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Rigatar, der - Lebewesen

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Rigatar - auch Sabradentigrons genannt, gab es einst auch in Tainnia auf Rodebran.

Er blickt Dich aus seinen gelben, eng geschlitzten Augen mit den schwarzen Pupillen drohend an. Seine Schnauze enthüllt die scharfen Reißzähne an Ober- und Unterkiefer, er senkt den Kopf, um seine beiden Stoßzähne die aus dem Unterkiefer wachsen und streng nach oben gebogen sind, in Angriffsstellung zu bringen. Der rundliche, dicht mit weißem Fell bewachsene Kopf streckt sich mit dem kurzen Hals drohend vor, die breiten, längeren Vorderbeine drücken sich auf den Schnee, ohne Spuren zu hinterlassen, die Krallen an den Tatzen sind ausgefahren. Nervös spielt sein mächtiger Schweif in der Luft, die weiß-gelben Muskeln zucken wie eine Schlange durch die Luft. Du meinst, dein Abstand reicht aus? Mitnichten. Das ist das Ende.

Der Rigatar ist ein Katzenwesen, das nur in der Eiswüste vorkommt (wenige Exemplare haben sich mittlerweile wohl auch bis zu einigen Inseln des Asylia-Archipels durchgeschlagen). Sein mächtiger Körper erreicht eine Länge von rund drei Metern bei ausgewachsenen Exemplaren. Er schleicht auf vier Tatzen über das Eis, seine Spuren sind nicht auszumachen, da die Pfoten so breit sind, daß er nicht einsinkt. Sein Fell trägt die Farbe weiß am Kopf und am Vorderteil des Rumpfes, danach wird es gelblicher, der Schwanz selbst ist schließlich geringelt.

Der Rigatar ist ein unbedingter Fleischfresser; durch seine Spürfähigkeiten mit Nase und Ohren kann er Beute schon über weite Strecken wahrnehmen, sein Schritt ist lautlos und unsichtbar. Mit einigen, langen schnellen Schritten rennt er dann darauf zu und reißt es mit der schnauze. Mitunter nimmt er auch die beiden Stoßzähne zu Hilfe, um sein Opfer aufzuspießen und es, nachdem es ausgeblutet ist, zu verschlingen.

Einst war der Rigatar der Beherrscher des Eises, mit der Ankunft der Menschen nahm seine Population jedoch schnell ab, da er es besonders auf die Tiere der Menschen abgesehen hatte und eine Jägerkonkurrenz für den Menschen bedeutete. Erst durch die Entdeckung seiner besonderen Fähigkeiten wurde er geschützt und heute hat seine Menge eine neue Höchstzahl erreicht.

In der Höhe, von den Tatzen bis zum Haupt erreicht der Rigatar ein Maß von etwa eineinhalb Metern, alte Tiere bis zu zwei Metern. Rundum ist er von seinem dichten Fell von der Kälte nicht angegriffen, er kann auf dem Eis schlafen, auch wenn er die Höhlen seiner Opfer bevorzugt.

Im Laufe seines Lebens legt der Rigatar viele Meilen zurück, auf der Suche nach Nahrung und einen Partner. Denn so gern Rigatars auch im Rudel leben, so sind diese doch immer gleichgeschlechtlich und leben weit voneinander entfernt. Die Raubkatze des Machairas ist aber ein Diener des Menschen geworden, nur noch wenige Rigatars leben in Freiheit und ungebunden.

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