Plattenpanzer inzwischen erlernt hat zieht er auch im kühlen Chalkis den Umhang und den Turban der Wüste vor.

Die Keni reiten auf Tigern, der Kampf vom Tigerrücken herab ist seit jeher die Stärke der Keni und dem entspricht ihre Ausrüstung und ihr Kampfstil. Sie agieren vor allem als leichte Reiterei, gegen einzelne Gegner oder kleine Gruppen, Banden von Wüstenräubern oder Trupps von Sklavenhändlern. Krewo reitet die Tigerin Serqua, ein gold und malachitgrün gestreiftes Tier. Unter den Tigern der Keni ist sie eine der größten und stärksten.

Krewo sagt:

Ich bin ein Traumritter der Keni. Als Tani den Meisterritter Heror in die Burg Kenini brachte war ich von seinem kämpferischen und aufgeschlossenen Wesen angetan und ich entschloss mich umgehend von ihm das Traumrittertum zu erlernen. Ich war sogar bereit, die Keni zu verlassen und ihm zu folgen um ein Traumritter zu sein.

Nun sind alle Keni Karawanenführer, doch kein Keni ist Karawanenführer allein. Da unsere Zahl gering ist üben wir viele Tätigkeiten nebeneinander aus. So ist meine besondere Aufgabe die Pflege des Anur- und Purakultes und die Unterweisung junger Keni in unserer Religion. Man kann mich zurecht einen Priester nennen. Zudem habe ich mehr Geschick als andere Keni im Umgang mit den Tigern, den starken, treuen und wehrhaften Reittieren unseres Volkes und also bin ich auch ein Tierbändiger. Zuletzt bin ich durch den ständigen Umgang mit den Tigern auch verantwortlich für die Anfertigung und Pflege von Sätteln und Zaumzeug und so will ich mich auch als Sattler bezeichnen. All das bin ich zugleich, doch vor all dem bin ich Traumritter, ein Paladin, ein Streiter des Lichtes gegen das Böse.

Die Keni sind gering an Zahl. Als Karawanenführer haben sie ein abenteuerliches Leben, sie sind nur selten und kurze Zeit in der heimatlichen Burg Kenini und wenige haben Kinder. Deswegen nimmt unsere Zahl ab und wir fürchten das Erlöschen unseres Volkes. So nahmen die Keni, welche den Weg des Traumritters wählten Heror ein Versprechen ab. Wir würden neben Anur und Pura, den Patronen unseres Volkes Parana, die Göttin der Träume, deren besondere Gabe an die Traumritter das Traumreisen ist wählen. Er aber würde als Meisterritter Karcanons Kenini erneut aufsuchen und dort alle Keni zusammenrufen.

Heror bat mich, in den Machairas, in das ferne Kaiserreich Karcanon zu ziehen um seine Schülerin Sunrise zu unterstützen, welche er beauftragt hatte Novizen und Adepten um sich zu scharen um das Traumrittertum auf Karcanon wiederzubeleben. So machte ich mich auf die Reise.

In dem Lande Bagunda wurde meine Tigerin Serqua nach der Paarung mit einem der einheimischen Liger trächtig. Ich habe nicht geahnt, dass Tiger und Liger gemeinsam Nachwuchs zeugen können. Nach Art der Tiger verscheuchte meine Serqua ihren Partner nach der Paarung, aber ich erreichte die Traumritterburg Sternenfall Monate später, mit einer stolzen Tigermutter und einer Hand voll täppischer Tigerkätzchen im Schlepptau. Als sie heranwuchsen erwies sich der Umgang mit ihnen als schwierig. Wohl durch das Erbteil ihres Vaters waren sie einerseits weniger zutraulich als die Tiger der Keni, andererseits aber auch deutlich größer und stärker. Ihr Fell ist auch nicht wie das ihrer Mutter malachitgrün und golden oder das der Liger safrangelb und schwarz gestreift sondern im Wechsel gold, grün und schwarz. Leider entkam einer der Jungtiger, als er nach Art der Tiger sein eigenes Revier suchte und wurde, wie ich hörte, von einer Gruppe Traumritteraspiranten erschlagen. Nun, ein Tiger muss leben wie ein Tiger lebt, aber unter meiner Hand wäre aus ihm ein wertvolles Reittier geworden, so, wie aus seinen Geschwistern Reittiere nach Art der Tiger der Keni werden.

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