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Ein Rundgang durch die Stadt Richal

Nach ihrer fünfundzwanzig Jahrfeier:

Wenn man eine Besichtigungsgang durch die Stadt Richal machen möchte sollte man am Anfang des Tales beginnen in dessen Zentrum sie errichtet wurde. Am besten beginnt man auf der unbefestigten Strasse welche aus dem Tal herauf über fast tausend Mailen Bergwege die sie an das Land anschließt. Von dort hat man den besten Blick auf die auf einem Hochplateau thronende Stadt welche von dort aus wie aus einem Wald heraus erhoben erscheint. Auf dem Weg nun zum Ziel taucht man in den zuerst in den Mischwald ein welcher alle Hänge in der Gegend bedeckt. Nach einem halbstündigen Fußmarsch auf dem stetig abfallenden Weg ins Tal hinab passiert man den letzten Kontrollpunkt vor dem Stadtgebiet. So wie auf dem gesamten Weg hier her befindet sich dort dann auch ein in diesem Fall etwas in den Wald hinein versetzter ein bewirteter Rastplatz bei welchem man auch nächtigen kann. Dann am Fuße des Tals welches nicht bewaldet ist sieht man einer Maile Entfernung das riese Plateau auf welchem die Stadt errichtet wurde. Ein wahrer Gigant an Größe und Masse! Ansonsten gibt es noch eine Sägemühle an dem Weg bei welcher ein kleiner See aufgestaut ist und ein Steinbruch in welchem gerade anscheinend nicht besonders viel los ist den man sieht niemanden der dort arbeitet.

Wenn man dann kurz vor der Stadt steht wird die dann gepflasterte Straße von links und rechts von einer befestigten Garnison flankiert. Nach diesen Gebäuden strebt die Straße über eine Rampe welche in dezenten Schwüngen mit einer ungefähr zehnprozentigen Steigung vor dem Plattenberg hinauf auf deren Hochebene. Dann wenn man nach einer gefühlten Ewigkeit und vieler Richtungswechseln auf der Höhe der Stadt sich befindet sieht man die wie aus einem Guss erscheinende Wehranlage welche das große Tor flankiert. Um den Torbogen herum in welchen blühende Ranken gemeißelt sind befindet sich in der Mitte das Wappen der Stadt welches links von dem Landes- und rechts von dem Provinzwappen begleitet ist.

Aber bevor man die Stadt betreten kann wird man von der Stadtwache kontrolliert wo man auch die Steuern auf mitgebrachte Waren entrichten muß. Danach darf man auf die Brücke betreten welche die fünfundzwanzig Schritt überspannt welche zwischen der Rampe und der Torschwelle der Stadt sich auftut. Die Brücke ist wie leicht zu erkennen ist nur über dieses Hindernis hinüber gelegt und kann im Ernstfall eingezogen werden. Wenn danach die Tore geschlossen werden wird es für die Angreifer sicher schwer ohne eine zweite Auflage an die steinernen Tore heran zu kommen. Sobald man dieses letzte Hindernis überquert hat steht man in dem massiven eher klobigen Torhaus welches eher weniger elfisch anmutet aber wahrscheinlich wegen den großen Maschinen welche hier eingebaut sind so gestaltet werden musste. Dann nach ungefähr weiteren vierzig Schritten steht man in der Stadt. Am Rand zumindest!

Dort flankieren große Lagerhäuser die Straße welche irgendwie keine besondere Attraktivität ausstrahlen aber bei und in welchen einige Leute beschäftigt sind Gegenstände von Wagen ein und auszuladen. Wenn man von dort dann der überraschend sauberen Straße weiter in die Stadt hinein folgt passiert man mehrere Lokalitäten, Läden und Handwerksbetriebe welche sich auf die Bedürfnisse von Reisenden eingestellt haben. Dahinter befinden sich Werkstätten und Dienstanbieter welche sich hauptsächlich die beiden Viertel links und rechts der Straße sich teilen. Sie gehören zu der Gilden der Faden-, Stoffhersteller, der Knüpfer und Schneider. Die dazugehörigen Färbereien scheinen nicht auf dem Plato zu sein. Beim Durchqueren dieses Viertes bekommt man dann auch mit warum die Straßen welche aus aufgerautem Sandstein bestehen so sauber sind. Es fallen einem dann Leute auf welche durch die Straßen gehen und mit Besen allen Unrat zusammen kehren welcher herumliegt und diesen in Löcher welche alle dreißig Schritte am Straßenrand sich befinden fallen lassen.

Dann am Ende der Straße steht man am Rande eines großen Platzes welcher einen der beiden großen Märkte beherbergt welche hier regelmäßig stattfinden. Der Platz geht zum Zentrum der Stadt hin und geht in einen grünen und blumenreichen Park über. Ab hier scheint es wie wenn man in die eigentliche Elfenstadt eingetaucht währe. Denn das gesamte vor einem liegende Häusermeer strahlt eine lebende Aura aus und wird dazu von einem baumartigen Gebäude überragt. Alles was man von hier aus sieht ist irgendwie einem Wald nachempfunden oder mit pflanzlichen Bewuchs dekoriert. Dazu kommt noch wenn es mal ruhig ist das man Vogelgezwitscher hört.

