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Sentharo ap Kyrdon - Magier

Ein Weiser der als Fürsprecher der Lavakinder auf Silur bekannt wurde. Mit den Lavakindern oder Basaltriesen, wie manche Silurer sie nennen, verständigt er sich als Psioniker telepathisch, mit Menschen redet er wenig, selten und ungern. Deshalb war bis zum Jahr des Feuers die anders als Sentharo aus Silur selbst stammende Otwela von Memmering die Vertreterin aller Bewohner des Bel-Arad gegenüber dem Reich Silurien, der Lavakinder ebenso wie der Lavadiener oder Vulkanelfen, heute in viele Katary und wenige Feidra unterschieden. Mit ihr redet Sentharo tatsächlich, wenn sie sich treffen.

Den Vertrag von Silur unterzeichnete Sentharo ap Kyrdon für die Lavakinder als Vertragspartei.

Sentharos Thesen: Die besonderen Elfen Bearbeiten

Während die Lavakinder eine eigene Art von Elementarwesen darstellen, die nach den Lehren der Elementarmagie von Askja Elmsfeuer aus Erd- und Feuer-Elementaren geschaffen wurden (WBX3), stellen die drei Sorten von Elfen, die rund um den Vulkan Bel-Arad auf Silur leben und alle drei aus ihm gekommen sind, die Weisen der Menschen vor ein Rätsel. Dies sind die bis zum Jahr des Feuers einfach als Vulkanelfen zusammengefassten Katary und Feidra einerseits und die als Dunkelelfen bezeichneten Besetzer der Festung Ersor andererseits.

Schon beim Aussehen unterschieden sie sich: Die Katary, auch als die Verbrannten bezeichnet, sind von schwarzer Hautfarbe, unter der flammendes Flackern zu sehen ist, als würde das Feuer in ihrem inneren lodern und drohen herauszubrechen. Die Feidra, die äusserlich brennen und eher wie Flammenwese oder Feuerelementare aussehen, die man darum als Brennende bezeichnen könnte, und die Dunkelelfen, deren Seele dunkel sein mag, deren Äusseres jedoch so hell ist wie die völlig ausgebrannte weisse Asche, die wir von manchen überheissen Feuern kennen. Weiss, schwarz mit inneren Flammen, oder brennend mit äusseren Flammen - können das einst die selben Elfen gewesen sein?

Gemeinsam ist allen dreien jedenfalls ein wesentliches Element ihrer Geschichte: Im Goldenen Zeitalter der Elfen, der Vor- und Frühgeschichte der Menschen, lebten wie es in Legenden heisst alle Elfen gemeinsam an den Ufern der Nirsee. Dann kam Marlilith in Gestalt einer wunderschönen Elfe und brachte, da stimmen die Berichte überein, Zweitracht unter sie. Eifersucht, sagen die Dunkelelfen wohl, sei es gewesen, der Mondgöttin, weil sich herausragende Elfen wie etwa Sandro Sturmfackel (wie er in Legenden der Katary und der Feidra genannt wird) in sie verliebten und auf sie einliess. Hat sie Elfen verführt und von der Nirsee weggeführt? Wurden Elfen verstossen weil sie mit ihr zusammen gewesen waren oder ihr zugehört hatten? Da sind die Berichte unklar. Auch die Aldar, die sich von den Eldar der Nirsee trennten und ins Silberne Zeitalter der Elfen nach Asarinan gingen, erzählen die Geschichte von Marlilith als dunkelhaarige Elfe, die die Uneinigkeit der Elfenvölker mit sich brachte. Sicher ist, dass von den Feidra gesagt wird, wie das Smorja Dunglut, Kalmull Bannstrahl und Askja Elmsfeuer auch heute berichten, dass Marlilith Sandro Sturmfackel das Geheimnis der Feueralchemie beibrachte und er und die seinen durch "ein Unglück" ihres Leibes beraubt und seither brennend waren, vom Beschützer der Elfen Chnum verstossen, von den anderen Elfen verbannt und schliesslich auf Silur gelandet. Die Brennenden.

Die Katary haben die gleiche Entstehungslegende, werden aber als "die Verbrannten" bezeichnet. Wenn sie im Vulkan Bel-Arad selbsst leben, scheinen auch sie zu brennen, wie ein Dunkler Scheit inmitten eines Feuers. Das Feuer und die Lava schaden ihnen nicht. Fernab des Vulkans aber haben sie eine elfenähnliche Gestalt und können sich mit Kleidung verhüllen, ohne dass diese verbrennt. Wasser allerdings verträgt sich mit ihrer Natur genauso wenig, wie es scheint, wie bei den Feidra, deren Askja ja erklärt hatte dass wer Feuermagie lebe, dem Wasser fern bleiben müsse. So ist es wohl auch bei den Katary - selbst fernab des Bel-Arad scheint Wasser sie so zu verletzen wie andere Elfen, etwa den Aldar vom Silbernen See Asfaliel, das Feuer das tut. Sind also die Katary und die Feidra beides Vulkanelfen, die sich unterschiedlich gut an die Verhältnisse fernab des Vulkans anpassen können? Es scheint so. Bringt man die Geschichte, wie sie in besonderen Gefässen von Yslannad zurück nach Silur gebracht wurde, auf eines, so stellt man fest dass es bei den Feidra so argumentiert wird, dass diese mit ihrem Feuer sich sonst durch das Holz der Schiffe gebrannt hätten. Die Gefässe schützen also das aussen vor dem innen. Fragt man dagegen die Katary, so waren diese besonderen Gefässse um sie innen vor dem Wasser der See aussen zu schützen. Es waren aber beides Elfen aus dem Bel-Arad, die gleichen Gefässe? Bei der Flucht von Silur wahrscheinlich. Bei der Rückkehr ins befreite Silur wahrscheinlich nicht. Jedenfalls auf beiden Wegen die gleichen Schiffe.

Die Dunkelelfen brennen nicht, auch nicht unter ihrer Haut, auch wenn sie wohl bisweilen noch, bei unterirdischen Begegnungen in den Schriften des Thaban als mit glühenden Augen ausgestattet beschrieben worden sind. Ihre Entstehung aber, durch die Verführung ihrer ersten Eldar durch Marlilith und das Ausstossen der anderen Elfen deswegen, sind gemeinsam. Sentharo ist überzeugt dass sie drei Verianten derselben von Marlilith verführten Nachkommen des Sandro Sturmfackel sind, der beiden Söhne und der Tochter Sandros: Die Brennenden, die Verbrannten und die Ausgebrannten, Feuer, Glut und Asche.

Die Thesen zu allen drei Elfenvölkern und dass sie eine gemeinsame Herkunft und Geschichte haben sind nicht allgemein anerkannt und gelten als private Thesen eines einzelnen Weisen.

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