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Der Netzfalter wird von Einak Bärengang, Pal- da- Echorsa der Kulturkammer Silurs in seinem Buch "Tiere und Pflanzen Silurs" beschrieben.

„Er fliegt. Doch wie? Er lebt. doch wovon?“ Fragen von Elkamerone Said, welche ich nicht beantworten kann – Einak Bärengang, Autor

Sicherlich sind jedem Einwohner Myras Schmetterlinge vertraut, bunte Falter und einfarbige Motten, klein wie ein Fingernagel, groß wie ein Kartenfalter. Nahezu alle Arten haben Flügel, bestehend aus Adern, welche sie aufspannen und ihnen Festigkeit verleihen und Decken, welche die Lücken zwischen den Adern schließen. Alleine den Netzfaltern fehlen die Flügeldecken, die Flügel bestehen nur aus dem feinmaschigen Netz der Adern. Obwohl man annehmen möchte, dass sie mit Flügeln, in denen Loch neben Loch liegt, flugunfähig sind erheben sie sich dennoch im Gaukelflug, nach Art der Schmetterlinge, in die Lüfte. Die Farbe ihrer Netzflügel ist von der Größe der Tiere abhängig, ist bei kleinen Exemplaren schwarz, bei mittleren Exemplaren purpur oder weinrot, große Exemplare zeigen ein kaum zu übersehendes, leuchtendes rot. Kleine Netzfalter leben nahe der Küste, größere Exemplare besiedeln die Hochländer und Bergländer Silurs, die größten Exemplare findet man allein in den Gletschern von Morossos, wo es für sie im weiten Umkreis keine Nahrung zu geben scheint. Hier sind sie mit ihrem strahlenden Rot vor dem Weiß des Eises kaum zu übersehen und eine wahre Pracht, welche alleine schon den gefahrvollen Weg auf die Höhen lohnt. Es heißt, dass Schmetterlinge vom Tag ihrer Verpuppung an nicht mehr wachsen, doch die verschiedenen Größen und Farben, der Weg von der Küste zum Bel- Arad deutet auf Wachstum und Entwicklung hin.

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