Das Einzige was ein wenig diese Idylle stört sind die Windräder welche in gleichmäßigen Abständen an schmalen zumeist rechteckigen Türmen über den Hausdächern sich drehen. Im Zentrum des Parks befindet sich ein See um welchen Blumenbete und mehre grüne Rasenflächen angelegt sind zwischen welche geschotterte Wege verlaufen an welchen zumeist mit Büschen ein wenig abgeschirmte Bänke stehen. Der gesamte Park ist mit einer Baumallee umsäumt welche die Sicht auf die darum liegenden Häuser ein wenig einschränkt.

Wenn man den Park dann hinter sich gelassen hat und nicht den beiden Hauptwegen welche links und rechts von dem Platz wegführen folgt welche das Zentrum der Stadt umgarnt und diese mit den anderen Stadtvierteln verbindet kommt man in ein Häusermeer deren Wände mit Pflanzennachbildungen dekoriert welche zumeist aus diesen herausgehauen wurden und nur selten natürlichen Ursprungs sind. Was hier ansonsten noch auffällt ist sind die vielen Singvögel welche die Bewohner der mehrstöckigen Gebäude hier halten. Man sieht sie in den meisten der Fenster sitzen welche nur in den untern Bereichen mit Gittern aber ansonsten mit Läden gesichert sind.

Sobald man dann das Zentrum der Stadt erreicht hat steht man vor einem gigantischen Turm um welchen außen eine Wendeltreppe nach oben führt. Der Turm ist etwas Besonderes da er nach oben hin breiter wird und so wie die Befestigung der Stadt aus einem Stück aus dem Boden des Platos herausgewachsen erscheint. Die Fenster des Turms an welchen man vorbeikommt wenn man den Turm ersteigt sind aus einem durchsichtigen Material gefertigt das einem einen Blick in die Räumlichkeiten des Turmes erlaubt. Dadurch erkennt man das sich in ihm eine Schule befindet. Am Ende des Turms führt der Weg durch eine Art Dach welches von unten wie eine Baumkrone aussieht. Das Dach selber ist oben eine Plattform also Basis für das lokale Ferntransportsystem. Auf ihr landen und starten Flugechsen. Wenn man von hieraus einen Blick über die Brüstung wirft hat man einen Überblick über die ganze Stadt.

Es gibt vier Handwerkerviertel, ein Verwaltungsbereich zu welchem der Stadtratspalast und eine kleine Garnison gehören, mehrere Wohnviertel zwischenwelchen die gut erkennbaren Tempel und Unterhaltungsstäten gehören, mehrere Plätze von welchen zwei besonders groß sind und vier große und viele kleine zumeist begrünte Parks zu welchen immer größere Seen gehören. Von hier aus sieht man auch dass die Straßen einem besonderen Muster folgen. Sie bilden in jedem der Stadtviertel die Rippen einer Blume nach. Welche die gesamte Stadt irgendwie wie ein Blumengesteck aussehen lässt in einem rechteckigen Korb.

Nach dem man sich in luftiger Höhe dann satt gesehen hat und sich wieder am Fuße des Turms befindet kann man noch die große Arena, die Tempel, einen weiteren Park oder den Stadtratspalast anschauen. Aber auf jeden Fall sollte man irgendwo einkehren. Denn das Essen in der Stadt ist hervorragend da man hier alle Speisen mit Kräutern würzt und verfeinert welche hier in der Gegend auf den Bergwiesen wachsen.

Spätestens jetzt ist der größte Teil des Tages vorbei. Dann sollte man sich weder schnell in die Richtung des Stadttors begeben da diese kurz nach dem Sonnenuntergang geschlossen wird oder sich eine Unterkunft suchen von welchen es für jeden Geldbeutel welche gibt. Denn die Nachtwache ist wie man gesagt bekommt recht resolut mit Leuten welche nach dem Schließen der Tore ohne Ziel in den Gassen und Straßen herum irren. Denn diese werden freundlich aber mit Nachdruck zu einem Stützpunkt der Stadtwache gebracht wo sie ein Zimmer in dem dortigen Zellenblock zugewiesen bekommen. Wie man noch so hört ist das eine Übernachtung in einer der Zellen teurer ist als eine einfache Unterkunft am Rande der Stadt unweit der Stadtmauer.

Dann wenn man die Stadt auf der gegenüberliegenden Seite verlässt auf welcher man sie betreten hat. Dann kommt man wieder durch zwei Handwerkerviertel wonach man wieder ein starkbefestigtes Stadttor durchquert bevor man über eine Brücke auf eine diesmal hinabführende Rampe kommt welche sich in Schwüngen oder Mäandern dem Talboden entgegen neigt. Am Fuße des Plateaus oder der Hochebene führt eine befestigte Straße welche durch eine große Garnison führt durch das Tal hindurch in Richtung der Metropole Kahmal und der Stadt Aerwisa. Dann wenn man dieser Straße folgt kommt man bevor man das Tal verlässt noch an einer Mine vorbei in welcher Steinkohle abgebaut wird. An diesem Ort sieht man einige Mineure die ihrer Arbeit nachgehen und wenn man sich noch einmal zur Stadt umdreht diese in ihrer ganzen Größe.

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