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Die Seefahrerschule von Llandia ist eine im Jahre 420 n.P. erbaute gemeinsame Akademie der Reiche Yslannad und Silur. Sie dient der Verbesserung des Schiffsbaus, der Navigation, der Schiffsausrüstung, der Flottenführung und bildet vor allem auch den Seefahrernachwuchs beider Reiche aus. Prominente Lehrerin und Schülerin ist Prinzessin Nyra von Silur, ältestes Kind von König Ragall von Silur.

Ein unbekannter Silurer schreibt:

"Heute möchte ich euch von der Seefahrerschule berichten, zu der die Reiche Silur und Yslannad gemeinsam die Burg Llandia ausgebaut haben.

Die Familie Yssert hat in Generationen die gleichnamige Bucht mit ihrem Fischerort befestigt, zuerst mit einem kleinen Stammsitz, dann kamen nach und nach Wehrbauten hinzu, so dass man fast von einer Burg reden konnte. Da die Bucht ein sicherer Hafen entstanden Molen und Werften und eine Siedlung mit Händlern, Gasthäusern und Handwerkern, die Schiffsausrüstung herstellen.

Zuletzt wurde eine Seefahrerschule gebaut, welche die maritimen Traditionen beider Reiche zum gegenseitigen Nutzen verknüpft und das Wissen beider Reiche bündelt. Während Yslannad Erfahrung hat im Bau, im Unterhalt und in der Führung großer Flotten liegt die besondere Fähigkeit der Silurer im Bau tiefseefester und schlingersicherer Schiffe.

Die Schule nimmt ein großes, rechteckiges Areal nahe des Hafens ein, direkt am Ufer der Smaragdsee. Ihre drei Landseiten werden von Eichenalleen eingerahmt. Diese schaffen Abstand zum geschäftigen Hafen und sind zugleich Kapital, aus dem in Generationen Schiffe gebaut oder bei einer Renovierung der Dachstuhl der Gebäude erneuert werden kann. Die Schule selber besteht aus drei Hauptgebäuden, mit zwei Türmen auf der Landseite, aus weiß gekalkten Backsteingebäuden, deren Fenster, Türen und Ecken aus Werkstein gemauert sind. Sie umstehen einen Innenhof und sind untereinander mit Bogengängen verbunden. Zum Meer hin schließt ein schmiedeeiserner Zaun das Ensemble ab, mit der Darstellung von Legenden beider Völker, die das Meer zum Inhalt haben. Den Innenhof schmückt eine Doppelstatue, Chnum als Gott des Festlandes und des Volkes von Yslannad, Dena als Göttin der Meere und des Volkes von Silur.

Das Gebäude in der Mitte dient der Admiralität beider Reiche, als Festhalle und Verwaltungssitz. Dort wohnt auch Lossgart Abbo, der Silur hier repräsentiert. Auf den beiden Türmen links und rechts wird der Himmel beobachtet und astronomische und meteorologische Phänomene katalogisiert. So wird die Navigation verbessert, ist doch die genaue Positionsbestimmung auf dem Meer ein großes Problem und von entscheidender Wichtigkeit für die Seefahrt. Im linken Längsgebäude wird der Offiziersnachwuchs beider Reiche ausgebildet. Das rechte Längsgebäude beherbergt die maritime Bibliothek. Hier werden nicht nur Seekarten gesammelt und kopiert, hier gibt es Pläne und Modelle der verschiedensten Schiffstypen. Zu den Besuchern gehören aber nicht nur Schreiber und Kapitäne sondern auch Köche, die nahrhafte und haltbare Kost zubereiten, Weber, die an reiß- und feuerfesten Segeln arbeiten und Instrumentenbauer, die Log und Lot und Winkelmesser herstellen.

In den weißen Mauern und den schattigen Wandelgängen um den grünen Rasen werden große Pläne geschmiedet. In den kommenden Jahren soll das Grüne Meer und Smaragdsee erkundet werden, dann das Innere Meer und die Machairasküste Karcanons bis zum Meer der Balken. Und Abends träumen die Kadetten von einer Umseglung des Kontinents und von Reisen nach fremden Segmenten, von den Küsten Karnicons, Erendyras und Coriganis."

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