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Mhoinadh -

HST-Silhouette
HST


Die Hauptstadt von Cuilleann Croi-Tor ist keine Metropole, aber um das Jahr des Buches 415 bereits eine für die Maßstäbe Erendyras beachtliche Stadt, die von Fernwaffen geschützt wird. Ihr geistiges Zentrum ist die gleichnamige Burg, welche bereits im Jahr der Generale existierte. Die Burg Mhoinadh steht auf einem Felsen am Meer und ist aus riesigen Holzstämmen gebaut.

Mhoinadh ist der Sitz der Akademie zu Mhoinadh.

Zum Jahresende im Jahr der Spinne fiel die Stadt unter dem Ansturm der Monsterhorden des Akrab vlad Kenu, der vom Eispriester Utinak-Laoc unterstützt worden war und mit diesem zusammen einen Drachen besiegt hatte. Doch schon im Frühling im Jahr des Weines wurde die Stadt von mehreren Tausend Amazonen wieder befreit, wie der folgende Bericht zeigt:

Nach der Eroberung von Mhoinadh Bearbeiten

Am Lagerfeuer in den Ruinen eines geplünderten Herrenhauses im Herzen des Nobelviertels von Mhoinadh sitzen im warmen Schein des Feuers die Eroberer der Stadt. Es sind Akrab, seine Geliebte, die Hexe Ferendi und Utinak-Laoc, der wahnsinnige Hohepriester der Utinak und Retilak aus den eisigen Wüsten des hohen Machairas. Bei diesem, ihm immer nahe wie ein Schatten ist seit dem Nisan eine dämonische Gestalt. Mehr als drei Meter groß, mit Krallen die groß genug sind einen Menschen zu durchbohren und von einer eisblauen Farbe, halten ihn alle für einen fleischgewordenen Dämonen des Eispriesters. Viele der Söldner murmeln hinter versteckter Hand das Utinak die Dienste des Dämons im Tuasch gegen das Blut einer Jungfrau erhielt.

Akrab weiß es besser. Den ganzen Nisan hatten seine Leute den Priester beobachtet und nie hatte er etwas ungewöhnliches getan. Aber auch Akrab wurde langsam unsicher was die unheimliche Gesatlt anging und so war es Ferendi der die Veränderung an Utinak auffiel. Der Priester trug seit neustem einen Ring, breit und glatt, gefertigt aus Gold und besetzt mit einem riesigen Opal. Der Ring war magisch, doch seine Aura mutete selbst Ferndi, welche den Umgang mit Dämonen kannte, dunkel und unheimlich an. Auf Fragen, woher er den Ring habe, antwortete der Hohepriester nur, sein Gott habe ihm den Ring gesandt und ihm Zhanf, den Eisdämon, zur Seite gestellt, ihm im Kampf gegen die Ungläubigen zu helfen.

So saß man also am Lagerfeuer und niemand traute dem anderen, doch alle waren aufeinander angewiesen und alle glaubten an den Eigennutz des anderen. Und so wurde in dieser Nacht der Plan geschmiedet, wie das Drachenwesen, dessen Art noch vor den Menschen über diese Erde gewandelt war, besiegt werden konnte. Akrab offenbarte die Fähigkeit der Feuerkobolde sich und andere vor dem verderbenbringenden Drachenfeuer zu schützen und Utinak gestand, das sein Zauber die Heere des Gegners zu schwächen auch benutzt werden konnte, einen einzelnen Zauberer zu schwächen und der Drache war ein solcher Gegner. Immer wieder, unermüdlich, wies er darauf hin, das nur die gemeinsame Kraft aller den Drachen zu bezwingen vermochte. Und als Erfahrenster unter ihnen und dem einzigen der schon einmal gegen ein solches Ungetüm gekämpft hatte, sollte ihm, Utnak, die Führung der Schlacht überlassen werden. Die ganze Nacht wehrte sich Akrab gegen diesen Gedanken, doch schließlich mußte er zugeben, das der Priester nicht nur der bessere Zauberer, sondern tatsächlich erfahrener war und stimmte schweren Herzens und voller Zweifel zu. Doch wollte er nicht ganz ohne Rückendeckung bleiben und im Geheimen befahl er einer Anzahl von Dunkelelfen, beim Abzeichne eines Verrates von Utinak, diesen mit vergifteten Pfeilen zu erschießen.

Am Morgen des nächsten Tages jedoch setzte man den Plan in die Realität um und die Katapulte wurden herangeschafft und mit ihnen der Palast, den immer noch die Leibgarde hielt und dem die Truppen Akrabs sich aus Angst vor dem Drachenfeuer nicht nähern wollten, mit Brandsätzen beschossen. So sollten die Belagerten zu einem Ausfall gezwungen werden und der Drache in das arkane Duell. Der Plan war auch erfolgreich und durch das brennede Dach des Palastes brach die Gesatlt des großen eisblauen Drachen hervor und seine mächtigen Schwingen erstickten das Feuer und trieben die Gestalten der Zauberer einige Meter zurück. MIt wütendem Brüllen stieß der Drache auf die winzig wirkenden Menschen nieder und sein Feuerodem umhüllte sie, heiß und brennend. Der Odem war stark genug, Metall zu schmelzen, doch die Kraft der Kobolde konnte ihn neutralisieren und so nahm niemand Schaden. Wütend über die Erfolglosigkeit seiner Attacke versuchte der Drache die Emporkömmlinge mit der Masse seines Körpers zu erdrücken, doch als er adlergleich auf sie herabstürzte, trafen ihn zwei Pfeile der großen Ballistae und Ymir, der ihren Einsatz befehligte jubelte. Doch blieb ihm sein Geschrei ihm Halse stecken , als der Drache einfach einen der Pfeile aus seiner Seite zog und mit einem Wurf des Bruckstückes das Katapult zerstörte. Dann senkte sich sein Schatten über die zauberer und drohte sie zu zermalmen.

