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Der Labyrinthbusch, beschrieben von Einak Bärengang, Mitglied der Kulturechorsa Silurs, in "Tiere und Pflanzen Silurs", Silur, im Jaguarmond 439 n.P.

„Kinder, geht nicht im Labyrinthgebüsch spielen, ihr findet nie wieder hinaus“ - Elterliche Warnung

Labyrinthgebüsche sind in Silur weit verbreitet. man findet sie in allen Landesteilen, allein in den Salzsümpfen Callens und in den höheren Lagen von Morossos und Ersor und im Bel- Arad treten sie nicht auf. Der einzelne Labyrinthbusch ist eine robuste, schlank wachsende Pflanze, welche drei bis vier Schritt Höhe erreicht, mit stark verzweigten, Stämmen und dichtem Astwerk. Die Blätter bleiben dauerhaft an den Zweigen, sie werden mit geringer Rate im Frühjahr neu gebildet und ähneln schlanken Lanzenblättern. Die im Spätsommer auftretenden Blüten sind selten und unauffällig. Labyrinthbüsche bildet Rhizome, aus denen im geringem Abstand neue Büsche sprießen. Die Rhizome selber aber liegen im weiten Abstand von ein bis zwei Schritt zueinander, so dass entlang ihrer Achse dichte Hecken entstehen, zwischen denen ein gewisser Abstand bleibt. Anfangs strahlen die Rhizome von einem zentralen Busch radial aus. Aber bald schon bilden sich konzentrische Bögen jüngerer Büsche aus quer sprießenden Rhizomen die später ein dichtes, labyrinthisches Gebüsch bilden, mit Hecken aus Büschen und Gängen, welche zwischen den Wurzelsträngen im Boden frei bleiben. Der Labyrinthbusch gilt als Schädling. Die Pflanze lässt sich nicht nutzen, das Holz ist minderwertig. Wo sie wächst wird Acker- und Gartenbau unmöglich, größere Gebüsche lassen sich kaum roden, denn die Wurzeln treiben stets aufs neue aus. Einzelne, junge Büsche werden im Nutzland deshalb ausgerissen und verbrannt. Im Wildland aber gibt es große und alte Labyrinthgebüsche aus tausenden Einzelbüschen, mit verschlungenen Pfaden, in denen man sich leicht verirren kann, so dass die Warnung der Eltern durchaus berechtigt ist. Sie sind ein Refugium für zahllose Kleintiere und Vögel. In ihrem Zentrum entsteht häufig eine kahle Stelle, ein geschützter Fleck, wo die ersten Pflanzen abgestorben sind. Hier wachsen so viele und unterschiedliche Blumen auf engem Raum, dass der Ort Druidengärtlein genannt wird. Alte Labyrinthgebüsche gelten den Druiden Silurs als heilig. Einige Labyrinthgebüsche enthalten Steinkreise oder haben Steinkreise überwuchert oder wurden von den Druiden Silurs zum Schutz von Steinkreisen gepflanzt. Andere wurden von einzelnen Druiden zum Wohnort erkoren. Während der Besetzung Silurs waren sie Zuflucht der Nazairs und später Verstecke von Schmugglern. Im Garten der Anderswelt der Magierakademie „Sieg des Geistes über die Materie“ zu Belfalas wurde ein großes Labyrinthgebüsch gepflanzt.

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