Mauer der Alten Welt — Alter Wall
Horien im Altertum mit Ash'Caron und der Mauer der Alten Welt.
Sie erstreckt sich entlang der Düsterzone vom Gebiet der Springenden Quellen bis zur Grenze Horiens — ein gigantischer Wall von unterschiedlicher Höhe und Breite, der aus gewaltigen, massiven Felsquadern besteht und wie eine Wehr gegen die sich im Ophis erhebende Düsterzone erscheint. Diese Mauer erinnert in ihrer monumentalen Größe und ihrer gigantischen Länge von vielen Tagesmärschen ein wenig an die „Elvenbrücke" auf der Insel der Caer, auch deren Herkunft liegt im Dunkeln.
Man weiß nur, daß sie uralt ist, denn sie wird schon in frühen Schriften aus Logghard erwähnt, ist vom Zahn der Zeit zernagt und an keiner Stelle mehr in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Es gibt groBe Lücken in ihr, wo sie dem Böden gleichgemacht ist, kein Stein mehr über dem änderen steht, wo Trampelpfade der Yarls sie kreuzen und die Böse Saat aus der Düster- bzw. Schattenzone sprießt. Gefahren über Gefahren lauern hier, sei es durch schwarzmagische Einflüsse oder entartete Tiere — oder durch Flüchtlinge aus dem Niemandsland und der Düsterzone, die hier ihren seltsamen Bräuchen nachgehen und unheimliche Riten vollziehen, kriegerisch oder scheu sind, immer aber fremdartig.
An einer Stelle jedoch, etwa in der Mitte der Mauer, gibt es eine Gigantenstadt, die aus übereinandergeschichteten und scheinbar willkürlich aneinandergereihten riesigen Felsquadern besteht — ein wahrer Berg aus behauenen Riesenfelsen: Das ist Ash Caron, in der der sagenumwobene Shaer O'Ghallun seinen Sitz hat, der geheime Herrscher von Horien.
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