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Polarvogel - Flugwesen der Eiswüste.

Der Polarvogel ist das fliegende Ungetüm in der Eiswüste, die das Reich Manatao bildet. Seine Spannweite beträgt bei ausgewachsenen Tieren über zehn Meter, die Gesamtlänge entspricht dem in etwa, was heißt, man könnte ihn als die Diagonalen eines Quadrats sehen.

Die Skeletur entspricht jedenfalls grob, der der Menschähnlichen: zwei Vorderarme (Flügel), zwei Beine (stark verkümmert), ein Leib, ein Kopf, ein Schwanzfortsatz. Zwischen diesem Skelett ist seine weiße Haut gespannt, straff über die Flügel als Tragflächen, weiter über den Leib, überhaupt nicht über den Hinterbeinen, straff wiederum über die beiden Fortsätze, diese bilden das Höhenund Seitenruder. Der Kopf ist an der Oberseite mit der Haut bespannt, um das Gehirn und die Wahrnehmungsorgane zu schützen, an der Unterseite dringt der blanke gehärtete Knochen an die Luft, mündet in den Schnabel. Dieser ist vorne spitz und an Ober- Unterseite mit zwei Reihen kurzer scharfer Zähne besetzt. Die Beine münden in Klauen, mit denen sich der Eisvogel mühelos im Eis festkrallen kann, ohne abzurutschen. Aufrecht auf seinen Hinterbeinen sitzend erreicht der Polarvogel immer noch eine Höhe von etwa sechs Metern, flügelschlagend ein überzeugender Anblick.

Interessant ist die Geburt der Jungen. Kurz vor der Geburt steigt die Mutter in Höhen auf, die sie nur zu diesem Zeitpunkt erreichen kann. Dort oben kreist sie solange, bis der Jungvogel ans Tageslicht dringt; dieser fällt dann wie ein Stein herab. In der Zeit bis zum Aufprall hat er jedoch (meist) genug Zeit, die an den Leib angelegten Flügel zu entfalten und davonzuschweben. Eigentlich ist dies gleich ein Test für die Überlebensfähigkeit der Jungen, denn die nicht flugfähigen werden hierbei aussortiert und von den Erdräubern gefressen.

Da der Polarvogel aufgrund seines Aussehens, seines leisen Flugstils (kein Flügelschlagen, sondern Gleiten), seiner Größe und der Klauen und Zähne in der ersten Zeit gnadenlos verfolgt wurde, sank die Zahl so drastisch, dass man annahm, der Vogel sei ausgestorben. Doch in den neueroberten Gebieten hat man noch ganze Kolonien zurückgezogen lebender Tiere gefunden und nun hütet man sich, diese anzugreifen. Der Vogel an sich ist friedfertig, er ernährt sich von Eis, das er tauen läßt und Fett, das er aus Aas erhält.

Jeglicher Versuch, den Polarvogel zu zähmen ist fehlgeschlagen.

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Segment: Karnicon - Reich: Manatao - Myra-Fundort: Kc57/19-20
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