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Die Münzen des Kaiserreiches Karcanon Bearbeiten

„Einheitliche Geldstücke, geprägt in Kaiserlichen Münzen und mit dem Porträt Bofris versehen könnten sofort den Handel beleben und das Ansehen des Kaiserreiches steigern. Sie wären ein verbindendes Band in allen Kaiserlanden, zum Nutzen aller Teilreiche.“ - Prinz Merok von Silur, im Kaiserlichen Rat von Chalkis

Die Gold- und Silbermünzen des Kaiserreiches sind Kurantmünzen. Ihr Nominalwert entspricht dem Wert des Metalls, aus dem die Münze geprägt wurde. Sie sind im ganzen Kaiserreich Karcanon einziges gesetzliches Zahlungsmittel, allein in Taron don Umn zirkuliert zusätzlich eine lokale Währung. Die Münzen des Kaiserreiches sind rund, allein das Talent ist ein Barren.

Die höchste Münze des Kaiserreiches ist das Talent, ein Barren aus zwei Pfund Gold, welcher ausschließlich in der Kaiserlichen Münze von Chalkis mit größter Reinheit gegossen und anschließend mit dem Kaiserlichen Siegel gekennzeichnet wird. Die Talente sind nicht für den allgemeinen Handel vorgesehen und werden nur zum Begleichen höchster Beträge wie den Abgaben der Provinzen an das Kaiserreich benutzt.

Die Goldmünzen heißen Oro. Ihr Münzfuß bestimmt, dass aus einem Talent Gold 101 Münzen geschlagen werden. Um die Münzen beständiger zu machen ist das Gold mit einem Teil Kupfer auf 100 Teile Gold legiert. Der so gewonnene Schlagschatz deckt die Kosten des Kaiserreiches für die Prägung und die Verteilung der Münzen auf die Länder des Kaiserreiches. Oro werden ausschließlich in ausgewählten, vom Kaiser privilegierten Münzstätten geprägt. Auf ihrer Vorderseite ist das Portrait des Kaisers abgebildet, umgeben vom Schriftzug Kaiserreich Karcanon. Die Rückseite ziert das Reichssymbol, Alton, das Schwert Mythors, umgeben vom Dragomae, dem Zauberbuch der Weißen Magie.

Die Silbermünzen heißen Argento. Ihr Münzfuß bestimmt, dass aus zwei Pfund Silber 100 Münzen geprägt werden. Zehn dieser Silbermünzen haben den Wert von einem Oro. Der Argento wird ebenfalls in kaiserlich privilegierten Münzstätten geprägt, doch kann der Kaiser den Herrschern von Teilreichen und Provinzen des Kaiserreiches gestatten Silbermünzen mit ihrem Portrait oder einem Zeichen ihrer Wahl zu prägen. Jede Münze muss jedoch den Schriftzug Kaiserreich Karcanon und etwas kleiner dem Name des Reichsteiles, in dem die Prägestätte liegt tragen. Das Rückseitenbild zeigt einheitlich das Reichssymbol.

Herrschern von Teilreichen und Provinzen ist es weiterhin gestattet Scheidemünzen aus Kupfer und Eisen zu prägen oder dieses Recht an Städte und lokale Adelige zu vergeben. Der Metallwert dieser Scheidemünzen ist geringer als der aufgeprägte Münzwert. Sie erhalten ihren Wert durch eine Garantie des jeweiligen Münzherren, welche jedermann zusichert, dass der Münzherr die von ihm geprägten Scheidemünzen jederzeit gegen Kurantmünzen des Kaiserreiches eintauscht.

Die Kupfermünzen heißen Cupro. Zehn Cupro sind einen Argento wert. Die Eisenmünzen heißen Ferro. Zehn Ferro sind einen Cupro wert. Die Cupro und Ferro aller Münzstätten des Kaiserreiches müssen den gleichen Durchmesser und die gleiche Dicke aufweisen. Die Gestaltung von Vorder- und Rückseite ist aber dem jeweiligen Landesherrn überlassen.

Zu den Preisen von Waren und Dienstleistungen im Kaiserreich Karcanon siehe Kaiserreich Karcanon Preise.

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