Dies war der Moment, als Akrab plötzlich einen eisigen Griff um seinen Geist spürte und jede faser seines Seins drängte ihn dazu "Verrat" zu schreien und seinen Männern zu befehlen, den Priesetr zu erschießen. Doch er war wie gelähmt und konnte sich nicht rühren. Aus den Augenwinkeln konnte er sehen, daß es Ferendi genauso erging, während der Dämon ein Grinsen aufgesetzt hatte und dabei eine zweireihige Linie messerscharfer Zähne offenbarte. Als unbeteligter Zuschauer erlebte Akrab die nächsten Minuten, die sich für ihn wie eine Ewigkeit hinzogen.

Weißes Elmsfeuer schoß aus den Händen des Priesetrs der dabei lachte und zu seinen Göttern betete, wähernd der Dämon vor ihm kniete und ihm seine Kraft als Opfer darbot. Der Priester kämpfte nicht, sondern er zelebrierte. Einmal hatte der Drache ihn geschlagen, doch nun war er nicht alleine gegen den Alten, sondern ihm standen die magischen Energien von nicht weniger als vier Großmagiern zur Verfügung. Er war sich des Sieges sicher.

Nicht viel von dieser Welt hätte allein dem ersten Ansturm der entfesselten Kräfte wiederstanden. Der Drache aber schüttelte sich nur kurz und entfachte die Macht seiner eigenen Magie und blaues Feuer umhüllte die Gruppe der Zauberer und zwei der Feuerkobolde waren kurz als blau irisiernde Skelette zu sehen, dann zerstoben sie zu blauer Asche. Der Rest aber hielt stand. Minute um Minte waren nun der Drache und der lachende Priester mit Linien von purer Magie verbunden, meterdick und alles in ihrem Weg zermalmend, und zwischen ihnen entbrannt ein heftiger Streit. Wäre die Lage nicht so gefährlich gewesen, man hätte lachen können, denn das Ganze mutete an, wie das Tauziehen zwischen einem Zwergen von Mann und einem Drachen. Mal schien es das der Drache die Oberhand behalten sollte, mal der Priester. Nach einigen Minuten schwand das Lachen des Utinak unter seiner Konzentration und noch einige Minuten später stand ihm, trotz der Kälte, der Schweiß auf der Stirn und sein Blick wurde gehetzt. Mit enem letzen Auflackern, als es schon schien, das er geschlagen war, gelang es schließlich dem Utinak, den Drachen zu Boden zu werfen. Erschöpft brach die Gruppe der Zauberer ihren Kreis und Utinak entließ Akrab aus seinem geistigen Bann und machte Anstalten zum Drachen zu gehen und ihm den Todesstoß zu versetzten.

Da eilte Ymir heran und schrie das zweitausend der vermaledeiten Amazonen auf die Stadt zurückten, bei ihnen eine fast genauso starke Miliz und die fast fünfhundert Mann starke Leibgarde war aus dem Palast ausgerückt und drang ebenfalls auf sie ein. Zwischen fast fünftausend feindlichen Kriegern eingekeilt, sah selbst Ymir den Rückzug als den besseren Teil der Feigheit an, insbesondere da keiner der Zauberer in der Lage war auch nur sviel wie eine Kerze anzuzünden.

So griff sich Akrab den Priester und ließ den Drachen in seinen Todeswindungen leben, denn gewiß konnte dieser die großen Wunden die seinen Körper zeichneten nicht überleben. Gerne hätte er ihm den Todesstoß versetzt, doch jeder Moment war kostbar und dieser Stoß zur Sicherheitm war ihm das Risiko für sein eigenes Leben nicht wert. Und ehrlich gesagt fiel es Akrab schwer sich überhaupt noch aus den Beinen zu halten, geschweige denn ein Schwert zu führen, so sehr hatte ihn das arkane Duell erschöpft.

Die Männer unter Ymirs Kommando legten an den vereinbarten Stellen Feuer und erschwerten so das Vorrücken des Feindes. Es gelang die Schiffe ohne Verluste zu erreichen und abzulegen. Dabei führte man nicht nur die eroberten Goldstücke mit sich, sondern auch fünf Schiffe, über hundert befreite Gefangene udn einige Frauen, die den Männern so gefallen ahtten, das sie sie nicht einfach zurücklassen wollten.

Als die Schiffe im rauch der brenden Hafenanlagen ausliefen konnte Akrab den Heerführer der Amazonen, eine fast zwei Meter große Frau, von edlem Antlitz und langem, blonden Haar, sehen, wie sie drohend mit einem Bihänder hinter ihm her winkte und die Winde trugen ihm ihre Flüche zu.

Man war entkommen, der Drache war besiegt worden, doch war es ein Phyrrussieg gewesen. Keiner der Zauberer würde auf absehbare Zeit noch etwas Größeres tun können, man hatte die Königin nicht entführen können und kein einziges Goldstück mehr war erobert worden. Der Kampf hatte lediglich die Eitelkeit eines einzigen Mannes befriedigt, die des Eispriesters Utinak-Laoc. Mit glühenden Wangen und glänzenden Blick jubelte dieser über seinen Sieg. Akrab aber, der sich noch zu gut an die geistige Versklavung erinnerte die der Priester ihm während des Kampfes aufgezwungen hatte, warf ihm unheilvolle Blicke zu und dunkle Gedanken schossen durch sein Hirn. Hinter dem Priester aber drohte noch immer die unheimliche Gestalt des Eisdämons...

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