Orsos ist der größte Ort in Morossos, einem der Gebirgsländer Silurs. Hier verzweigt sich der von Bresos kommende Weg aus Myros in zwei Arme. Der machairische führt rechts der Erzspalte ins Erztal hinab, der ophische links der Erzspalte nach Ersor und Salonien.
Wichtigstes Bauwerk in Orsos ist die Burg des Ordens vom Weißen Kreuz. Sie wurde vom exilierten Traumritter Lystram von Aetate im Jahre 204 n.P. als Schule errichtet um den Adel Silurs im Geiste des Traumritterordens zu erziehen.
Bekannt ist Orsos auch als Zentrum des Bogenbaus. Ritter Lystram brachte den zum Bogenbau besonders geeigneten Weißblütenbaum nach Silur. Neben seiner Schule entstand ein Werkhof der Bogenbauer, in dem das Holz der Bäume verarbeitet wird.
Aus Orsos stammt das Ehepaar Cato und Algade Kalundgrag, die Eltern des späteren Magisters Magistri an der Magierakademie Almakan, Vallö Kalungrag und Mohne Triebentritt, eine Kräuterfrau, Heilerin und Volksmagierin.
Bekannt ist Orsos durch zwei Episoden der jüngeren Geschichte Silurs:
Bald nach dem Eintreffen der zweiten Lichtliga brach im Jahre 419 n.P. in Orsos die Ersor- Patrouille auf um die von Dunkelelfen gehaltene Festung Salonien in Ersor auszukundschaften.
Nahe Orsos sah Aki Eibenblatt im Jahre 437 n.P. einen Dunkelfen, eine Begegnung, welche Ereignise in Gang setzte welche einen Friedensschluss zwischen Silur und den Dunkelelfen Ersors wahrscheinlich machen.
- Der Ort Orsos, beschrieben von Vosswange Osa und Knarevika Sedreg, beide Pal- da- Echorsa der Kulturkammer Silurs, im Wolfsmond 437 n.P.