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Eine erste Organisation dieses Namens existierte in den Jahren vor und um 400 n.P. in den damals zu Bakanasan gehörenden Regionen zwischen den Städten Lapathia und Papaver, gegründet von jungen Hitzköpfen, die sich durch die bakanasanischen Militärherrscher unterdrückt und gedemütigt fühlten; gelegentliche Übergriffe Einzelner dienten dafür als Beleg.

Einer dieser jungen Männer war Thomas Kyrill, der nach einer mißglückten Aktion über die Grenze nach Bagunda floh, dort vom Goldenen Orden des Marco Baaran Badulla angeworben und ausgebildet wurde und in dessen Auftrag schließlich wieder als Agent nach Lapathia zurückkehrte. Später führte er Teile der bakanasanischen Armeen an, die die Stadt und ihr Hinterland eroberten und wurde schließlich von der Goldenen Königin zum ersten Erzherzog des neugegründeten Lapathiens ernannt. Er fiel im Kampf gegen eine Invasionsarmee der Purpurnen Bruderschaft unter Valdran Yr Rautha und Anian Turcas im Jahr 410 bei Alandean.

Schon zuvor hatte Bakanasan nicht nur Padavien zurückerobert, sondern auch große Teile des Hinterlands Lapathias besetzt. Dort schossen neue Widerstandsbewegungen aus dem Boden. Und nun tauchte auch der Name der Lapathischen Volksfront wieder auf. Sie agierte propagandistisch sowohl gegen Bakanasan als auch gegen den von der Goldenen Königin ernannten neuen Erzherzog Ajax Julie, dem sie ebenso wie der Zentralregierung in Balang ihre Verhandlungsbereitschaft mit Bakanasan vorwarf und sie des Verrats bezichtigte.

Viele Indizien deuten darauf hin, dass die Herzoginwitwe Min von Lapathia eine der treibenden Kräfte hinter der Volksfront ist.


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