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Die Ordensburg des Weißen Kreuzes ist der Stammsitz dieses Ordens in der silurischen Provinz Morossos. Der Orden des Weißen Kreuzes ist eine Gründung des Traumritters Lystram von Aetate und widmet sich der Erziehung junger Adeliger entsprechend den Idealen des Traumrittertumes und die Ordensburg ist vor allem eine Schule.

Traumritter Lystram wurde nach dem Fall der Burg Aetate im Jahre 202 n.P. wegen diese Niederlage angeklagt und schuldig gesprochen und mit Exil und Aberkennung aller Ämter, Titel und Besitztümer bestraft. Er nahm den Urteilsspruch an und entschied, von den Idealen des Traumrittertums durchdrungen doch als einfacher Mann einen Stützpunkt des Lichtes zu errichten, eine Ordensburg und einen Ritterorden zu gründen, welcher Schülern die Werte und die Kampfkunst der Traumritter vermittelt.

Er wählte Silur als Ort seiner Verbannung und erbat von König Sakaan von Silur das Recht einen befestigten Stützpunkt und eine Schule zu bauen. In der Provinz Morossos erhielt er große Ländereien. Lystram hatte um Land in der zu diesem Zeitpunkt noch sehr menschenarme Gegend gebeten weil sie an den Bel- Arad grenzt, einem Ort, welcher als möglicher Ort gefürchtet wird, an dem der Darkon, der gefallene höchste Heerführer der Finsternis zu Allumeddon die Oberfläche Myras erneut betreten kann.

Er errichtete seinen Stützpunkt nahe dem Hof Orsos, auf einer steinigen Kuppe oberhalb des Siedlung. Hier läuft die von der Küste im Peristera kommende Schlucht Erzspalte im Gebirge aus. Zugleich gabelt sich der aus dem Phialae kommende Weg aus der silurischen Hauptstadt Belfalas in einen ophischen und einen machairischen Arm. Orsos liegt so fast im Zentrum von Morossos und ist, für die Verhältnisse des wenig zugänglichen Gebirgslandes, gut erreichbar, die Höhe über dem Ort bot sich zum Bau der Ordensburg an.

Bestimmt durch die runde Form der Kuppe und entsprechend der Tradition der Traumritter ist sie sechseckig, mit sechs gleichlangen Außenmauern und einem Turm an jeder Ecke. Ein einzelnes Tor ermöglicht im Phialae den Zugang. Die äußeren Mauern sind hoch und massiv und mit Zinnen und Schießscharten versehen, weisen aber keine Fenster auf um den Wehrcharakter des Stützpunktes zu betonen. Die Schul-, Wohn- und Wirtschaftsgebäude sind im Innenhof entlang der Außenmauern angeordnet. Die Ordensburg besitzt keinen zentralen Turm. Stattdessen gibt es in der Mitte des Innenhofes einen Pavillon mit einer Fassaja, einer Grube, welche allen der Magie mächtigen Bewohnern den Zugang zu den Adern Denas gewährt. So entspricht die Ordensburg beiden Waffen des Traumrittertums, dem Zauberstab und dem Schwert.

Unterhalb der Burg hat sich aus dem Hof Orsos ein Dorf entwickelt, in dem vor allem das Handwerk des Bogenschnitzens blüht. Denn Ritter Lystram hat aus seiner Heimat einen Weißblütenbaumschössling mitgebracht, ein Baum, der Symbol des Traumrittertums ist und zugleich ein hervorragendes Holz zum Bogenbau bietet. Haine aus Weißblütenbäumen umgeben seither den Sitz des Ordens des Weißen Kreuzes.

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